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06.03.2016, 16:55

BVB-Keeper rettet 0:0 - und überzeugt doch nicht vollends

Blitzfaust Bürki: Erst wackelig, dann Weltklasse

Das Spitzenspiel begann für Roman Bürki mit einem leichten Flattern. Am Ende blieb aber vor allem eine Glanzparade des Dortmunder Keepers im Gedächtnis, als der Keeper seinem BVB den einen Punkt im abendlichen Kampf der beiden deutschen Spitzenteams rettete. Wie so oft aber hinterlässt Dortmunds Nummer Eins einen zwiespältigen Eindruck.

Hatte trotz Wahnsinnsreflex gegen Vidal nur gemischte Gefühle: BVB-Schlussmann Roman Bürki.
Hatte trotz Wahnsinnsreflex gegen Vidal nur gemischte Gefühle: BVB-Schlussmann Roman Bürki.
© imagoZoomansicht

"Ich habe gemischte Gefühle", räumte der BVB-Schlussmann nach dem 0:0 zwischen dem Tabellenzweiten und dem Spitzenreiter selbstkritisch ein. "Ich hatte auch ein paar Aktionen drin, auf die ich nicht stolz bin, die ich verbessern muss." Gleich nach fünf Minuten klärte der Keeper bei einer Flanke von Douglas Costa nicht sauber, boxte den Ball vage Richtung Thomas Müller, der auch sofort schoss, aber den Kasten nicht traf. Auch anschließend hinterließ Bürki, wie im bisherigen Saisonverlauf des öfteren auch, keinen souveränen, abgeklärten Eindruck, und so verläuft auch insgesamt das erste Jahr des Ex-Freiburgers bei den Schwarzgelben. Nicht enttäuschend - aber auch selten vollauf überzeugend.

Namentlich im Hinspiel gegen die Bayern (1:5) hatte Bürki bös gepatzt; umso wichtiger für den Schweizer, sich beim Wiedersehen unter den Augen von Millionen von einer anderen Seite zu präsentieren. Von den kleinen Unsicherheiten zu Beginn jedenfalls ließ sich der 25-Jährige, der am Mittwoch beim 2:0 in Darmstadt noch wegen einer Erkältung gefehlt hatte, nicht beirren. Klasse seine Rettungstat in der 28. Minute gegen den frei vor ihm auftauchenden Douglas Costa. Überragend sein Reflex in der zweiten Halbzeit, als er einen Direktschuss von Arturo Vidal an die Latte lenkte (64. Minute). Dass er zwischendurch mit überhasteten Abwürfen oder mäßig präzisen Pässen seine Vorderleute in Schwierigkeiten brachte, gehört aber offenbar auch zum Torwartspiel des Dortmunder Schlussmannes.

"Gerechtes Ergebnis"

Als "gerechtes Ergebnis" empfand Bürki das 0:0 gegen die Bayern, die damit den Verfolger auf Distanz hielten. Und während seine Kollegen sich zum nächsten Top-Spiel rüsten, am Donnerstag in der Europa League gegen Tottenham, darf Bürki wohl mal kurz verschnaufen. Bleibt es beim bisherigen Wechselspiel, wird auf der internationalen Bühne wohl wieder Roman Weidenfeller zwischen den Pfosten stehen.

Oliver Bitter

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 06.03., 10:43 Uhr
"Kämpfen gegen einen großen, großen Gegner"
Es gab viele Komplimente nach dem Spitzenspiel in Dortmund. Pep Guardiola lobte den BVB nach dem 0:0 in höchsten Tönen. Die Westfalen seien "nicht nur eine Kontermannschaft" wie vielleicht früher, seine Bayern hätten vor allem in den ersten 25 Minuten viele Probleme gehabt. Thomas Tuchel schätzte sich indes glücklich, in solch einem unglaublichen Spiel coachen zu dürfen. "Am Ende fehlte der Lucky Punch", so der BVB-Trainer nach dem Spiel "gegen die beste Mannschaft und den besten Trainer".
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weitere Infos zu Bürki

Vorname:Roman
Nachname:Bürki
Nation: Schweiz
Verein:Borussia Dortmund
Geboren am:14.11.1990

1. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München59:1363
 
2Borussia Dortmund59:2558
 
3Hertha BSC33:2642
 
4FC Schalke 0437:3241
 
51. FSV Mainz 0534:3040
 
6Bor. Mönchengladbach50:4239
 
7VfL Wolfsburg38:3237
 
8Bayer 04 Leverkusen36:3336
 
9FC Ingolstadt 0419:2632
 
10Hamburger SV30:3431
 
11VfB Stuttgart40:4931
 
121. FC Köln26:3330
 
13Werder Bremen35:4827
 
14FC Augsburg30:3826
 
15SV Darmstadt 9825:3826
 
16Eintracht Frankfurt28:4024
 
17TSG Hoffenheim26:4221
 
18Hannover 9622:4617