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19.02.2016, 16:13

Hannovers letzte Chance gegen Augsburg?

Schaaf: "Das ist nichts Neues für uns"

Noch einmal beschert der Spielplan dem Tabellenletzten eine Partie, mit der eine Wende eingeleitet werden könnte. Vielleicht zum letzten Mal hat Hannover gegen Augsburg die realistische Chance auf einen Anschluss an das übrige Teilnehmerfeld. Der 96-Trainer weiß das, muss aber zu großen Druck von der Mannschaft fernhalten.

Wartet auf den ersten Punkt mit Hannover: Thomas Schaaf.
Wartet auf den ersten Punkt mit Hannover: Thomas Schaaf.
© Getty ImagesZoomansicht

Für viele ist der Klub schon abgestiegen, für andere wiederum schlägt am Sonntagabend in Hannover endgültig die Stunde der Wahrheit. Mit einem Heimsieg gegen den FC Augsburg wäre 96 bis auf vier Punkte an diesen Gegner herangerückt. Doch es bleibt eine Mammutaufgabe, das vor den Niedersachsen liegende Teilnehmerfeld im Kampf um den Klassenerhalt einzuholen. Spielt der Tabellenletzte an diesem Wochenende ultimativ um die letzte Chance? "Das ist nichts Neues für uns", versucht Thomas Schaaf Normalität im Abstiegsrennen walten zu lassen. Der Druck sei auch in den vergangenen Spielen schon da gewesen, schließlich habe man auch selbst stets einiges eingefordert. Der Trainer: "Wir haben nie gesagt: 'Mal langsam...' Das war nie der Fall. Wir waren in allen Spielen fokussiert und darauf ausgerichtet zu sagen, da bietet sich die Möglichkeit."

Problem allerdings bisher laut Schaaf: "Das, was man sich vornimmt, und das, was man dann erreicht, sind manchmal unterschiedliche Sachen." So gingen alle bisherigen vier Spiele unter seiner Ägide verloren. Aber, so der 54-Jährige tatendurstig: "Wir werden einen Teufel tun und sagen: 'Macht mal langsam, wir können uns noch etwas aufheben.' Wir müssen präsent sein, da sein. Solange wir es selbst noch entscheiden können, müssen wir weitermachen." Das gelte natürlich erst recht nach einem Erfolg am Sonntag für jede dann folgende Partie. "Jede Chance, die sich uns bietet, müssen wir versuchen zu nutzen." Ein erzieltes Tor, ein Punktgewinn oder gar ein Sieg wären neue, fast ungewohnte Gefühle. Schaaf: "Das wäre schon mal was." Selbst, wenn man damit noch nicht gleich auch den letzten Platz verlassen würde.

Während seine Mannschaft im jüngsten Heimspiel gegen Mainz (0:1) verkrampft gewirkt habe, sei das Gefühl nach dem 0:1 in Dortmund zuletzt ein ganz anderes, positiveres gewesen. "Das Mainz-Spiel war eine Enttäuschung. Die Erwartungshaltung, auch bei uns selbst, war riesengroß. Sie hat uns gelähmt", so Schaaf, der in den Trainingseinheiten in dieser Woche wieder zarten Optimismus verspürte: "In Dortmund waren wir dann wesentlich aktiver, haben einer starken Mannschaft das Leben schwer gemacht. Dieses Erlebnis habe ich mitgenommen in diese Woche, das war gut. Es hat Selbstvertrauen gegeben, man merkt es in den einzelnen Aktionen. Wir freuen uns darauf, gegen Augsburg zu beweisen, dass wir es besser können."

Michael Richter

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Vorname:Thomas
Nachname:Schaaf
Nation: Deutschland


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