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02.03.2016, 10:27

Stuttgarts neue Gegenmittel

VfB entschlüsselt? Darum sieht Dutt keine Gefahr

Am Anfang stand der Wunsch. Und am Ende? Noch können die Stuttgarter sechs Punkte aus dieser Englischen Wochen herausziehen. Diese Zahl hatte sich Robin Dutt vor den drei Partien gegen Hannover 96, heute bei Borussia Mönchengladbach und am Samstag gegen die TSG Hoffenheim gewünscht. Doch die Niedersachsen zeigten gleich mal, wie man den VfB schlagen kann. Dennoch sieht der Sportvorstand seine Mannschaft gewappnet.

Filip Kostic beim Heimspiel gegen Hannover
Hannover zeigte, wie man dem VfB wehtun kann - Filip Kostic & Co. haderten aber auch mit der Chancenverwertung.
© imagoZoomansicht

Mit einer höchst variablen Offensivabteilung, die die schwäbische Abwehr in den Anfangsphase völlig aus dem Konzept brachte; einem engmaschigen Mittelfeld, das wenig Räume zuließ; einem starken Keeper, der die Großchancen des Gegners vereitelte; und mit gefährlichen Standards, die eiskalt zu zwei Treffern genutzt wurden: So kam der Tabellenletzte Hannover am Samstag zu einem 2:1-Erfolg in Stuttgart.

Ausgetrickst, mag da einer gedacht haben, die Spielweise des VfB, die zuvor zu acht Ligaspielen ohne Niederlage geführt hatte. Doch Robin Dutt, dessen Spieler vor allem dann ihr Sonntagsgesicht zeigen, wenn sie ihr Umschaltspiel einsetzen können, sieht darin keine Gefahr. Für den Stuttgarter Sportvorstand haben die Schwaben mittlerweile erfolgversprechende Gegenmittel im Repertoire.

"Wenn der Gegner uns keine Räume lässt und wir das Spiel machen müssen, dann müssen wir eben andere, passende Antworten finden", sagt Dutt und meint damit: "Wir haben gezeigt, dass wir Tore nicht nur aus dem Umschaltspiel, sondern auch aus dem eigenen Spielaufbau heraus erzielen können." Und auch einen weiteren Pfeil habe man mittlerweile im Köcher: Der Kader ist besser aufgestellt als noch in der Hinrunde.

Bank als Trumpf: "Können unseren Spielstil ändern"

"Wir können durch Einwechslungen neue Impulse bringen", erklärt der VfB-Vorstand mit dem Wissen, dass zuletzt unter anderem Martin Harnik (beim 1:1 auf Schalke) oder Artem Kravets (beim 2:1 gegen den HSV) mit ihren Treffern von der Reservisten- in die Hauptrolle schlüpften. Außerdem sei es von Vorteil, dass die Stuttgarter jetzt "Spieler auf der Bank haben, mit denen wir zum Beispiel unseren Spielstil ändern können". Schöne neue VfB-Welt.

Man darf gespannt sein, wie Gladbach den Stuttgartern entgegentritt. Die Borussen sind ebenfalls für ihre schnellen Gegenangriffe nach Balleroberung gefürchtet. Die "Wahnsinnsoffensive", wie sie Trainer Jürgen Kramny nennt, bringe allerdings auch Schwächen zu Tage. 40 Gegentreffer hat die Fohlen-Defensive bisher zugelassen. Nur Werder Bremen (46), Hannover (42) und Stuttgart (44) ließen ihre Gegner noch öfter jubeln.

George Moissidis

Tabellenrechner 1.Bundesliga
02.03.16
 
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1. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München59:1362
 
2Borussia Dortmund59:2557
 
3Hertha BSC33:2442
 
4Bor. Mönchengladbach49:4039
 
51. FSV Mainz 0534:3039
 
6FC Schalke 0434:3138
 
7Bayer 04 Leverkusen33:3035
 
8VfL Wolfsburg36:3134
 
9FC Ingolstadt 0418:2531
 
101. FC Köln25:3030
 
11Hamburger SV28:3428
 
12VfB Stuttgart35:4828
 
13FC Augsburg27:3525
 
14SV Darmstadt 9825:3825
 
15Werder Bremen31:4724
 
16Eintracht Frankfurt27:3923
 
17TSG Hoffenheim25:3721
 
18Hannover 9621:4217