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01.03.2016, 13:43

Hoffenheim zeigt Einsicht

Strafe akzeptiert: Rudy fehlt drei Spiele

Die TSG Hoffenheim hat ihren Einspruch im Fall der Drei-Spiele-Sperre für Sebastian Rudy zurückgezogen und das Urteil angenommen. Ursprünglich hatten Spieler und Verein das Strafmaß nicht akzeptieren wollen.

Zwangspause: Sebastian Rudy fehlt Hoffenheim drei Spiele lang.
Zwangspause: Sebastian Rudy fehlt Hoffenheim drei Spiele lang.
© Getty ImagesZoomansicht

Im Spiel bei Borussia Dortmund hatte Geburtstagskind Rudy von Schiedsrichter Peter Sippel die Rote Karte gesehen, nachdem er einen Konter über Pierre-Emerick Aubameyang mit einem taktischen Foul von hinten unterbunden hatte. Daraufhin hatte das DFB-Sportgericht die aus Sicht der TSG "sehr harte Strafe" ausgesprochen. Es hatte sich bei Rudys Foul aber nach dem Urteil des zuständigen Richters um ein "rohes Spiel" gemäß Paragraph 8 Nr. 1 b der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB gehandelt, da ein "Fußangriff von hinten" erfolgt war. Das Strafmaß für eine solche Attacke sieht ein Mindeststrafmaß von drei Spielen Sperre vor.

Aus diesem Grund hat sich Hoffenheim nun nach anfänglichem Einspruch dazu entschieden, die Strafe anzunehmen: "Leider haben wir keine Wahl und müssen das Urteil akzeptieren", sagt TSG-Direktor-Fußball Alexander Rosen. "Das Problem ist in diesem Fall nicht die harte, aber wohl regelkonforme Entscheidung des Schiedsrichters oder die Auslegung, sondern die Regel an sich, die keinen Ermessensspielraum zulässt."

Rudy wird der TSG damit in den Spielen gegen Augsburg, in Stuttgart und gegen Wolfsburg fehlen.

kid/MP

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