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20.02.2016, 12:20

Eintracht Frankfurt gegen HSV "total verängstigt"

"Nicht normal!" Veh kritisiert Pfeifkonzert der Fans

Trotz Punktgewinn gegen den Hamburger SV verschärft sich die Krise bei Eintracht Frankfurt. Gegen einen keineswegs übermächtigen HSV spielten wieder einmal zu viele Profis unter Normalform. Die Leistungssteigerung im zweiten Durchgang kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein halbwegs effizienter Gegner bereits bis zum Pausenpfiff für klare Verhältnisse gesorgt hätte. Trainer Armin Veh kritisierte anschließend die Fans.

Fanplakat von Eintracht-Fans beim Spiel gegen den HSV
Bei Teilen der Eintracht-Fans ist die Stimmung gegen Armin Veh gekippt - bei den Verantwortlichen offiziell nicht.
© imagoZoomansicht

Eine erkennbare Spielidee? Ein funktionierendes Defensivkonzept? Davon war am Freitagabend in den ersten 45 Minuten nichts zu sehen. Die Eintracht-Profis wirkten total verunsichert, wussten nicht, was sie mit dem Ball anfangen sollen, boten eine Leistung, mit der sie nicht mal einen Zweitligisten einschüchtern könnten.

"Es war die schwierige Kost, die man im Vorfeld fast schon erwartet hat. Die Mannschaft ist total verängstig", resümierte Sportdirektor Bruno Hübner. "Nichtsdestotrotz gab es in der zweiten Halbzeit eine Steigerung. Man kann natürlich sagen: Das musste ja besser werden als die erste Hälfte. Aber ich sehe trotzdem das Positive, dass wir uns Chancen herausgespielt haben. Mit dem Punkt müssen wir zufrieden sein."

Trainer Armin Veh erklärte: "Wir waren in der ersten Hälfte ziemlich verunsichert, haben viel zu leicht die Bälle verloren. Das hat sicher etwas mit der Situation zu tun. Wir waren nicht so richtig auf dem Platz und mussten froh sein, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Die zweite Halbzeit war dann komplett anders, wir haben mehr Druck gemacht und hatten klare Torchance, das Spiel selber zu gewinnen. Am Ende ist das Ergebnis okay für beide Mannschaften."

Dann sollen sie doch daheim bleiben.Armin Veh über die pfeifenden Eintracht-Fans

Die Fans haben die Nase trotz der Leistungssteigerung gründlich voll. Nicht nur zur Halbzeit gab es ein gellendes Pfeifkonzert, auch nach dem Schlusspfiff wurde laut gepfiffen. Das ärgert wiederum Veh, der mit deutlichen Worten moniert: "Unzufrieden kann man mit der ersten Halbzeit sein, aber nach dem Spiel? Also bitte, dann sollen sie doch daheim bleiben, das ist doch nicht normal. Die Jungs haben in der zweiten Halbzeit alles reingeworfen, alles gegeben."

Hübner: Trainerfrage wird nicht gestellt

Bei den teils ziemlich gesalzenen Eintrittspreisen dürfen die Zuschauer allerdings auch erwarten, über 90 Minuten eine ansprechende Leistung geboten zu bekommen. Wer am Sonntag gegen Schalke ins Stadion will, zahlt für eine Karte auf der Gegentribüne bis zu 80 Euro. So mancher Adlerträger mag sich da die Frage stellen: Für was eigentlich? Bei Teilen der Anhängerschaft ist die Stimmung gegen Veh bereits gekippt. "Armin Geh", hieß es beispielsweise auf einem Transparent, das am Freitag hochgehalten wurde. Auf Nachfrage betonte Hübner zwar, dass die Trainerfrage nicht gestellt werde. Allerdings dürfte auch die Geduld der Bosse endlich sein, wenn nicht bald Erfolgserlebnisse folgen.

Julian Franzke

1. Bundesliga, 2015/16, 22. Spieltag
Eintracht Frankfurt - Hamburger SV 0:0
Eintracht Frankfurt - Hamburger SV 0:0
Scheinbar entspannter Bruno Labbadia

Hamburgs Trainer Bruno Labbdia konnte sich zuletzt über ein 3:2 gegen Gladbach freuen.
© Getty Images

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29 Leserkommentare

JakobIN
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21.02.2016 | 11:47

und dann kam Sailer wie lächerlich sind die eigentlich ....
JakobIN
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21.02.2016 | 11:47

Man sollte auch nicht die 0 Punkte Taktik der Darmstädter vergessen!!
JakobIN
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21.02.2016 | 11:47

die sind so gut!!

die müssten auf Platz eins stehen, die sind so gut!
da funktioniert nichts in Frankfurt, da sollte d[...]
BesteVomBesten-BVB
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21.02.2016 | 11:47

Armin, das wird nix mehr....

...denke ich.
Und ist für Hübner und wen weiß ich noch die richtige Strafe, für das üble Spiel m[...]
JakobIN
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21.02.2016 | 10:06

Frankfurt ole!

Da hat der Trainer nichts mit zu tun, die hatten schon immer ein Umfeld was von größerem Träumte nun [...]

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