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28.03.2016, 16:09

Stuttgarts Ex-Torjäger war der Darmstadt-Schreck

Volkert: "Fußball ist einfach und muss so bleiben"

Der VfB Stuttgart traf in der Bundesliga schon fünfmal auf Darmstadt 98. Verloren haben die Schwaben dabei noch nie. Rekordtorschütze in diesem Duell ist keiner der VfB-Größen, sondern ein Franke, der in seiner Zeit am Neckar auf eine beachtliche Bilanz kam.

Georg Volkert
Markierte in 60 Bundesligaspielen für den VfB stolze 26 Tore: Georg Volkert.
© imagoZoomansicht

Es ist nicht Hermann Ohlicher. Auch nicht Dieter Hoeneß oder Walter Kelsch. Oder Hansi Müller. Obwohl die damals alle gegen Darmstadt gespielt haben. In der Saison 1978/79 gehörten die Lilien erstmals der Bundesliga an, wie auch wieder der VfB Stuttgart. Die Schwaben waren 1975 das einzige Mal bisher abgestiegen und 1977 wieder aufgestiegen. Die Darmstädter kamen 1978/79 ganz oben an und 1981/82 nochmal. Der Stuttgarter Rekord-Torschütze gegen die Hessen aus den vier Spielen hätte auch Karl Allgöwer sein können oder Rainer Adrion oder Peter Reichert. Doch sie waren es alle nicht. Es gibt einen, der von 1978 bis 1980 in Stuttgart spielte, in 60 Bundesligaspielen stolze 26 Tore markierte - davon vier gegen Darmstadt, so viele wie kein anderer: Georg Volkert.

Der heute 70-Jährige ist überrascht, als ihn der kicker mit diesem Fakt konfrontiert. "Ich habe darüber nicht Buch geführt", sagt der ehemalige Linksaußen, der seine erfolgreichste Zeit beim Hamburger SV erlebte (1976 DFB-Pokalsieger, 1977 Europapokal der Pokalsieger). Heute lebt er wieder in Franken, nahe seiner Heimatstadt Ansbach. Von dort war er einst ausgezogen, um mit dem 1. FC Nürnberg 1968 Meister zu werden. Die zwei Stuttgarter Jahre waren durchaus auch von Erfolg geprägt: 1979 Vizemeister, 1980 Dritter.

"Es hat damals vieles gepasst. Die Trainer Sundermann und Buchmann. Die Mannschaft hat funktioniert, sie war eine Mischung aus Erfahrung, Cleverness und guten jungen Spielern. Hattenberger, Ohlicher im Mittelfeld, Holcer hinten. Auch die Förster-Brüder oder Hansi Müller." Mit dann 34 Jahren wechselte der Franke 1980 noch für ein Jahr zu seinem Stammverein 1. FC Nürnberg zurück, wo er seine Karriere beendete.

Volkert: "Kramny spricht die Sprache der Spieler"

Natürlich verfolgt Volkert seine Ex-Klubs. Am nächsten stehen ihm sicher der HSV und der 1. FC Nürnberg. Doch auch der VfB hat sein Wohlwollen. Die Arbeit von Jürgen Kramny gefällt ihm. "Meine Spielphilosophie war immer, dass der Fußball ein einfaches Spiel ist und auch einfach bleiben muss. Das hat Kramny wieder in die Mannschaft gebracht." Aus der Distanz sage er dies, er sieht natürlich nur das Endprodukt auf dem Platz. Und das kommt ihm ganz so vor, als ob hier nichts verkompliziert wird. "Kramny spricht die Sprache der Spieler und das kommt an." Der VfB Stuttgart habe zudem eine "gewisse Qualität. Die haben in dieser Region der Tabelle nichts verloren", urteilt Volkert über den Abstiegskampf seiner Nachfolger. Dennoch weiß er auch, dass "Darmstadt nicht einfach zu spielen ist. Der Kampf muss angenommen werden. Aber Kramny wird die richtigen Worte finden".

Sein Vier-Tore-Rekord ist aktuell nicht groß in Gefahr. Beim 2:0-Sieg im Hinspiel unterlief Darmstadts Garics ein Eigentor, Timo Werner legte in der Nachspielzeit den Endstand nach. Werner müsste also dreimal treffen, um Volkert einzuholen...

Martin Messerer

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Vereinsdaten

Vereinsname:VfB Stuttgart
Gründungsdatum:09.09.1893
Mitglieder:47.000 (31.07.2016)
Vereinsfarben:Weiß-Rot
Anschrift:Mercedesstraße 109
70372 Stuttgart
Telefon: 01 80 6 - 991893
Telefax: (07 11) 55 00 71 96
E-Mail: service@vfb-stuttgart.de
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