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20.02.2016, 20:06

Werder verliert beim FCI - Aufsteiger hat neun Punkte Vorsprung

Eichin: "Das kann es einfach nicht sein"

Mit der Niederlage beim FC Ingolstadt (0:2) hat Werder Bremen seinen Negativ-Vereinsrekord aus der Saison 1991/92 eingestellt. Nie hatte der SVW nach 22 Spieltagen weniger Punkte auf dem Konto. Bremen wackelte gegen den FCI in der Defensive und blieb offensiv blass. Auch das Debüt von Winterzugang Sambou Yatabaré missglückte. Geschäftsführer Thomas Eichin war nach Spielende mächtig sauer, Trainer Viktor Skripnik dagegen bemüht sich um Gelassenheit.

Viktor Skripnik
Gerät nach der Pleite in Ingolstadt zunehmend unter Druck: Werder-Coach Viktor Skripnik.
© imagoZoomansicht

Jannik Vestergaard, der die Bremer gegen Ingolstadt nach dem Ausfall von Clemens Fritz (Sprunggelenksprobleme) erstmals als Kapitän anführte, fasste die Gemütslage der Werderaner nach Schlusspfiff treffend zusammen. Auf die Frage, was ihm im Abstiegskampf nach den 90 vorangegangenen Minute Hoffnung mache, antwortete er: "Wenig". Auch nach dem 22. Spieltag steht der SVW auf dem Relegationsplatz. Noch ist das rettende Ufer zwar nur einen Zähler entfernt, schon am Sonntag allerdings könnte Augsburg (15.) nachlegen. Der Rückstand auf Liganeuling Ingolstadt beträgt inzwischen satte neun Punkte. "Das kann es einfach nicht sein", schimpfte Werder-Geschäftsführer Eichin.

Yatabaré bringt frischen Wind - und den Endstand

Mehr noch als vom Ausgang der Partie war Eichin von der sportlichen Leistung der Mannschaft enttäuscht. "In der zweiten Halbzeit waren wir drückend überlegen. Dann musst du mit der Qualität, die wir im Team haben, auch einfach mal ein Tor schießen. Wenn du das nicht schaffst, dann hast du auch keine drei Punkte verdient", sagte der 49-jährige Ex-Profi. Über weite Strecken der Partie hatte Bremen mehr Ballbesitz und auch bei der Zweikampfquote lag Werder vorn. In der Vorwärtsbewegung allerdings entwickelten die Norddeutschen kaum Torgefahr. Weil sich auch Ingolstadt nach dem frühen Führungstreffer von Benjamin Hübner (12.) auf die Defensivarbeit konzentrierte, entwickelte sich das von Trainer Skripnik im Vorfeld der Partie geforderte "Drecksackspiel".

Wir sind alle frustriert, aber es bleibt noch Zeit.Viktor Skripnik

Einzig Claudio Pizarro bemühte sich bei Bremen immer wieder um einen sauberen Spielaufbau. Ein wenig frischen Wind brachte im zweiten Durchgang die Einwechslung von Yatabaré, der nach seiner ligaübergreifenden Vier-Spiele-Sperre gegen die Schanzer erstmals spielberechtigt war. An einer gefährlichen Aktion war der Malier dann aber auch nur ein einziges Mal beteiligt: Kurz vor Spielende verursachte er im Zweikampf mit Ingolstadts Robert Bauer den Elfmeter, den Lukas Hinterseer für den Treffer zum 2:0-Endstand nutzte.

Sambou Yatabaré
Verursachte gleich bei seinem Bundesliga-Debüt einen Strafstoß: Bremens Winterzugang Sambou Yatabaré.
© imago

Skripnik bemüht sich um Gelassenheit

Erst zum vierten Mal in dieser Saison gelangen dem FC Ingolstadt mindestens zwei Treffer. Dass die Bremer von den letzten zehn Spielen nur eines gewonnen haben, liegt vor allem an der Schwäche in der Defensive. Saisonübergreifend kassierte Werder in den vergangenen 25 Partien stets mindestens ein Gegentor.

Werder und Trainer Skripnik geraten zunehmend unter Druck. Im Duell mit dem zweiten Aufsteiger aus Darmstadt am kommenden Samstag brauchen die Bremer dringend einen Sieg. "Wir sind Drittletzter und im Abstiegskampf. Wir müssen anfangen zu punkten, damit wir da unten rauskommen", sagte Torhüter Felix Wiedwald nach der Partie. Noch versucht Skripnik gelassen zu wirken. "Wir sind alle frustriert, hatten uns viel mehr vorgenommen. Aber es bleibt noch Zeit", sagte der Ukrainer. Schon am nächsten Samstag allerdings könnte Werder auf einem direkten Abstiegsplatz stehen.

swi

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