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14.10.2016, 14:50

Leipzigs Trainer hat vor dem Wolfsburg-Spiel die Qual der Wahl

Hasenhüttls Vorfreude: "Es war eine Ewigkeit"

Das Ralph Hasenhüttl wieder Lust auf Fußball hat, das ist offensichtlich. Nach der Pause, die Aufsteiger RB Leipzig "gut getan" hat, will er jetzt wieder zeigen, dass "wir unseren Hunger nicht verloren haben". Drei Siege, drei Unentschieden, keine Niederlage - die Leipziger sind super aus den Startlöchern gekommen. Im Gegensatz zum kommenden Gegner.

Ralph Hasenhüttl
Kann es kaum erwarten: Leipzigs Coach Ralph Hasenhüttl freut sich auf das Leipzig-Spiel.
© Getty ImagesZoomansicht

Am Sonntag gastieren die Bullen beim VfL Wolfsburg (Anpfiff 17:30 Uhr, LIVE! auf kicker.de). Die Wölfe haben zwar nur halb so viele Punkte, sich aber laut Hasenhüttl auch "unter Wert geschlagen". Vier Spiele haben die Wölfe bereits zu Null gespielt, was der Österreicher für einen "herausragenden Wert" hält. Allerdings hätten die Wolfsburger "vorne zu wenig aus ihren Chancen gemacht".

Das liegt auch am noch torlosen Neuzugang Mario Gomez. "Wir wissen um die Stärken des Spielers. Den VfL Wolfsburg auf Mario Gomez zu reduzieren, wäre der erste Fehler, den man machen kann", sagte Hasenhüttl vor dem Spiel und fügte hinzu: "Ich hab keine Angst. Wir wollen unsere Haut so teuer wie möglich verkaufen".

Qual der Wahl - vor allem auf der Doppelsechs

Seit Freitag hat der Trainer seine Mannschaft wieder zusammen und bereitet sie nun auf die kommenden Aufgaben vor. Dabei ist das das defensive Mittelfeld die Position, "die mir am meisten Schmerzen bereitet", verrät der Coach. Diego Demme scheint gesetzt, Naby Keita und Stefan Ilsanker konkurrieren um die zweite Position. Wer gegen Wolfsburg aufläuft, wollte Hasenhüttl allerdings noch nicht verraten. Nur so viel: "Es müssen eigentlich alle drei spielen. Das geht aber nicht".

Dazu hat sich Oliver Burke im Training als Zehner aufgedrängt, im Sturm haben Yussuf Poulsen und Davie Selke mit Toren bei der Nationalmannschaft Werbung in eigener Sache betrieben. Da alle Nationalspieler fit zurück gekommen sind und auch Timo Werner wieder spielen kann, ist der Konkurrenzkampf hoch. Doch diese Qual der Wahl ist Hasenhüttl selbstverständlich lieber, als zu wenige Optionen zu haben.

Wer auch immer aufläuft, Hasenhüttl freut sich auf das nächste Ligaspiel. "Es war eine Ewigkeit", seufzt der Trainer. "Es war nicht so, dass wir uns hier 16 Tage lange in den Armen lagen und uns gesagt haben, wie geil wir das gemacht haben. Wir haben die Zeit gut genutzt und einige Defizite aufzuarbeiten gehabt", grinste Hasenhüttl. Was genau die Defizite waren, ließ er sich nicht entlocken. Der VfL Wolfsburg könnte es am Sonntag zu spüren bekommen.

Fabian Held

kicker-Sonderheft Legenden und Idole Uwe Seeler
 
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