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17.03.2017, 16:51

Schalke-Sportvorstand kehrt nach Mainz zurück

Heidel: Teamhotel oder eigene Wohnung?

Im Sommer verabschiedete sich Christian Heidel nach 24 Jahren zum FC Schalke. Am Sonntag kehrt er erstmals nach Mainz zurück - seinem jetzigen Arbeitgeber könnte das ein paar Kosten ersparen. Vor dem FSV warnt Heidel, die Statistik untermauert seine These.

Christian Heidel
Erwartet eine schwere Aufgabe bei seiner Rückkehr nach Mainz: Schalke-Sportvorstand Christian Heidel.
© imagoZoomansicht

Christian Heidel besitzt in Mainz eine Wohnung, von der aus er Sichtkontakt zu dem Hotel hat, in dem die meisten Gastmannschaften übernachten - also auch der FC Schalke 04 im Vorfeld des Ligaduells am Sonntag. Der frühere FSV-Manager und heutige S04-Sportvorstand scherzt: "Ich überlege noch, ob ich mich in der Wohnung ins Bett lege oder im Hotel. Da könnte Schalke ein bisschen Geld sparen." Sportlich erwartet Heidel eine schwere Aufgabe, die Vergangenheit deutet durchaus darauf hin.

Schalke hat alle elf Hinrundenduelle mit Mainz 05 gewonnen, in der Rückrundenbilanz sieht das ganz anders aus - da gelang den Königsblauen in zehn Spielen nur 2007 mal ein 3:0-Sieg. Als ein schlechtes Omen wollen die Schalker dies nicht verstanden wissen, gleichwohl betont Heidel: "Wir treffen auf einen höchstmotivierten Gegner. Wir können uns darauf einstellen, dass er sehr aggressiv sein wird."

Mainz stand seit 2009 nie auf einem Abstiegsplatz

Heidel weiß "aus der Erfahrung, dass sich die Mainzer, wenn sie unter Druck standen, da immer herausgearbeitet haben". Untermauert wird diese These von dem Fakt, dass der FSV seit 2009 noch nie auf einem der letzte drei Tabellenplätze gestanden hat - also während der Ära Heidel. 24 Jahre lang war Heidel in Mainz Manager, am Sonntag kehrt er erstmals zurück in sein ihm nach wie vor vertrautes Umfeld zurück. Es werde ein großes Wiedersehen geben rund um das Spiel, "das wir unbedingt gewinnen wollen", betont der 53-Jährige.

Da ist Trainer Markus Weinzierl froh, dass sein Personal die Europa-League-Partie in Gladbach (2:2) ohne Blessuren überstanden hat, wenngleich die hohe Belastung der vergangenen Wochen an den Spielern nagt. Deshalb erwägt der Trainer die eine oder andere personelle Veränderung. "Es läuft die sechste Englische Woche", sagt Weinzierl. "Da müssen wir schauen, dass wir die notwendige Frische haben." Andererseits verleihe ein solcher Erfolg wie gegen die Borussia weiteren Schwung. Weinzierl: "Es gilt, beides zu vereinen." Max Meyer könnte in die Startelf rotieren, ebenso Holger Badstuber oder Alessandro Schöpf.

Standards? "Üben wir das gesamte Jahr über"

Ein Mittel, um zum Erfolg zu kommen, könnten Standards sein. Zuletzt gegen den FC Augsburg (3:0) war den Schalkern in dieser Saison ihr erstes Liga-Tor nach einer Ecke gelungen - Mainz hat die jüngsten fünf Gegentreffer durch Standards kassiert. "Standardsituationen", sagt Weinzierl, "üben wir das gesamte Jahr über. Sie können immer ein Türöffner sein." Vielleicht öffnet sich die Tür nach Europa über den Liga-Alltag ja doch noch für Schalke 04. Von Platz sechs sind die Königsblauen nur fünf Punkte entfernt, so wenige waren es zuletzt nach dem zwölften Spieltag.

Toni Lieto

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