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22.03.2016, 18:20

DFB-Kontrollausschuss schlägt drei Spiele vor

Bremen akzeptiert Djilobodji-Sperre nicht

Der SV Werder Bremen kann die derzeitige Länderspielpause nicht vollumfänglich zur Vorbereitung auf die Bundesliga-Schlussphase mit dem erbitterten Abstiegskampf nutzen. Grund ist der Vorfall von Papy Djilobodji, dessen "Kopf-ab-Geste" gegen den Mainzer Pablo De Blasis nach wie vor hohe Wellen schlägt. Die DFL ermittelt bekanntlich - und hat sich nun für eine Sperre von drei Ligaspielen ausgesprochen. Der SVW stimmt aber nicht zu.

Papy Djilobodji
Werder Bremens Papy Djilobodji soll für drei Ligaspiele gesperrt werden.
© Getty ImagesZoomansicht

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes hat nach Angaben von Werder Bremen den Antrag gestellt, Verteidiger Djilobodji für drei Spiele zu sperren. Die Sperre soll zudem erst nach der ohnehin anfallenden Zwangspause (5. Gelbe Karte) greifen. Die Grün-Weißen akzeptieren dies aber nicht und bitten nun um eine Entscheidung durch den DFB-Einzelrichter.

"Wir halten die nachträgliche Sperre von drei Meisterschaftsspielen für ungerechtfertigt", wird Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin auf der Website des Klubs zitiert. "Vor allem, weil die Intensität und der Unrechtsgehalt des vorliegenden Falls unter Beachtung der konkreten Begleitumstände aus unserer Sicht als geringer zu bewerten sind als im Fall Deniz Naki."

Naki-Sperre als Vorlage

Der DFB-Kontrollausschuss bezieht sich in seinem Vorschlag von einer Sperre von drei Partien auf eben jenen Naki, der im Jahr 2009 mit einer ähnlichen Geste für Wirbel gesorgt hatte. Der damalige Angreifer vom FC St. Pauli hatte gegenüber Fans von Hansa Rostock mit der rechten Hand das Abschneiden des Halses angedeutet. Naki war damals wegen krass sportwidrigen Verhaltens nachträglich für drei Spiele gesperrt worden.

mag

Video zum Thema
kicker.tv Thema- 22.03., 17:20 Uhr
Djilobodjis Geste - Werders Umgang mit dem Skandal
Papy Djilobodji und seine "Kopf-ab-Handbewegung" gegenüber Gegenspieler Pablo De Blasis schlägt nach wie vor hohe Wellen. Der DFB hat längst Ermittlungen aufgenommen. "Krass sportwidriges Verhalten", so lautet die Anklage an Djilobodji, der mit seinem martialischen Fingerspiel die Grenzen des Anstands und der Unfairness überschritten hatte. Bei seinem Arbeitgeber Werder Bremen spielt man den Fall derzeit etwas herunter - unter anderem Kapitän Clemens Fritz oder Ersatztorwart Gerhard Tremmel.
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22.03.16
 
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weitere Infos zu Djilobodji

Vorname:Papy
Nachname:Djilobodji
Nation: Senegal
Verein:FC Chelsea
Geboren am:01.12.1988

weitere Infos zu Skripnik

Vorname:Viktor
Nachname:Skripnik
Nation: Ukraine
Verein:Werder Bremen