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12.03.2016, 18:57

Großkreutz fehlt wohl länger mit einem Muskelfaserriss

VfB holt mit zehn Mann "Punkt der Moral"

3:3 in Ingolstadt - und auf gewisse Weise doch ein gefühlter Sieg für den VfB Stuttgart. Bis zur Schlussphase lagen die Schwaben im Audi-Sportpark mit zwei Toren zurück und entführten doch noch einen Zähler. Hinterher sprach VfB-Trainer Jürgen Kramny von einem "Punkt der Moral". Sein Team habe stets an sich geglaubt. Trotz des Punktgewinns blieb aber ein Wermutstropfen.

Stuttgarter Jubeltraube: Zweimal kam der VfB in Ingolstadt zurück - nach einem 0:1 und einem 1:3.
Stuttgarter Jubeltraube: Zweimal kam der VfB in Ingolstadt zurück - nach einem 0:1 und einem 1:3.
© imagoZoomansicht

Kevin Großkreutz war am Ende. Immer wieder fasste er sich an den Oberschenkel, schlurfte über den Rasen, ließ sich behandeln, quälte sich dann wieder. Später sagte sein Chef Jürgen Kramny: "Es war ein superintensives Spiel." Eine treffende Aussage, die auch aus dem Mund des Weltmeisters hätte kommen können.

Zu Anfang drohte der VfB den Gegner zu überrennen. Zwar gerieten die Schwaben früh in Rückstand, spielten aber weiter beherzt und schnörkellos nach vorne. "Wir haben auf das 0:1 gut reagiert", lobte Kramny. Der FCI wusste in der Anfangsviertelstunde kaum, wie ihm geschah. Stuttgart hätte gut und gerne 3:1 führen können, ließ aber einmal mehr gute Chancen aus.

VfB verursacht viele unnötige Freistöße - gegen diesen FCI

Dann kam Ingolstadt auf und zog auf 3:1 davon - durch zwei Standards. Diesbezüglich muss sich Stuttgart den Vorwurf gefallen lassen, diverse Male ungestüm und kopflos in die Zweikämpfe gegangen zu sein. So verursachte Kramnys Team etliche Freistöße gegen das Team, das schon vor dem Spiel elf seiner 19 Saisontore nach ruhenden Bällen erzielt hatte.

"Danach", führte Kramny aus, "haben wir dann hop oder top gespielt. Da hatten wir Glück, dass das 4:1 nicht fällt." FCI-Angreifer Dario Lezcano hatte die große Gelegenheit, die Partie zu entscheiden, ermöglichte mit seinem Fehlschuss ans Außennetz aber Stuttgarts Comeback. "Wir werden von Rückschlägen nicht so schnell umgeworfen, das haben wir heute wieder eindrucksvoll bewiesen", sagte VfB-Kapitän Christian Gentner, der das 0:1 mit einem haarsträubenden Fehlpass eingeleitet hatte, hinterher am Sky-Mikrofon.

Kramny: "Großkreutz konnte keinen Schritt mehr machen"

Dank Lukas Rupp und Daniel Didavi gingen die Schwaben nicht als Verlierer vom Feld. Dabei waren sie just in der Phase, als sie zur Aufholjagd ansetzten, quasi dezimiert. Großkreutz biss sich zwar bis zum Abpfiff durch, da Kramny bereits dreimal gewechselt hatte, humpelte aber nur noch herum. Daher übernahm Rupp den Rechtsverteidigerposten. Inzwischen zeichnet sich ab, dass Großkreutz dem VfB länger fehlen könnte. Kramnys erste Diagnose: "Es sieht Richtung Muskelfaserriss aus. Er konnte keinen Schritt mehr machen. Wir haben den Punkt mit zehn Mann geholt."

lei

 
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weitere Infos zu Großkreutz

Vorname:Kevin
Nachname:Großkreutz
Nation: Deutschland
Verein:VfB Stuttgart
Geboren am:19.07.1988

1. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München64:1366
 
2Borussia Dortmund61:2561
 
3Hertha BSC35:2645
 
4Bor. Mönchengladbach53:4242
 
5FC Schalke 0437:3441
 
61. FSV Mainz 0534:3240
 
7Bayer 04 Leverkusen37:3339
 
8VfL Wolfsburg38:3337
 
91. FC Köln28:3333
 
10FC Ingolstadt 0422:2933
 
11VfB Stuttgart43:5232
 
12Hamburger SV30:3531
 
13FC Augsburg32:4027
 
14SV Darmstadt 9827:4027
 
15Werder Bremen35:5327
 
16Eintracht Frankfurt28:4324
 
17TSG Hoffenheim27:4224
 
18Hannover 9622:4817