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14.05.2016, 19:55

BVB: Weigl stellt neuen Bundesligarekord auf

Tuchel: "Kein guter Ausklang"

Eigentlich könnte bei Borussia Dortmund eitel Sonnenschein herrschen. Mit 78 Punkten spielten die Westfalen eine der besten Saisons ihrer Vereinshistorie, noch nie erreichte der Tabellenzweite in der Geschichte der Bundesliga eine solche Ausbeute. 82 Tore bedeuten zudem Vereinsrekord. Dennoch war die Stimmung nach dem 2:2 zum Ligaabschluss gegen den 1. FC Köln eingetrübt.

Thomas Tuchel
War mit der mäßigen Generalprobe für das Pokalfinale überhaupt nicht einverstanden: BVB-Coach Thomas Tuchel.
© imagoZoomansicht

Dabei hatte Borussia Dortmund auch die Partie weitgehend gegen die Geißböcke dominiert. 966 zu 160 Pässe (!), 83 Prozent Ballbesitz und 13:6 Torschüsse sprechen eine deutliche Sprache. Doch der BVB ging nicht als Sieger vom Platz, vielmehr musste Trainer Thomas Tuchel einen "am Ende glücklichen Punktgewinn" konstatieren.

Den Marco Reus in der 75. Minute mit einem Freistoßtreffer sicherte. Trotz aller Dominanz in Sachen Ballbesitz und Spielanteile gelang dem BVB aus dem Spiel heraus herzlich wenig. Nach dem 0:1 in Frankfurt blieb der BVB zum zweiten Mal in Folge ohne Sieg. "Das ist nicht gut, das ist kein guter Ausklang", stellte Tuchel fest.

Und zwar im Hinblick auf das anstehende Pokalfinale am kommenden Samstag gegen Bayern München (20 Uhr, LIVE! auf kicker.de). "Wir wollten die Bayern nur mit fünf Punkten Vorsprung Meister werden lassen. Mit diesem Abstand wollten wir ihnen in Berlin begegnen", sagte Tuchel. Doch statt einer ermutigenden Ausgangslage beschleichen Tuchel nun Sorgen: "Die Aufgabe wird jetzt doppelt und dreifach schwer".

Anders als sein Trainer befürchtet Gonzalo Castro keinen Knacks: "Ich mache mir da jetzt aber gar keine Sorgen mit Blick auf das Finale nächste Woche. Die Luft war einfach ein bisschen raus, in der Bundesliga ging es nicht mehr um viel", wird der Torschütze zum 1:0 auf der BVB-Website zitiert und verspricht: "Gegen die Bayern wird es ein ganz anderes Spiel werden, da werden wir den Schalter auch wieder umlegen können."

214 Ballkontakte: Weigls neue Bestmarke

Nicht unbedingt den Schalter umlegen muss Julian Weigl. Der Youngster, der erst vor einem Jahr von 1860 München zu den Schwarz-Gelben gekommen war, hielt im Mittelfeld das Zepter in der Hand. Mit 214 Ballkontakten stellte der 20-Jährige einen neuen Bundesligarekord auf, noch nie seit Erhebung der Daten im Jahr 1999 war ein Akteur in einem Bundesligaspiel häufiger am Ball. Bemerkenswert: Weigl wirkte gar nicht die komplette Spielzeit mit, sondern wurde in der 84. Minute gegen Erik Durm ausgewechselt!

jer

 
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weitere Infos zu Weigl

Vorname:Julian
Nachname:Weigl
Nation: Deutschland
Verein:Borussia Dortmund
Geboren am:08.09.1995

Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München80:1788
 
2Borussia Dortmund82:3478
 
3Bayer 04 Leverkusen56:4060
 
4Bor. Mönchengladbach67:5055
 
5FC Schalke 0451:4952
 
61. FSV Mainz 0546:4250
 
7Hertha BSC42:4250
 
8VfL Wolfsburg47:4945
 
91. FC Köln38:4243
 
10Hamburger SV40:4641
 
11FC Ingolstadt 0433:4240
 
12FC Augsburg42:5238
 
13Werder Bremen50:6538
 
14SV Darmstadt 9838:5338
 
15TSG Hoffenheim39:5437
 
16Eintracht Frankfurt34:5236
 
17VfB Stuttgart50:7533
 
18Hannover 9631:6225

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