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12.04.2016, 17:14

Gespräche im Fall Müller?

Heidel: "Es gibt keinen Zeitdruck"

Nun, wo das Urteil der vierten Kammer des Landesarbeitsgerichts (LAG) Rheinland-Pfalz im Fall Heinz Müller gegen den 1. FSV Mainz 05 zugestellt ist (der kicker berichtete exklusiv), könnte außerhalb der Gerichte neue Dynamik in den Fall kommen. Christian Heidel sieht das Thema gelassen.

Christian Heidel
Will das Urteil genau lesen und sich dann mit dem Rechtsanwalt beraten: Mainz-Manager Christian Heidel.
© imagoZoomansicht

"Zunächst werden wir das Urteil genau lesen und uns dann mit unserem Rechtsanwalt Johan-Michel Menke beraten", sagte der Noch-Manager des Bundesliga-Sechsten auf die Frage des kicker, ob der Klub auf Müller zugehen werde, um eine außergerichtliche Einigungslösung zu finden. "Es gibt keinen Zeitdruck", betonte Heidel.

Hintergrund: Müller hatte 2015 vor dem Arbeitsgericht (ArbG) Mainz eine Entfristung seines ursprünglich bis 2014 laufenden Kontrakts bei Mainz 05 erwirkt. Das LAG kassierte diesen Spruch nun, ließ aber eine Revision vor dem Bundesarbeitsgericht (BAG) zu. Dafür müssten der Ex-Torwart und sein Anwalt Horst Kletke bis 10. Mai in Revision gehen. Diese könnte für den bezahlten Fußball mit dem Bosman-Urteil vergleichbare Folgen haben, weil bei einer Entfristung von Profi-Verträgen das Transfersystem zusammenbrechen würde. Allerdings nur, wenn das BAG das ArbG bestätigt und damit dem LAG widerspricht.

Müller, der ursprünglich gar nicht auf Entfristung geklagt hatte, sondern nur ein weiteres Vertragsjahr sowie Prämien erwirken wollte, käme eine solche Vereinbarung gewiss nicht unrecht, zumal er die Prozesskosten der zweiten Instanz trägt. Dem 37-Jährigen geht es nicht um einen Rentenvertrag, sondern um aus seiner Sicht gerechtfertigte Ansprüche gegen seinen ehemaligen Verein. Aus Sicht des bezahlten Fußballs wäre mit einer Abfindungszahlung durch den Klub eine Revision zum LAG-Urteil aufgeschoben - zumindest, bis sich der nächste aussortierte Profi auf den ursprünglichen ArbG-Spruch beruft und gegen seinen (Ex-)Arbeitgeber klagt.

Mainz bereitet sich auf Köln vor

Fernab aller juristischen Themen nahm die Profimannschaft der Rheinhessen am Dienstagnachmittag die Vorbereitung auf die anstehende Partie am Sonntag gegen den 1. FC Köln (17.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) auf. Trainer Martin Schmidt musste neben den bekanntermaßen Verletzten Elkin Soto (Aufbautraining), Suat Serdar (Muskelfaserriss), Yoshinori Muto (Außenbandriss im Knie), Emil Berggreen (Knie-OP) und Philipp Klement (Kniebeschwerden) auf Alexander Hack (Rückenprobleme), Gaetan Bussmann (Kniereizung) und Christoph Moritz (Oberschenkenbeschwerden) verzichten. Das Trio soll aber im Lauf der Woche einsteigen.

Benni Hofmann

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weitere Infos zu Schmidt

Vorname:Martin
Nachname:Schmidt
Nation: Schweiz

Vereinsdaten

Vereinsname:1. FSV Mainz 05
Gründungsdatum:16.03.1905
Mitglieder:12.500 (01.07.2018)
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Anschrift:Isaac-Fulda-Allee 5
55124 Mainz
Telefon: (0 61 31) 37 55 00
Telefax: (0 61 31) 37 55 033
E-Mail: info@mainz05.de
Internet:http://www.mainz05.de


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