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03.03.2016, 14:48

Frankfurts Russ erklärt den Unterschied zu 2011

Bruchhagen: "Wir dürfen nicht weinen"

Erstmals in dieser Saison belegt Eintracht Frankfurt einen Tabellenplatz, der nicht direkt zum Klassenerhalt berechtigt. Durch das 0:2 bei Hertha BSC rutschte das Team von Trainer Armin Veh auf den Relegationsplatz ab. Am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) herrscht ein gewaltiger Erfolgsdruck in der Partie gegen den FC Ingolstadt.

Jetzt nur nicht den Kopf in den Sand stecken: Eintracht Frankfurt steckt im Formtief.
Jetzt nur nicht den Kopf in den Sand stecken: Eintracht Frankfurt steckt im Formtief.
© imagoZoomansicht

Vorstandsboss Heribert Bruchhagen läutete direkt nach dem Abpfiff in Berlin die Vorbereitung auf die nächste Partie ein: "Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken, wir dürfen nicht weinen, sondern müssen mit Vehemenz in die Partie gegen Ingolstadt gehen." Wie die anderen Eintracht-Vertreter hatte er ein Spiel erlebt, in dem sich Frankfurt lange Zeit "auf Augenhöhe" bewegte. "Es war nach dem Motto, wer das erste Tor schießt, gewinnt", meinte Bastian Oczipka. Dass dies der Hertha vergönnt war, hatte mehrere Gründe.

Zum einen versäumte Schiedsrichter Knut Kircher (kicker-Note 5) Vladimir Darida in der Anfangsphase die Rote Karte zu zeigen, als dieser letzter Mann war und Marco Fabian von den Beinen holte. Zudem hätte Kircher vor der Berliner 1:0-Führung Passgeber Salomon Kalou wegen Abseits zurückpfeifen müssen. Aber auch die Eintracht zeigte Unzulänglichkeiten. Sie stand erneut sicher, arbeitete sich aber kaum Torchancen heraus.

"Die anderen Ergebnisse machen die Situation nicht besser, wir haben zum Glück wenig Zeit darüber nachzudenken, am Samstag geht es weiter", betont Oczipka. Nachdem Frankfurt in den vergangenen Partien das löchrige Mittelfeld verdichtet hat, geht es nun darum, mehr Chancen herauszuspielen. "Da müssen wir ansetzten", weiß der Linksverteidiger, dessen Team seit fünfeinhalb Stunden (337 Minuten) ohne eigenes Tor ist.

Keine rosigen Aussichten

Das letzte hatte Alex Meier beim 1:3 in Köln markiert. Er wird wegen seiner Knieverletzung voraussichtlich auch am Samstag gegen Ingolstadt fehlen. Flügelspieler Stefan Aigner ist wegen der 5. Gelben Karte gesperrt. Sein Pendant auf der linken Seite, Szabolcs Huszti befindet sich im Formtief. Stürmer Luc Castaignos besitzt nach einer Syndesmoseoperation noch Trainingsrückstand. Frankfurts Perspektive nach sechs sieglosen Spielen endlich wieder einen Dreier zu landen, ist alles andere als rosig. Marco Russ, der die Mannschaft in Abwesenheit von Meier als Kapitän auf das Feld führt, versucht sich und den Kollegen Mut zu machen: "Zwischen dem Team, das 2011 abstieg, und der heutigen Mannschaft, liegen Welten. Allein der Zusammenhalt in der Mannschaft ist ein ganz anderer. Damals hatten wir viele Spieler, die nur an sich gedacht haben, das ist heute gar nicht so."

Michael Ebert

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weitere Infos zu Russ

Vorname:Marco
Nachname:Russ
Nation: Deutschland
Verein:Eintracht Frankfurt
Geboren am:04.08.1985

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Vorname:Armin
Nachname:Veh
Nation: Deutschland