Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
04.03.2017, 19:17

Bereits das zehnte Gegentor nach einem Standard

Schmidt nach 2:6: "Schritt in die richtige Richtung"

Eigentlich hatte Leverkusen in der jüngeren Vergangenheit gute Erinnerungen an Gastspiele in Dortmund, war in immerhin drei der letzten sechs Partien vor dem Auftritt am Samstagnachmittag siegreich geblieben. Eine Reaktion hatte Roger Schmidt nach dem desolaten 0:2 gegen Mainz gefordert und seine Spieler in die Pflicht genommen. Der Coach sah beim 2:6 ein "brutales Ergebnis", aber auch einen "Schritt in die richtige Richtung".

Roger Schmidt
Ein "brutales Ergebnis" mussten Roger Schmidt und sein Team in Dortmund hinnehmen.
© Getty ImagesZoomansicht

"Ich finde, meine junge Mannschaft hat einen sehr guten Auftritt hingelegt", so der 49-Jährige in der nachfolgenden Pressekonferenz. "Das hört sich sehr komisch an, aber es war ein Schritt in die richtige Richtung. Das ist ein sehr brutales Ergebnis, ich kann mit diesem Spiel aber deutlich besser leben als noch vergangene Woche." Diese Einschätzung kann man in punkto Einsatzfreude und Laufbereitschaft zumindest über weite Strecken der Partie teilen.

Nichts drin ohne Starter Chicharito

Allerdings muss man auch fehlende Durchschlagskraft, kaum herausgearbeitete Chancen und - wieder einmal - Standardschwäche konstatieren: Bayer kassierte schon das 10. Gegentor nach einer Ecke in dieser Saison - Ligahöchstwert. Auch die von der Bank gekommenen Karim Bellarabi, der Glück hatte, dass er nach hartem Einsteigen gegen Dembelé nach einer Stunde nicht mit Gelb-Rot vom Platz musste, sowie Chicharito konnten dem Spiel keine Wende geben. Schmidt monierte in Sachen Offensivspiel "fehlende Klarheit". Fakt ist auch: Auch im siebten Bundesligaspiel in dieser Saison, in dem Chicharito nicht in der Startelf stand, gab es für die Werkself keinen Sieg (0/1/6).

"Das ist natürlich extrem bitter, wenn du dir so den Arsch aufreißt, dass du dann noch das vierte, fünfte und sechste Tor kriegst", meinte Mittelfeldspieler Kevin Kampl: "Aber wir können lieber so verlieren als so wie letzte Woche in Mainz. Heute haben wir über weite Strecken ein sehr gutes Spiel gezeigt."

Fast ein wenig neidisch blickte Schmidt in Richtung Dortmund: "Der BVB hat brutale Qualität im Angriff." Und wenn wir in der Defensive dann auch noch "Fehler machen, nutzen die die Dortmunder Spieler sofort aus." Diese gilt es alsbald möglich abzustellen, soll auch ergebnistechnisch wieder ein Schritt in die richtige Richtung erfolgen.

jch

 

19 Leserkommentare

HannesBalla
Beitrag melden
05.03.2017 | 13:05

Keinnen Sinn mehr

Was gibt es, wenn ich 6 Buden reinbekomme, noch schön zu reden. Da stimmt es hinten und vorne nicht. [...]
mantas84
Beitrag melden
05.03.2017 | 13:04

Stimme dem Trainer zu

Ich habe das Spiel live gesehen, und als Dortmund 1:0 und 2:0 führte, hatte man trotzdem das Gefühl [...]
wollikai
Beitrag melden
05.03.2017 | 13:04

Auf welchem Weg denn...???

Jau - ich finde auch dass man mit 2:6 auf einem guten Weg ist. Auf dem Weg, sich mit solchen Aussagen [...]
Rudi001
Beitrag melden
05.03.2017 | 11:42

Realitätsverlust!

Wer nach sechs Gegentreffern in Dortmund noch von einem "guten Auftritt" redet, leidet offenbar unter [...]
Beitrag melden
05.03.2017 | 11:41

völler!!

was mich interessieren würde.
was würde völler tun, wenn es sein betrieb wäre und er persönlich m[...]

Seite versenden
zum Thema

weitere Infos zu Schmidt

Vorname:Roger
Nachname:Schmidt
Nation: Deutschland

weitere Infos zu Chicharito

Vorname:Javier
Nachname:Hernandez
Nation: Mexiko
Verein:West Ham United
Geboren am:01.06.1988


DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine