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03.03.2016, 13:49

Däne überzeugt als Rechtsverteidiger

Sörensen meldet sich zurück

Ganze neun Minuten hatte Frederik Sörensen bislang in der Rückrunde gespielt, schien nur noch Innenverteidiger Nummer 4 zu sein. Doch jetzt überzeugte der Däne rechts in der Viererkette. Gut möglich, dass gegen Schalke ein anderer der vier beim 1:1 in Ingolstadt eingesetzten Innenverteidiger auf der Ersatzbank Platz nehmen muss.

Sörensen klärt vor Leckie
Heimste Lob von FC-Coach Peter Stöger ein: Frederik Sörensen, der hier vor Matthew Leckie klärt.
© imagoZoomansicht

Dieser Plan ging auf. Aufgrund der Ingolstädter Stärke bei Standards hatte Peter Stöger auf vier Innenverteidiger in der Viererkette gesetzt. Durchschnittsgröße: 1,89 Meter. "Bis auf einen Standard war keine Gefahr", stellte Kölns Trainer fest, der sich mit der Defensivarbeit im Gegensatz zum Offensivspiel ("Ich war mit allem, was vor der Kette war, nicht zufrieden") einverstanden zeigte.

Die Überraschung stellte dabei Frederik Sörensen dar, der erstmals 2016 in der Startelf stand. Der Däne lieferte eine überzeugende Partie als rechtes Glied der Abwehrkette ab. Dort verfügt Stöger über drei unterschiedliche Optionen: "Die ganz offensive mit Marcel Risse, das Mittelding mit Pawel Olkowski und etwas total Stabiles. Aber Freddy ist trotzdem ein guter Passspieler. Das hat er gezeigt und vor allem hat er es intelligent gemacht, einige Bälle ins Zentrum gespielt." Wie bei der Topchance von Yannick Gerhardt, als dieser allein aufs Tor zusteuerte, sein Querpass Leonardo Bittencourt aber nicht erreichte.

Die Bälle hinter die Kette, das war Auftrag von uns gegen das Pressing, hat er super gespielt.Peter Stöger über Sörensens Passspiel

Auch taktisch wählte Sörensen, der diese Rolle bereits in der Serie A spielte, die richtigen Mittel zur richtigen Zeit. "Die Bälle hinter die Kette, das war Auftrag von uns gegen das Pressing, hat er super gespielt", lobte Stöger den U-21-Nationalspieler, für den Ingolstadt ein Schritt nach vorne darstellt. Schien er doch unter den Innenverteidigern zuletzt die schlechtesten Karten zu haben. Erst hatte Sörensen im Laufe der Hinrunde seinen Stammplatz an Dominic Maroh verloren. Dann hatte ihn auch noch Mergim Mavraj überholt, der als dritter Innenverteidiger in die zuletzt oft praktizierte Dreierkette gerutscht war.

Doch der 23-Jährige hat sich zurückgekämpft. Dafür gab es von Stöger ein Kompliment: "Seine Leistung war auch deswegen erfreulich, weil Freddy super in die Saison gestartet ist, eine schwächere Phase hatte und jetzt die Spiele, die er alle paar Wochen mal macht, richtig in Ordnung sind. Das ist nicht so leicht, wenn du nicht im Rhythmus bist. Wir sind richtig zufrieden mit ihm."

Sörensen: erste Wahl auch gegen Schalke?

Gut möglich, dass Kölns Trainer auch gegen Schalke auf Sörensen setzt - und ein anderer der Innenverteidiger weichen muss. Erklärte Kölns Trainer doch, dass in Ingolstadt Jonas Hector links verteidigt hätte, wenn er fit gewesen wäre. Gegen Schalke dürfe der Nationalspieler einsatzbereit sein. Und dann müsste einer der beiden Linksfüßer (Mavraj oder Dominique Heintz) auf die Ersatzbank. Auswahlmöglichkeiten auf gehobenem Niveau - die Stöger gerne auch in der Offensive besäße.

Stephan von Nocks

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weitere Infos zu Sörensen

Vorname:Frederik
Nachname:Sörensen
Nation: Dänemark
Verein:1. FC Köln
Geboren am:14.04.1992

weitere Infos zu Stöger

Vorname:Peter
Nachname:Stöger
Nation: Österreich
Verein:1. FC Köln