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05.03.2016, 19:36

Frankfurt: Trainerfrage spitzt sich zu

Hübner: "Der Punkt ist natürlich zu wenig"

Seit dem 24. Januar (3:2 gegen Wolfsburg) wartet Eintracht Frankfurt auf den sechsten Saisonsieg, seitdem wird auch die Luft für Armin Veh immer dünner. War das 1:1 gegen den FC Ingolstadt zu wenig für den Trainer? Nach dem Spiel quittierten die Zuschauer in der Commerzbank-Arena die Leistung mit einem Pfeifkonzert, die Verantwortlichen wichen Fragen zum Trainer aus. Derweil brachte der Kapitän die Lage treffend auf den Punkt.

Armin Veh
Wenn guter Rat teuer ist: Armin Veh konnte auch gegen Ingolstadt keinen Sieg feiern.
© picture allianceZoomansicht

Die Partie gegen den Aufsteiger wurde bereits im Vorfeld zu einer möglicherweise entscheidenden für Veh deklariert. Nach dem 1:1 ist die Negativ-Serie auf sieben Spiele in Folge ohne dreifachen Punktgewinn angewachsen, der Auftritt der SGE erntete sowohl in der Halbzeit als auch nach dem Abpfiff Pfiffe von den Rängen.

Der Frage, ob Veh am nächsten Spieltag noch auf der Bank sitzen werde, wich Bruno Hübner aus: "Diese Frage lasse ich nicht zu", so der Manager der Eintracht bei Sky. Er fügte hinzu, dass es in dieser Situation unfair wäre, eine Antwort auf diese Frage zu geben. Stattdessen hob er das Positive heraus: "Wir haben in der zweiten Halbzeit eine Reaktion gezeigt, uns viele Chancen herausgespielt." Klar ist aber auch: "Der Punkt ist natürlich zu wenig, wir treten auf der Stelle."

Russ: "Mannschaft kann man nicht austauschen"

Es werde Woche für Woche alles und jeder hinterfragt, so Hübner. Zugleich verdeutlichte er, dass man diese Partie erst einmal sacken lassen müsse. Besondere Brisanz birgt die Trainerfrage aufgrund des freundschaftlichen Verhältnisses zwischen Veh und Vorstandsboss Heribert Bruchhagen, der sich in seinem letzten Amtsjahr befindet und zudem mit dem Trainer einen Freund entlassen müsste. Übrigens: Nach der Begegnung gab Bruchhagen keine Interviews.

Dass die Mannschaft nicht gegen, sondern für Veh spielt, unterstrich Kapitän Marco Russ nach Spielende gegenüber Sky, es stimme zwischen dem Trainer und der Mannschaft. Mit dem nächsten Satz beschrieb er die brenzlige Lage für Veh aber mehr als treffend: "Einer muss infrage gestellt werden, dann ist der Trainer immer der Erste. Die Mannschaft kann man nicht austauschen."

psz

 
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8Bayer 04 Leverkusen36:3336
 
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10Hamburger SV30:3431
 
11VfB Stuttgart40:4931
 
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13Werder Bremen35:4827
 
14FC Augsburg30:3826
 
15SV Darmstadt 9825:3826
 
16Eintracht Frankfurt28:4024
 
17TSG Hoffenheim26:4221
 
18Hannover 9622:4617

weitere Infos zu Veh

Vorname:Armin
Nachname:Veh
Nation: Deutschland