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19.02.2016, 15:20

Gladbachs Trainer hofft auf die Besinnung auf die "Basics"

Schubert: "Die Hütte wird brennen"

Es war die letzte Partie mit Lucien Favre auf der Trainerbank. Nach dem 0:1 gegen den 1. FC Köln im Hinspiel Mitte September, der fünften Niederlage in Folge, schmiss der Schweizer bei Borussia Mönchengladbach hin. Andre Schubert übernahm und sammelte in den bis heute folgenden 16 Bundesligaspielen 32 Punkte. Klingt traumhaft. Doch die aktuelle Bilanz ist alarmierend.

Aus dem Tritt gekommen

Andre Schubert
Sucht vor dem Derby nach der Balance: Gladbachs Coach Andre Schubert.
© picture allianceZoomansicht

Borussia ist aus dem Tritt gekommen, das belegte nicht nur die mäßige Vorstellung beim 2:3 am vorigen Sonntag in Hamburg. Die Basics habe man da vermissen lassen, monierte Schubert, also: Zweikämpfe bestreiten, aggressiv sein, unangenehm. Die Grundlagen, um einen unbequemen Gegner in die Schranken zu weisen.

Das ist grundsätzlich ein schlechtes Zechen, doch speziell im Derby darf Schubert davon ausgehen, dass bei den Seinen die Sinne geschärft sind. Ein Sieg gegen Köln kann viele Schwächen überdecken. Andererseits würde eine erneute Niederlage natürlich den Druck auf Schubert erhöhen, der bisher noch kein Mittel gefunden hat, eine ähnliche Balance im Team herzustellen wie zu Beginn seiner Zeit als Chefcoach. Da stürmten die Fohlen von einem Sieg zum nächsten, im vollen Galopp, schier unaufhaltsam.

Befreiungsschlag oder erneuter Rückschlag?

Inzwischen haben sich vor allem in der Defensive Schwächen eingeschlichen. Verloren ging die Kompaktheit, die das Team unter Favre ausstrahlte, nicht nur bei Standards zeigten sich die Borussen äußerst anfällig. Dahin ist die Stabilität, die Mannschaft fängt sich zu leichte Gegentore. Schuberts Kampf gegen den Trend - am Samstag könnte die Konsequenz lauten: Befreiungsschlag - oder erneuter Rückschlag? "Die Hütte wird brennen am Samstag", kündigte Schubert bereits an, zum einen mit Blick auf die Stimmung im Borussia-Park, zum anderen in Hinsicht auf die zu erwartende Aggressivität und Kampfbereitschaft auf dem Rasen.

Stabilität auf dem Platz, Einsatz, Galligkeit im Zweikampf: "In der Hinrunde haben wir das sehr gut hinbekommen und jetzt auch gegen Bremen, weil wir eine sehr gute Einstellung zum Spiel hatten und sehr gut organisiert waren", findet Schubert. "Das muss ab sofort der Maßstab sein." Am liebsten schon am Samstag gegen den alten Rivalen aus der Domstadt.

Oliver Bitter

Nur Rupp traf für beide Klubs, fünf Spielern gelang ein Dreierpack
Allofs, van Lent, Netzer und Co.: Die Derby-Ballermänner
Klaus Allofs (oben, li.), Bernd Rupp (oben, re.), Günter Netzer (unten, li.) und Arie van Lent (unten, re.)
Allofs, van Lent, Netzer & Co.: Die Derby-Ballermänner

Günter Netzer? Pierre Littbarski? Oder doch Klaus Allofs? Nein, keine dieser drei Legenden darf sich als erfolgreichster Torschütze des Derbys zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln betiteln. Aber: Auch dieses Trio taucht unter den Ballermännern des rheinischen Duells auf. Und exakt ein Akteur, der in der Bundesliga für beide erfolgreich war.
© imago

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19.02.16
 

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weitere Infos zu Schubert

Vorname:Andre
Nachname:Schubert
Nation: Deutschland
Verein:Bor. Mönchengladbach