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19.03.2016, 21:50

In Hannover gehen langsam die Lichter aus

Zieler: "Brauchen ein noch größeres Wunder"

Hannover 96 steht nach der 0:1-Niederlage im Kellerduell bei Eintracht Frankfurt mit nun noch größerem Rückstand auf dem letzten Tabellenplatz. Zehn Punkte beträgt der Abstand auf das rettende Ufer inzwischen. Derzeit ist schwer vorstellbar, dass der Klub dem Abstieg noch entkommt. Die Spieler sind frustriert, Trainer Thomas Schaaf wirkt ratlos, will seinen Weg mit der Mannschaft aber weitergehen.

Ron-Robert Zieler
Kassierte in den vergangenen 13 Ligaspielen stets mindestens ein Gegentor: Hannovers Keeper Ron-Robert Zieler.
© imagoZoomansicht

Um 20.30 Uhr begann am Samstagabend die Earth Hour - eine Umweltschutzaktion, bei der möglichst viele Menschen weltweit symbolisch für eine Stunde lang das Licht ausschalten sollen. Bei Hannover allerdings waren die Lichter bereits zehn Minuten zuvor ausgegangen. Schiedsrichter Wolfgang Stark pfiff da die Partie zwischen Eintracht Frankfurt und Hannover 96 ab, die Niedersachsen verloren mit 0:1. Es war die zwölfte Niederlage aus den vergangenen 13 Partien. Sieben Spieltage vor Saisonende ist der Klassenerhalt für die Hannoveraner damit in weite Ferne gerückt. "Wir kriegen es diese Saison einfach überhaupt nicht auf den Platz, Woche für Woche. Das ist ernüchternd", sagte Torwart Ron-Robert Zieler nach dem Spiel. "Wenn wir letzte Woche gesagt haben, dass wir ein Riesen-Wunder brauchen, dann brauchen wir diese Woche noch ein größeres."

Maßnahmen des Trainers verpuffen

Auch Trainer Thomas Schaaf gerät durch die nahezu aussichtslose Situation weiter unter Druck. Vor seiner Rückkehr nach Frankfurt hatte er gleich fünf Spieler aus dem Kader gestrichen, vier neue rückten in die Startelf. Doch all diese Maßnahmen verpufften wirkungslos. Hannover präsentierte sich gegen die Eintracht bereits wie ein Absteiger. "Der Trainer probiert viel, es ist sein gutes Recht. Wir bekommen es als Mannschaft einfach nicht hin", sagte Zieler. Auch Edgar Prib nahm seinen Coach in Schutz: "Diejenigen, die auf dem Platz stehen, müssen es richten."

Wir werden unseren Weg weitergehen.Thomas Schaaf

Schaaf selbst sprach nach dem Spiel von "einer weiteren Enttäuschung". Erneut habe seine Mannschaft einen Gegentreffer kassiert, der so nie fallen dürfe. "Und vorne schaffen wir es einfach nicht, uns Torchancen zu erarbeiten", sagte der 54-Jährige. Ob er sicher sei, auch am letzten Spieltag noch auf der Trainerbank von Hannover 96 zu sitzen, wollte er nicht direkt beantworten. Schaaf sagte einzig: "Wir werden unseren Weg weitergehen." Es wird immer wahrscheinlicher, dass dieser geradewegs in die zweite Liga führt.

swi

1. Bundesliga, 2015/16, 27. Spieltag
Eintracht Frankfurt - Hannover 96 1:0
Eintracht Frankfurt - Hannover 96 1:0
Heimdebütant

Niko Kovac stand in Frankfurt erstmals für die SGE an der Seitenlinie.
© Getty Images

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18Hannover 9622:4917

weitere Infos zu Schaaf

Vorname:Thomas
Nachname:Schaaf
Nation: Deutschland


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