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03.03.2016, 21:20

Hertha: Der Traum von Europa wird immer greifbarer

Kalou: "Jetzt ist alles möglich"

Das elfte Spiel zu Null, der zwölfte Saisontreffer von Salomon Kalou, ein Traumtor von Mitchell Weiser, der erste Rückrunden-Heimsieg - und das alles trotz einer spielerisch vergleichsweise überschaubaren Darbietung: Hertha BSC zieht weiter seine Runden und wird nach dem 2:0 gegen Eintracht Frankfurt verbal allmählich mutiger. "Wir haben jetzt 42 Punkte", sagte der starke Kalou, "jetzt ist alles möglich."

Salomon Kalou, Hertha BSC
Hertha BSC wird nach dem 2:0 gegen die Eintracht mutiger, allen voran Salomon Kalou.
© Getty ImagesZoomansicht

Auch Weiser, der in offensiver Rolle erneut seinen Wert für Hertha BSC nachwies und mit seinem herrlichen Führungstor die Weichen stellte, gab zu: "Wenn wir am Sonntag in Hamburg gewinnen, können wir uns gegen die Zielstellung Europa nicht mehr wehren." Dass Hertha die Begegnung am Mittwochabend trotz schwacher erster Halbzeit letztlich souverän mit 2:0 für sich entschied, sahen Trainer und Profis auch als Beleg für den Reifeprozess des Teams.

Bereits fünf Tage zuvor, beim 1:0-Erfolg in Köln, hatte Hertha ein enges Spiel für sich entscheiden können. "Am Anfang der Saison haben wir in den knappen Spielen Punkte liegen gelassen", erklärte Coach Pal Dardai. "Jetzt gewinnen wir solche Spiele, das spricht für die Moral. Und die Art, wie wir in den letzten 20 Minuten marschiert sind, spricht für die Kondition."

Da hat Salomon seine ganze Klasse gezeigt.Michael Preetz

Die erste Halbzeit gegen Frankfurt empfand Dardai als "grottenschlechtes Bundesliga-Spiel, da war kein Niveau da". Im zweiten Durchgang sei Hertha dann "zielstrebiger und körperbetonter aufgetreten - und für solche Tore, wie wir sie gemacht haben, brauchst du individuelle Qualität". Weisers Knaller unter die Latte nach einem Zuspiel des in dieser Saison so starken Kalou, das 2:0 nach einem Sololauf des Ivorers. "Da", lobte Manager Michael Preetz, "hat Salomon seine ganze Klasse gezeigt."

"Glück", dass der Referee zugunsten der Berliner entschied

Und auch Weiser wertete den Sieg als Beleg für die Entwicklung der Mannschaft: "Die erste Halbzeit war nicht gut, aber wir sind da durchgekommen. Später waren wir dominanter." Dass Schiedsrichter Knut Kircher in zwei entscheidenden Situationen - bei Vladimir Daridas rotwürdigem Foul am in zentraler Position frei durchbrechenden Marco Fabian und in der Entstehung des 1:0 bei Kalous Abseitsposition - zugunsten der Berliner entschied, kommentierte Weiser so: "Wir hatten oft Pech in dieser Saison, da können wir auch mal Glück haben." Darida selbst fand zwar "Gelb okay", aber der in dieser Situation unkonzentrierte Tscheche, dem bei der Ballannahme das Spielgerät versprang, hatte Glück.

Er sagte über den fahrigen Berliner Auftritt vor der Pause: "Wir waren nicht ruhig genug am Ball, die Passquote war nicht so hoch." Dardais Fazit: "Wenn es spielerisch nicht geht, muss man hart arbeiten. Es war ein Arbeitssieg, für den wir viel geschwitzt haben. Aber solche Siege bringen uns weiter." Und immer näher an Europa.

Steffen Rohr

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weitere Infos zu Kalou

Vorname:Salomon
Nachname:Kalou
Nation: Elfenbeinküste
Verein:Hertha BSC
Geboren am:05.08.1985

1. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München59:1362
 
2Borussia Dortmund59:2557
 
3Hertha BSC33:2442
 
4Bor. Mönchengladbach49:4039
 
51. FSV Mainz 0534:3039
 
6FC Schalke 0434:3138
 
7Bayer 04 Leverkusen33:3035
 
8VfL Wolfsburg36:3134
 
9FC Ingolstadt 0418:2531
 
101. FC Köln25:3030
 
11Hamburger SV28:3428
 
12VfB Stuttgart35:4828
 
13FC Augsburg27:3525
 
14SV Darmstadt 9825:3825
 
15Werder Bremen31:4724
 
16Eintracht Frankfurt27:3923
 
17TSG Hoffenheim25:3721
 
18Hannover 9621:4217

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