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25.03.2016, 09:38

Mainz: Erfrischend mit Ball, schlampig ohne

Schmidts Test-Erkenntnisse

Offensiv gut, defensiv mit den für einen Test üblichen Schwächen. Dieses Fazit zieht Martin Schmidt nach dem 2:2 des 1. FSV Mainz 05 gegen den Karlsruher SC. Ein Trio der Rheinhessen sammelte am Gründonnerstag wichtige Spielzeit.

Enrico Valentini und Niko Bungert im Testspiel.
Volles Engagement: Enrico Valentini und Niko Bungert im Testspiel.
© imagoZoomansicht

Auf den ersten Blick scheint das ein Test mit Redebedarf. Ein 2:2 eines Bundesliga-Siebten gegen den Zehnten des Unterhauses? Der noch dazu zwei Elfmeter verschießt? Zumal FSV-Trainer Schmidt eine Startelf aufgeboten hatte, die so auch im Wettkampfbetrieb auflaufen könnte. Wie gesagt. Der reine Blick aufs Ergebnis sagt: Schwach. Er würde aber ausblenden, dass die Nullfünfer vor allem im ersten Durchgang mit ihren Gelegenheiten mindestens genauso großzügig umgegangen waren, wie die Badener mit ihren Strafstößen (siehe Spielbericht). Allen voran Christoph Moritz ließ Hochkaräter liegen. Insgesamt war das nach vorne über eine Stunde lang sehenswert - wenn auch nicht mit der nötigen Effizienz verbunden - was Mainz 05 veranstaltete, defensiv aber phasenweise fahrig. Das gleiche Fazit lässt sich übrigens für die Gäste ziehen.

Schmidt bemängelt schlampige Verteidigung

Schmidt erklärte die Probleme in der Abwehr mit dem für Testspielen üblichen Fehlen finaler Konsequenz: "Das war ein paar Mal schlampig verteidigt - wie das in einem Test so ist. Die hundertprozentige Konzentration in der Arbeit gegen den Ball ging uns ab." Dafür sah der Schweizer "erfrischende Dinge, sobald wir den Ball hatten". Sehenswert waren dabei vor allem mehrere vorzügliche Diagonalbälle von Alexander Hack und Stefan Bell im Aufbau. Immer dann, wenn diese punktgenau kamen und Christian Clemens auf rechts sowie Karim Onisiwo auf links diese technisch gut verarbeiteten, wurde es brenzlig für den KSC.

Gerade für den Österreicher war der Test mangels Spielpraxis zuletzt wichtig. "Es ist unsere Aufgabe, Karim dahinzuführen, wo er war", sagt Schmidt über den Winterzugang, der nach Zehenbeschwerden seinen Rhythmus sucht. Insofern fehlt dem Schlaks noch das Timing, wenn es darum geht, in die Tiefe zu starten. Die körperliche Wucht bringt aber ein neues Element auf die linke Mainzer Bahn, das bewies der 24-Jährige einmal mehr.

Licht und Schatten bei Moritz

Licht und Schatten, damit lässt sich auch Moritz' Auftritt umschreiben. In Durchgang eins auf der Zehn kurbelte der 26-Jährige, der sich schon die komplette Saison mit der undankbaren Reservistenrolle anfreunden muss, das Spiel der Rheinhessen gut an. Moritz verteilte die Bälle umsichtig, stieß auch immer wieder in Abschlusssituationen vor - ließ aber zwei "Hundertprozentige" liegen und verzog einmal von der Strafraumgrenze knapp. In Durchgang zwei zog Schmidt den "Achter" auf die Doppelsechs zurück. "Auch da sieht man seine Stärken mit Ball", lobt der Trainer. Die Tatsache, dass er nicht der bedingungslose Balleroberer sei, habe Moritz aber mit guten Lösungen kaschiert, fasst Schmidt zusammen. Allerdings unterliefen ihm auch gerade in der Schlussphase zu viele, einfache Fehlpässe - was auch auf die fehlende Wettkampfhärte über 90 Minuten zurückzuführen sein dürfte.

Bengtsson kämpft sich zurück

Deutlich schwerer tat sich Pierre Bengtsson. Der Schwede hat in der Rückrunde seinen Stammplatz an Gaetan Bussmann verloren - und riss sich zu allem Überfluss im Februar die Bänder im Sprunggelenk. "Er war sehr bemüht, aber man hat gesehen, dass ihm die Spielzeit abgeht", analysiert Schmidt. Die Partie gegen den KSC könne er nun mit reinpacken bei seinem Weg zurück auf den Platz, gewann der 48-Jährige dem Auftritt des Linksverteidigers auch positive Aspekte ab.

Benni Hofmann

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