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29.02.2016, 15:06

Kölner Sturm-Ikone im Alter von 73 Jahren verstorben

Trauer um Hannes Löhr

Die Fußballwelt trauert um Hannes Löhr. Der langjährige Profi, Trainer und Manager der Geißböcke starb am Montag im Alter von 73 Jahren in Köln. Dies hat der FC inzwischen bestätigt. Für die Rheinländer bestritt Löhr zwischen 1964 und 1978 381 Bundesliga-Spiele und erzielte dabei 166 Tore.

Hannes Löhr
Hannes Löhr
© imagoZoomansicht

Am vergangenen Sonntag war Löhr noch in der Lanxess-Arena, um sich ein Spiel der Kölner Haie anzuschauen. "Er ist wohl friedlich eingeschlafen. Er war sehr gläubig und hat immer gesagt: Der liebe Gott holt mich, wann er meint", zitiert der Express seinen langjährigen Freund Detlev Langemann.

Für den FC schoss Löhr 166 Tore - kein anderer FC-Spieler hat mehr erzielt. Und mit Toni Schumacher (422), Wolfgang Overath (409) und Pierre Littbarski (406) haben auch nur drei Spieler mehr Einsätze als Löhr (381) für die Kölner absolviert.

Mit den Kölnern holte der Linksaußen, wegen seines großen Riechorgans in der Domstadt nur "De Nas" gerufen, 1978 die Deutsche Meisterschaft sowie 1968, 1977 und 1978 den DFB-Pokal. Für die deutsche Nationalmannschaft stand Löhr 20 Spiele auf dem Platz (fünf Tore). Bei der WM 1970 war er als Nationalspieler in Mexiko dabei und schied mit der DFB-Elf im Halbfinale beim Jahrhundertspiel gegen Italien (3:4 n.V) aus.

Nach der aktiven Karriere war Löhr bis 1986 als Trainer und Manager für Köln tätig, anschließend wechselte er zum DFB. Dort war er unter anderem für die U-21-Auswahl zuständig. 1988 führte Löhr Jungstars wie Jürgen Klinsmann und Thomas Häßler in Seoul zu Olympiabronze.

Im vergangenen Jahr hatte Löhr eine Lungenentzündung und einen Schlaganfall erlitten. Zum Jahreswechsel hatte er im Interview auf dfb.de von seinen gesundheitlichen Fortschritten berichtet: "Besonders in den vergangenen sechs bis acht Wochen habe ich kleine, aber wichtige Schritte in die richtige Richtung gemacht." Sein Wunsch für 2016 war: "Ich würde mich freuen, wenn ich im kommenden Jahr wieder ein bisschen Golf spielen könnte. Dann wäre ich restlos zufrieden."

Vor allem die Kölner Fußballwelt befindet sich in tiefer Trauer. Weltmeister Lukas Podolski twitterte: "RIP Hannes Löhr!" FC-Vizepräsident Toni Schumacher erklärte: "Der Tod von Hannes Löhr trifft mich sehr. Er gehörte ohne Zweifel zu den größten Persönlichkeiten des 1. FC Köln, die ich kennenlernen durfte. Er war mein Mitspieler, Trainer und Manager. Hannes hatte einen unvergleichlichen Sinn für Humor. Ein großartiger Sportler und ein liebevoller Mensch ist von uns gegangen. Meine Gedanken sind bei seiner Familie."

29.02.16
 

kicker-sportmagazin

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