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02.03.2016, 23:22

Ex-Präsident erstmals nach 662 Tagen in der Allianz Arena

Rummenigges Wunsch für Hoeneß platzt

Erstmals nach seiner Haftentlassung war Uli Hoeneß an diesem Mittwochabend in der Allianz Arena. Und musste mit ansehen, wie sein FC Bayern beim 1:2 gegen Mainz 05 die erste Heimpleite dieser Spielzeit hinzunehmen hatte. Nach der Partie gab Arjen Robben entnervt Interviews, wollte die Niederlage schließlich aber doch nicht zu hoch hängen. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge indes war ziemlich verstimmt.

Betretene Mienen auf der Tribüne: Zum Comeback von Uli Hoeneß kassierten die Bayern die erste Heimpleite.
Betretene Mienen auf der Tribüne: Zum Comeback von Uli Hoeneß kassierten die Bayern die erste Heimpleite.
© imagoZoomansicht

Vor ziemlich genau einem Jahr saßen Uli Hoeneß und Harald Strutz zusammen und tauschten sich eine Stunde lang aus. Hoeneß war anlässlich eines U-19-Bundesligaspiels seines FC Bayern nach Mainz gekommen. Der 64-Jährige, seinerzeit noch Freigänger, wirkte befreit auf den Präsident der Rheinhessen, wie dieser auf Sky erzählte. An diesem Mittwochabend sahen sich die beiden wieder. Und die Mainzer taten einiges dafür, Hoeneß aufs Gemüt zu drücken.

Erstmals nach 662 Tagen war Hoeneß zu einem Spiel des FC Bayern in der Allianz Arena. Er saß neben seiner Frau Susi und dem Adidas-Vorstandvorsitzenden Herbert Hainer. Mit ihnen musste er ansehen, wie die Münchner im zwölften Bundesliga-Heimspiel in der laufenden Spielzeit die erste Niederlage kassierten. "Da ist einiges schief gelaufen", gestand Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, "ich hätte ihm gerne einen Sieg gewünscht, aber leider war das heute nicht der Fall."

Die alte Leier - Robben genervt

Dies lag nicht zuletzt daran, dass die Bayern ein altes Problem einfach nicht in den Griff bekommen. Es ist ein leidiges Thema, aber eines, das die Münchner noch immer umtreibt: die Anfälligkeit bei Kontern. Beide Gegentore resultierten aus schnellen Gegenstößen der Mainzer. Arjen Robben sagte nach der Partie am Sky-Mikrofon etwas entnervt: "Wir reden immer über das Gleiche."

Allzu hoch wollte der Niederländer die erste Heimniederlage dieser Saison allerdings nicht hängen. "Wenn du viele Spiele hintereinander gewinnst, kommt der Moment, in dem du mal verlierst", sagte der Torschütze lapidar.

Etwas verstimmter war Rummenigge. Mit Blick auf das am Samstagabend anstehende Topspiel erklärte er: "Wenn wir mit acht Punkten Vorsprung nach Dortmund gefahren wären, wären wir etwas entspannter gewesen mit Blick auf die Tabelle." Vielleicht, so der Vorstandschef weiter, habe der eine oder andere schon an die Partie beim BVB gedacht. Sollten die Münchner auch im Signal-Iduna-Park verlieren, wäre das Titelrennen mit einem Male wieder offen. Und Hoeneß gewiss ebenso verstimmt wie Rummenigge.

lei

1. Bundesliga, 2015/16, 24. Spieltag
Bayern München - 1. FSV Mainz 05 1:2
Bayern München - 1. FSV Mainz 05 1:2
Besonderer Gast

Am 23. Spieltag war Uli Hoeneß nach dem Ende seiner Haftstrafe wieder im Stadion - und erlebte ein Wechselbad der Gefühle.
© picture alliance

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Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München59:1362
 
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3Hertha BSC33:2442
 
4Bor. Mönchengladbach49:4039
 
51. FSV Mainz 0534:3039
 
6FC Schalke 0434:3138
 
7Bayer 04 Leverkusen33:3035
 
8VfL Wolfsburg36:3134
 
9FC Ingolstadt 0418:2531
 
101. FC Köln25:3030
 
11Hamburger SV28:3428
 
12VfB Stuttgart35:4828
 
13FC Augsburg27:3525
 
14SV Darmstadt 9825:3825
 
15Werder Bremen31:4724
 
16Eintracht Frankfurt27:3923
 
17TSG Hoffenheim25:3721
 
18Hannover 9621:4217