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30.03.2016, 12:33

Fanbasis, Bekanntheit oder TV-Quoten sollen Eingang finden

TV-Gelder: "Team Marktwert" fordert weitere Kriterien

In der Diskussion um eine neue Verteilung TV-Gelder im deutschen Fußball hatte der kicker schon Mitte Februar über eine "Mittelstands-Vereinigung" aus sechs Bundesliga-Klubs berichtet. Als "Team Marktwert" positionierte sich dieses Sextett am Mittwoch nun mit der Forderung nach zusätzlichen Kriterien bei der Geldvergabe, wie zum Beispiel Fanbasis, Bekanntheit und TV-Reichweite eines Klubs.

Fans in Köln
"Marktwert": Eine große Fanbasis (hier Fans des 1. FC Köln) soll bei der Verteilung der TV-Gelder berücksichtigt werden.
© imagoZoomansicht

Der ab dem Sommer gültige Mega-TV-Deal der Premier League hatte im deutschen Profifußball eine Diskussion um eine andere Verteilung der Fernsehgelder ausgelöst. Verschiedene Geheimtreffen der Bundesliga sowie der 2. Liga hatten in den vergangenen Monaten bereits stattgefunden, verschiedene Forderungen und Drohungen waren ausgesprochen worden.

Bereits Mitte Februar hatten sich mit Hertha BSC, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, dem Hamburger SV, dem 1. FC Köln und dem VfB Stuttgart sechs Traditionsklubs zusammengeschlossen. In einer gemeinsamen Erklärung präzisierte das "Team Marktwert" am Mittwoch nun seine Positionen. Ein zeitgemäßes Verteilungsmodell müsse demnach über die reine Wertung von Tabellenplätzen hinausgehen - auch die Bedeutung der jeweiligen Klubs für die "Gesamtmarke Bundesliga" solle berücksichtigt werden, sprich ihr "Marktwert".

"Wir brauchen die dritte Säule": Nicht nur Tabellenplatz soll zählen

"Wir setzen uns für eine gerechtere und zeitgemäße Verteilung der TV-Gelder ein. Wir sind davon überzeugt, dass eine Bewertung des sportlichen Erfolgs wie sie im aktuellen Modell vorgenommen wird, nicht dauerhaft die Vorteile und Besonderheiten des deutschen Profifußballs sicherstellen wird", erklärte Klaus Filbry, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Werder Bremen.

 

Dem bisherigen "2-Säulen-Modell" aus Sockelbetrag (rund 65 Prozent) und Tabellenplatz (rund 35 Prozent) will das Sechser-Bündnis mit dem "tatsächlichen Marktwert eines Klubs" eine weitere Säule hinzufügen. Errechnen könnte sich dieser aus Kennzahlen wie Fanbasis, Beliebtheit, Bekanntheit, TV-Reichweite und Interaktionsraten in Social Media. Zum Beispiel sollte eine große, leidenschaftliche Fangemeinde im Ranking Berücksichtigung finden. "Wir brauchen die dritte Säule", appellierte VfB-Präsident Bernd Wahler.

Nicht gegen 2. Liga gerichtet

Alle großen internationalen Ligen würden 25 bis 30 Prozent der nationalen TV-Gelder nach solchen Marktwertkriterien ausschütten - nur in Deutschland gebe es diese Kategorie nicht. Vor diesem Hintergrund will das Bündnis sein Modell auch nicht gegen die 2. Liga gerichtet wissen. Auch dort könnte das neue Kriterium zur Anwendung kommen.

Als Ziel gab die Initiative, die sich die Mitarbeit weiterer Klubs ausdrücklich wünscht, aus, ein mehrheitsfähiges Modell mit objektiven Kennzahlen rechtzeitig zur kommenden Vergabe für die TV-Rechte ab der der Saison 2017/18 zu erarbeiten.

ski

So werden die TV-Gelder in Europas Topligen verteilt.
© kicker
 

57 Leserkommentare

Samaka15
Beitrag melden
04.04.2016 | 15:13

Handlungsbedarf ...

... sehe ich so oder so, und das erläutere ich auch gerne aus meiner Sicht:

- Zentralvermarktung[...]
kickBert
Beitrag melden
02.04.2016 | 10:29

Tabellenstand und Gehälter

Eine gute und meiner Meinung nach faire Möglichkeit wäre es, denn Tabellenstand (also die gezeigte Leistung) [...]
Fussballbeobachter
Beitrag melden
01.04.2016 | 22:25

@cujo1303

Also wenn man sich schon detailliert zu Vereinen äußert außerhalb der Diskussion im allgemeinen, sollte [...]
rwo-oldie
Beitrag melden
01.04.2016 | 18:15

Die Antwort ist eigentlich total simpel:
60 % der Gelder auf die 18 Erstligisten gleichmäßig verteilen.<[...]
cujo1303
Beitrag melden
01.04.2016 | 17:07

Den höheren Marktwert schöpfen die Vereine doch bereits durch höhere Erträge beim Sponsoring, Fan-Artikel-Verkäufen, [...]

kicker-sportmagazin

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