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14.03.2016, 15:42

Frankfurt: Der Blick richtet sich schon auf Hannover

Aigner: "Rechts hätte ich auch nicht besser gespielt"

Der Einstand von Trainer Niko Kovac bei Eintracht Frankfurt misslang bei der 0:3-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach gründlich. Mittelfeldspieler Stefan Aigner spricht über die Veränderungen, die aktuelle Situation, seine neue Position und das Duell mit Ex-Coach Thomas Schaaf.

"Das ist viel zu wenig in der Offensive": Eintracht Frankfurts Flügelspieler Stefan Aigner.
"Das ist viel zu wenig in der Offensive": Eintracht Frankfurts Flügelspieler Stefan Aigner.
© imagoZoomansicht

Herr Aigner, inwiefern trifft der Satz "Neuer Trainer, alte Sorgen" die aktuelle Situation der Eintracht nach der Niederlage in Mönchengladbach?

Stefan Aigner: Das darf man jetzt nicht überbewerten. Wir hatten mit dem neuen Trainerduo nur drei Tage Zeit, um etwas einzustudieren. Wir haben es die erste halbe Stunde ganz gut gemacht, auch wenn wir uns keine Torchance herausgespielt haben. Jetzt haben wir aber eine ganze Woche Zeit, um im Training neue Sachen einzustudieren. Was uns die Trainer mit auf den Weg geben, hat uns auch in diesem Spiel schon geholfen. Wir haben trainiert, dass wir so eng wie möglich zusammenstehen und zusammen als Team verschieben.

Offensiv lief wenig, woran lag das?

Aigner: Wir wissen, dass es zur Zeit etwas schwer ist, in die offensiven Situationen hineinzukommen. Gegen Mannschaften wie Gladbach versucht man erst mal, gut zu stehen und zu Kontern zu kommen, das ist uns aber nicht gelungen. Das ist viel zu wenig in der Offensive, das muss man ganz klar sagen. Aber der Trainer hat schon angesprochen, dass es diese Woche Priorität hat.

Was macht Ihnen im Kampf gegen den Abstieg Hoffnung?

Aigner: Wir sehen, dass die Gegner vor uns wie Darmstadt und Augsburg in Reichweite sind. Wenn du ein Spiel gewinnst, kannst du einen Sprung machen, zwei, drei Plätze nach vorne. Was der Trainer vorlebt, was wir einstudiert haben, das macht uns auch Hoffnung. Wir müssen es nur mal am Wochenende umsetzen, wir brauchen die Punkte. Aber neue Trainer können auch nicht hexen, sonst würde man sie ja jede Woche wechseln. Sie geben uns neue Impulse und eine neue Strategie vor, die sehr gut bei der Mannschaft ankommt. Wir müssen jetzt schauen, dass es so schnell wie möglich greift.

Wie war es für Sie, auf der linken Seite zu spielen?

Aigner: Ich glaube, auf der rechten Seite hätte ich auch nicht besser gespielt . . . Es ist ein bisschen schwierig da vorne, im Moment. Wir versuchen, viel nach hinten mitzuarbeiten und vorne zu attackieren. Da haben wir kaum etwas nach vorne bewegen können.

Das kommende Spiel gegen Hannover 96 ist auch ein Duell mit Ex-Trainer Thomas Schaaf.

Aigner: Das spielt für mich keine besondere Rolle. Wäre schön gewesen, wenn sich beide Mannschaften im gesicherten Mittelfeld wiedergefunden hätten. Hannover will natürlich gewinnen, das wird ein ganz heißes Spiel, sehr umkämpft. Wichtig ist Hannover. Jetzt steht ein Gegner vor der Tür, den wir schlagen müssen. Da hilft uns kein Punkt, sondern nur drei.

Aufgezeichnet von Michael Ebert

1. Bundesliga, 2015/16, 26. Spieltag
Bor. Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt 3:0
Bor. Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt 3:0
Debüt

Der Frankfurter Retter? Armin-Veh-Nachfolger Niko Kovacs Mission Klassenerhalt begann am 26. Spieltag in Gladbach.
© Getty Images

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14.03.16
 
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weitere Infos zu Aigner

Vorname:Stefan
Nachname:Aigner
Nation: Deutschland
Verein:1860 München
Geboren am:20.08.1987

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Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München64:1366
 
2Borussia Dortmund61:2561
 
3Hertha BSC35:2645
 
4Bor. Mönchengladbach53:4242
 
5FC Schalke 0437:3441
 
61. FSV Mainz 0534:3240
 
7Bayer 04 Leverkusen37:3339
 
8VfL Wolfsburg38:3337
 
91. FC Köln28:3333
 
10FC Ingolstadt 0422:2933
 
11VfB Stuttgart43:5232
 
12Hamburger SV30:3531
 
13FC Augsburg32:4027
 
14SV Darmstadt 9827:4027
 
15Werder Bremen35:5327
 
16Eintracht Frankfurt28:4324
 
17TSG Hoffenheim27:4224
 
18Hannover 9622:4817

weitere Infos zu Kovac

Vorname:Niko
Nachname:Kovac
Nation: Kroatien
Verein:Eintracht Frankfurt