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15.03.2016, 12:36

Tendenz: Den Linksverteidiger zieht es weg aus Wolfsburg

Rodriguez, Reschke und viele Rätsel

Es wirkt wie eine unendliche Geschichte: Ricardo Rodriguez und das Werben anderer Klubs um den Wolfsburger Linksverteidiger. Im Winter erkundigte sich Real Madrid nach dem 23-Jährigen, der nun wieder einmal mit Bayern München in Verbindung gebracht wird. Noch ist alles offen in dieser Personalie, eine Tendenz aber gibt es: Im Sommer zieht es Rodriguez weg aus Wolfsburg.

Wolfsburgs Linksverteidiger Ricardo Rodriguez
Wurde er in Hoffenheim von den Bayern beobachtet? Wolfsburgs Linksverteidiger Ricardo Rodriguez.
© imagoZoomansicht

Die Pfeilskizzen sind simpel. Carlo Ancelotti, der künftige Bayern-Trainer, war schon interessiert, als er noch Paris St. Germain und danach Real Madrid coachte. Und nun war auch noch Michael Reschke, technischer Direktor beim Rekordmeister, am vergangenen Samstag beim Spiel der TSG Hoffenheim gegen den VfL Wolfsburg. Wegen Ricardo Rodriguez? Mehr als eine Vermutung gibt es dazu nicht. Manch einer glaubt sogar, dass sich Reschke mehr noch für Hoffenheims Verteidiger Niklas Süle, um den auch Wolfsburg buhlt, interessierte.

Wie auch immer: Die Zukunft von Rodriguez in Wolfsburg bleibt so oder so rätselhaft. Klar sind nach kicker-Informationen folgende Fakten: Im Sommer kann der Linksverteidiger den VfL für eine festgeschrieben Ablöse von 35 Millionen Euro verlassen - wenn sich Wolfsburg wieder für die Champions League qualifiziert. Gelingt das nicht - wonach es derzeit aussieht -, fällt die Transfersumme auf 25 Millionen Euro.

Was sagt Rodriguez zum vermeintlichen Interesse diverser Topklubs? "Es ist schön zu hören, wenn jemand Interesse hat, aber solange es nichts Offizielles gibt, mache ich mir keinen Kopf darüber." Richtig ernst wurde es schon einmal vor anderthalb Jahren: Damals blockte VfL-Manager Klaus Allofs eine offizielle Anfrage von Manchester United ab.

Mögliche Ersatzkandidaten: Hector, Kolasinac, Horn

Gedanken machen muss sich der VfL aber so oder so, was die Position des Linksverteidigers angeht. Sollte Rodriguez im Sommer von seiner Klausel Gebrauch machen, muss hochkarätiger Ersatz her, zumal Marcel Schäfer voraussichtlich in einem Jahr in die amerikanische MLS wechselt.

Kölns Jonas Hector gilt als Kandidat. Als der kicker Manager Allofs im Januar auf den Nationalspieler ansprach, sagte er: "Er hat Qualität." Jedoch: Sollte der VfL die Champions League oder gar das internationale Geschäft verpassen, werden ihm kaum Chancen beim Werben um den FC-Verteidiger zugerechnet. Ein weiterer Spieler, der zuletzt gehandelt wurde, ist Schalkes Sead Kolasinac. Und auch in den eigenen Reihen hat der VfL ein vielversprechendes Talent: U-19-Nationalspieler Jannes Horn unterzeichnete erst kürzlich einen Profivertrag. Wer wann Rodriguez Erbe wird - es bleibt rätselhaft.

Thomas Hiete

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2 Leserkommentare

josmatilda
Beitrag melden
16.03.2016 | 16:36

Zuschauer

Rodriguez möchte endlich mal häufiger vor ausverkauftem Haus spielen. Der Zuschauerzuspruch in Wolfsburg [...]
Ch587
Beitrag melden
15.03.2016 | 22:06

Ich hoffe das heißt nicht, dass David ALABA doch auf die Insel geht...

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zum Thema

weitere Infos zu R. Rodriguez

Vorname:Ricardo
Nachname:Rodriguez
Nation: Schweiz
Verein:VfL Wolfsburg
Geboren am:25.08.1992

weitere Infos zu J. Hector

Vorname:Jonas
Nachname:Hector
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Köln
Geboren am:27.05.1990


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