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25.09.2016, 16:18

Bremen: Interimstrainer sitzt wohl auch in Darmstadt auf der Bank

Nouri profitiert von Gisdol-Absage

Am Samstag wollten sich die Bremer noch nicht festlegen, wie es bei der Trainersuche weitergeht. Ein wenig Bewegung ist am Sonntag in diese Angelegenheit gekommen: Markus Gisdol, hoch gehandelt an der Weser und wohl der Favorit, hat Werder abgesagt. Davon profitiert Alexander Nouri, dessen Bewährungszeit verlängert wird.

Bremens Interimscoach Alexander Nouri
Wohl weiter an der Linie: Bremens Interimscoach Alexander Nouri.
© imagoZoomansicht

Der Interimscoach wird aller Voraussicht nach das Training am Dienstag leiten und auch am Samstag beim Auswärtsspiel in Darmstadt auf der Bank sitzen.

"Gisdol ist ein Kandidat", hatte Klaus Filbry, der Vorsitzende der Geschäftsführung, vor dem Sieg gegen Wolfsburg in einem Interview bei Sky bestätigt. "Wir beschäftigen uns intensiv mit ihm."

Seit Tagen war spekuliert worden, dass der frühere Hoffenheimer Coach zum engeren Favoritenkreis für die Skripnik-Nachfolge zählt. Geschäftsführer Frank Baumann hatte es immer vermieden, die gehandelten Namen zu kommentieren. Sein Kollege Filbry hielt sich an diese Marschroute nicht und schoss sozusagen ein Eigentor.

Denn am Sonntag sorgte die Entwicklung beim Hamburger SV dafür, dass Werder im Rennen um Gisdol wie der Verlierer dasteht. Nach der Beurlaubung von Bruno Labbadia gilt Gisdol als Favorit für die Nachfolge an der Alster, so jedenfalls lauten auch die Informationen, die Manager Baumann besitzt. Der umworbene Coach zieht ein Engagement beim HSV einer Tätigkeit in Bremen vor.

Baumann über Trainersuche: "Alles offen"

Das erhöht ein wenig die Chancen für den Übergangstrainer Alexander Nouri, der weiterhin als eine Option gilt. Als wahrscheinlich gilt, dass der 37-Jährige auch im nächsten Spiel in Darmstadt die Elf betreut. Werder befindet sich noch, wie Aufsichtsratschef Marco Bode betonte, im Prozess der Entscheidungsfindung. "Alles offen", betonte auch Manager Baumann, der die Suche nach dem "besten Trainer für Werder" fortsetzen und weiterhin sorgfältig betreiben will. Möglicherweise wird eine Entscheidung erst in der Länderspielpause fallen.

Nachdem Gisdol nicht zur Verfügung steht, werden weiterhin André Breitenreiter und Jos Luhukay genannt. Der beim HSV beurlaubte Labbadia und auch Andreas Herzog zählen nicht zum Kandidatenkreis.

Hans-Günter Klemm

 

6 Leserkommentare

juemen
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26.09.2016 | 09:30

Gefallen würde es mir

@deingewissen

Wie Hollerbach gepolt ist, kann ich nicht einschätzen, ob er lieber mit einem V[...]
Alsodoch
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26.09.2016 | 08:53

@Haerry86

Zitat:
-----
Inwiefern versaut man sich den die Karriere bei einem Verein, in welchem man mehr[...]
deingewissen
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25.09.2016 | 21:48

juemen

Hollerbach? Der steht doch gut mit Würzburg in der zweiten Liga. Warum sollte der sich Abstiegskampf [...]
juemen
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25.09.2016 | 20:32

Risiko hin, Risiko her

Der Kelch Gisdol ist zum Glück an Bremen vorbeigegangen. Lieber einen Trainer, der nicht taktiert und [...]
Haerry86
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25.09.2016 | 19:29

Das Geld wird gesiegt haben

Zunächst einmal Kollege "Alsodoch" scheint ihr Fußballsachverstand sich arg in Grenzen zu halten.
Inwiefe[...]

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zum Thema

weitere Infos zu Nouri

Vorname:Alexander
Nachname:Nouri
Nation: Deutschland

Vereinsdaten

Vereinsname:Werder Bremen
Gründungsdatum:04.02.1899
Mitglieder:36.500 (01.07.2017)
Vereinsfarben:Grün-Weiß
Anschrift:Franz-Böhmert-Straße 1c
28205 Bremen
Telefon: (04 21) 43 45 90
Telefax: (04 21) 49 35 55
E-Mail: info@werder.de
Internet:http://www.werder.de


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