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21.02.2016, 15:01

Hoffenheim: Nagelsmann lobt Doppelpacker

Uth: "Bundesliga ist kein Pipifax"

So schnell kann's gehen vom Bankdrücker zum Matchwinner. Erst zum fünften Mal stand Mark Uth am Samstag in Hoffenheims Startelf. "Er hat von Beginn an spielen dürfen, weil er sehr gut trainiert hat, hat sehr befreit gewirkt, war auch im Training sehr torgefährlich, deshalb habe ich ihn reingeworfen", erklärte Trainer Julian Nagelsmann, "und er hat das Vertrauen zurückgezahlt."

Mark Uth
Erster Doppelpack für die TSG: Mark Uth.
© Getty ImagesZoomansicht

Mit seinem zweiten und dritten Saisontor, Uths erstem Doppelpack für die TSG. Schon beim 1:1 in Ingolstadt hatte der im Sommer aus Heerenveen geholte Angreifer den Kraichgauern kurz vor dem Ende einen Punkt gerettet, gegen Mainz sicherten seine beiden Treffer den ersten Dreier in der Rückrunde und unter dem neuen Cheftrainer. "Das ist schon ein schönes Gefühl, wenn man zwei Tore macht und gewinnt", freute sich der 24-Jährige, "das Wichtige war einfach, die drei Punkte zu Hause zu holen. Es war ein Schritt von vielen, die wir in den nächsten Wochen machen müssen."

An Stelle des gelb-rot-gesperrten Andrej Kramaric war Uth in die Mannschaft gerutscht und hatte sich nicht nur wegen seiner Abschlussstärke ein Lob des Trainers verdient. "Losgelöst von seinen Toren hat er richtig gut gearbeitet", argumentierte Nagelsmann, "das gehört auch bei einem Stürmer dazu. Wenn man höher verteidigen will, dann haben die Angreifer auch große Anlaufaufgaben. Sie müssen einen guten Mittelweg finden, zwischen Torgefahr ausstrahlen und Spielaufbau stören, das haben sie heute gut gemacht." Diese Spielweise kommt nicht nur Uth entgegen. "Wir haben von Anfang an Druck gemacht, hoch und offensiv verteidigt. Wir sind früh angelaufen, dadurch hatte Mainz kaum einen guten Spielaufbau. Es ist alles aufgegangen, was wir uns so gedacht haben", resümierte Uth, "und wenn du vorne den Ball eroberst, ist's nicht mehr weit zum Tor und du kannst schnell die Tore schießen."

Mit "Vollgas" nach Dortmund

Mit dem Ziel, Stammspieler zu werden, war der gebürtige Kölner im Sommer in Hoffenheim angetreten, auf diesem Weg könnte das ein Schlüsselspiel gewesen sein. "Wenn man von einem anderen Verein kommt, muss man sich erst einmal einleben. Das war am Anfang natürlich erst einmal eine Umstellung für mich. Auch weil die Bundesliga ja auch kein Pipifax ist", hat Uth erkannt, "ich habe ein bisschen gebraucht, aber ich hoffe, dass es jetzt die nächsten Wochen und Monate alles ein bisschen besser läuft."

Auch für die TSG im Abstiegskampf. "Ich hoffe, dass der Knoten bei uns jetzt geplatzt ist. Jetzt fahren wir nach Dortmund und schauen, was wir da mitnehmen können. Ob ich auch in Dortmund wieder in der Startelf stehe, muss der Trainer entscheiden. Ich muss unter der Woche wieder Vollgas im Training geben und dann wird man sehen, ob ich wieder aufgestellt werde." Bei bislang 13 Einsätzen und einem Notenschnitt von 4,0 ist auch durchaus noch Luft nach oben.

Michael Pfeifer

1. Bundesliga, 2015/16, 22. Spieltag
TSG Hoffenheim - 1. FSV Mainz 05 3:2
TSG Hoffenheim - 1. FSV Mainz 05 3:2
Heimpremiere

1899-Jungcoach Julian Nagelsmann traf in seinem ersten Heimspiel gegen Mainz 05.
© Getty Images

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21.02.16
 
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weitere Infos zu Uth

Vorname:Mark
Nachname:Uth
Nation: Deutschland
Verein:TSG Hoffenheim
Geboren am:24.08.1991

weitere Infos zu Nagelsmann

Vorname:Julian
Nachname:Nagelsmann
Nation: Deutschland
Verein:TSG Hoffenheim