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25.02.2016, 15:32

Auch Schaaf nimmt Kollegen in Schutz

Labbadia: "Ich kann Schmidt verstehen"

Roger Schmidt ist nach dem Eklat von Leverkusen für drei Spiele gesperrt worden - seine Trainerkollegen halten das für deutlich überzogen. Am Donnerstag nahmen Bruno Labbadia und Thomas Schaaf den Bayer-Coach in Schutz.

Bruno Labbadia (r.) und Roger Schmidt
Verteidigungsrede für den Trainerkollegen: Bruno Labbadia (r.) nimmt Roger Schmidt in Schutz.
© imagoZoomansicht

Der eine nennt sie "heftig", der andere "einen Hammer": Bruno Labbadia und Thomas Schaaf haben mit Unverständnis auf die Strafe für ihren Trainerkollegen Roger Schmidt reagiert. Der Leverkusener war am Mittwoch zu drei Spielen Sperre plus zwei weiteren zur Bewährung verurteilt worden, weil er am Sonntag beim Heimspiel gegen Dortmund (0:1) dem Platzverweis durch Schiedsrichter Felix Zwayer nicht Folge geleistet und so eine neunminütige Spielunterbrechung provoziert hatte.

"Ich finde das schon heftig und muss auch sagen, dass ich den Kollegen verstehen kann, dass er sich aufgeregt hat", befand HSV-Coach Labbadia am Donnerstag. "Ich finde nicht, dass der Schiedsrichter so deeskalierend war." Für Schaaf habe Schmidt zwar, "etwas falsch gemacht, aber er hat niemanden beleidigt oder tätlich angegriffen", sagte Hannovers Trainer der "Kreiszeitung Syke". "Es geht sicherlich auch um Deeskalation, davon kann bei der Spielunterbrechung von Herrn Zwayer nicht unbedingt die Rede sein."

Labbadia würde lieber über den Freistoß sprechen

Es sei schade, so Labbadia, dass "nicht über den Fehler gesprochen wurde, den Freistoß sechs Meter vorverlegt zu haben". Die Dortmunder hatten unmittelbar vor ihrem Siegtor einen Freistoß schnell und bestenfalls in der Nähe des Tatorts ausgeführt und Schmidt damit in Rage versetzt. Zwayer wiederum hatte betont, dass es "im Ermessen des Schiedsrichters" liege, "drei, vier, fünf Meter weiter entfernt ausführen zu lassen, weil eine Konterchance unterbunden wurde".

Wir haben Vorschläge gemacht, wie man die Spielführung zugunsten der Unparteiischen vereinfachen kann. Das wurde fast alles ignoriert.Thomas Schaaf

Schaaf ließ eine gewisse Resignation durchblicken. "Wir Trainer haben über viele Jahre versucht, durch Gespräche das Verhältnis zu den Schiedsrichtern zu verbessern", sagte er: "Wir haben Vorschläge gemacht, wie man die Spielführung zugunsten der Unparteiischen vereinfachen kann. Das wurde fast alles ignoriert." Auch Labbadia nennt Schaaf einen "Federführenden" in der Kommunikation mit den Referees, "aber er hat ein Stück weit aufgegeben". Es wäre "schon gut", so der HSV-Trainer weiter, "wenn man öfter miteinander reden würde. Bis jetzt hat es nicht so gefruchtet, wie wir uns das vorgestellt haben."

jpe

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 24.02., 15:43 Uhr
Einsichtiger Schmidt: "Die Strafe ist hart"
Leverkusens Trainer Roger Schmidt muss die kommenden drei Bundesliga-Spiele von der Tribüne aus verfolgen. Am Mittwoch wurde er wegen seines Fehlverhaltens aus der Partie gegen Dortmund (0:1) mit einem Innenraumverbot für drei Partien belegt, zudem wurde eine Sperre für zwei weitere Spiele zur Bewährung ausgesetzt. Der Coach zeigt sich einsichtig. "Die Strafe ist hart, aber ich werde sie akzeptieren", so Schmidt, der für die Zukunft Besserung gelobte.
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25.02.16
 

37 Leserkommentare

the-change
Beitrag melden
26.02.2016 | 18:55

@ eadulf

Der Knochen kommt nicht zum Hund!!! Das ist ein altes aber zu treffen Sprichwort!!!

Herr Zwaye[...]
PeterClayton
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26.02.2016 | 18:50

So ein Quatsch

Seit vielen Jahren schicken Schiedsrichter - nicht alle, aber auch nicht allzu selten - nun den Kapitän [...]
kyst
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26.02.2016 | 15:09

"viel zu harte Strafe" - so ein Unsinn. Dem Vergehen nach und auch angesichts der fortgesetzten Uneinsichtigkeit [...]
eadulf
Beitrag melden
26.02.2016 | 14:06

@Das_EGo : Der Lehrer spricht den betreffenden Schüler DIREKT an und NICHT ÜBER einen Anderen. Genau [...]
Chriss45
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26.02.2016 | 11:10

Profi SR mike-nu

Jetzt mal ehrlich, mike-nu, wie oft sind Sie bisher durch die SR Prüfung gefallen? Kein Schiedsrichter [...]

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