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24.02.2016, 15:41

Frankfurts Vorstandsboss bezieht Stellung zur Trainerdiskussion

Bruchhagen: "Die Lawine ist losgetreten"

Eigentlich war Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner angekündigt für eine Runde mit Medienvertretern am Mittwoch. Dann disponierte der Klub kurzfristig um: Vorstandsboss Heribert Bruchhagen stellte sich und dementierte Spekulationen, wonach Trainer Armin Veh spätestens zum Ende der Saison aufhören werde.

Dementierte Spekulationen, wonach Trainer Armin Veh (r.) aufhören werde: Eintracht-Vorstandsboss Heribert Bruchhagen.
Dementierte Spekulationen, wonach Trainer Armin Veh (r.) aufhören werde: Eintracht-Vorstandsboss Heribert Bruchhagen.
© imagoZoomansicht

"Die Lawine ist losgetreten, bis sie im Tal ist, dauert es eine Weile", betont Bruchhagen. "Gerhard Mayer-Vorfelder hat immer gesagt, in solchen Fällen solle man zur Seite treten und danach an die gleiche Stelle zurückkehren." Bruchhagen hatte das Gespräch mit Armin Veh gesucht, um auszuloten, was an einem Sportbild-Artikel dran ist, wonach der Trainer seinen Vertrag bis 2017 vorzeitig aufkündigen wolle. "Ich bin der festen Überzeugung, dass er kein solches Ansinnen hat und wir unser sportliches Ziel erreichen", sagte der Eintracht-Boss hinterher.

Auch im Klub gebe es keine Tendenz, aufgrund der sportlichen Krise die Reißleine zu ziehen. Unter dem am Saisonende scheidenden Vorstandsboss ist die Eintracht seit 2003 zu einem Synonym für Stabilität auf dem Trainerposten geworden, und das soll "auch so bleiben". Auch wenn sich selbst der selten zur Euphorie neigende Vorstandsboss "im September nicht vorstellen konnte, dass wir in eine solche Situation geraten". Die Eintracht trennen derzeit nur zwei Punkte vom Relegationsplatz. "Es ist prekär, aber ich habe keine Zweifel, dass wir uns daraus befreien", so Bruchhagen. An einem angeblichen Interesse am Ingolstädter Trainer Ralph Hasenhüttl sei "nichts dran".

Wie reagieren die Fans gegen Schalke?

Spannend ist, wie die Fans beim Heimspiel gegen Schalke 04 (Sonntag, 19.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) reagieren. Veh hatte nach dem 0:0 gegen den Hamburger SV mit Unverständnis auf die Unmutsäußerungen einiger Anhänger reagiert. "Die Pfiffe waren Ausdruck der Angst um unsere sportliche Situation", glaubt Bruchhagen, "sie bedeuten aber nicht, dass uns die Fans im nächsten Spiel nicht unterstützen werden."

Für den 67-Jährigen ist die Lage nicht neu, in den knapp 13 Jahren bei Eintracht Frankfurt habe er "viele prekäre Situationen" erlebt. Derzeit häuften sich wieder E-Mails und Schreiben an den Vorstand, mit denen Fans ihrem Unmut Ausdruck verleihen. "Das hat es auch bei anderen Trainern gegeben", stellte Bruchhagen klar. An seinem Vorhaben, mit Trainer Veh die Saison erfolgreich zu beenden, wird es nichts ändern.

Michael Ebert

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weitere Infos zu Veh

Vorname:Armin
Nachname:Veh
Nation: Deutschland


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