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18.02.2016, 17:33

Frankfurt: Meier und Zambrano wieder im Training

Veh will nicht vom "Schicksalsspiel" reden

Nein, dieses Wort mag Armin Veh überhaupt nicht. "Als Schicksal bezeichne ich grundsätzlich etwas anderes, das gibts im Sport nicht", unterband der Trainer von Eintracht Frankfurt für die Partie gegen den Hamburger SV (20.30 Uhr, LIVE bei kicker.de) direkt mögliche fatalistische Bezeichnungen wie Schicksalsspiel. Überhaupt, die Gefahr, Begegnungen wie die gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Norddeutschen zu überhöhen, sei "latent da".

Frankfurts Trainer Armin Veh
Kein "Schicksalsspiel, aber ein wichtiges": Frankfurts Trainer Armin Veh vor dem Duell mit dem HSV.
© imagoZoomansicht

Kein Schicksalsspiel also, kein Schlüsselspiel, glaubt Veh. Aber, und das sieht auch der Coach so, ein "wichtiges" im Kampf um den Klassenerhalt - für beide Teams. Veh nutzte die kurze Trainingswoche hinter verschlossenen Toren unter anderem, um an den Standardsituationen zu feilen: "Wir wollten mal etwas anderes als sonst probieren. Das muss man ja nicht alles gleich wissen", erklärt Veh das Geheimtraining. Vor allem die defensiven Standards standen auf dem Programm, "die offensiven kommen ja wesentlich besser".

Dass er und sein Team nach der Niederlage nicht unter zusätzlicher Beobachtung standen, wird auch nicht geschadet haben. Die Aufarbeitung der ärgerlichen Niederlage beim 1. FC Köln (1:3) in Einzelgesprächen und Videoanalysen benötigte ihre Zeit. "Es ist wichtig, dass man als Spieler auch sieht, was man falsch gemacht hat", denkt Veh und spricht aus Erfahrung: "Wir haben das früher nie geglaubt, weil wir es nie gesehen haben."

Wir haben das früher nie geglaubt, weil wir es nie gesehen haben.Armin Veh

Großes Thema wird die Stabilität gewesen sein, die der Eintracht beim Spiel in Köln vor- und frühzeitig verloren ging. "Wir dürfen nicht den Fehler machen, zu ungeduldig zu sein, und dass wir uns wie gegen Köln öffnen, das darf nicht passieren", sagt Veh und hofft auf einen Lerneffekt: "Das ist der Vorteil, wenn man etwas schlecht macht: Wir können das ansprechen und verbessern. Ich glaube nicht, dass wir noch mal so früh die Ordnung verlieren." Wer vertritt Oczipka?

Wer auf der linken defensiven Außenbahn dafür mitverantwortlich sein wird, dass eben diese Ordnung beibehalten wird, lässt Veh noch offen. Bastian Oczipka ist nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt, sein etatmäßiger Vertreter Constantin Djakpa stand zuletzt zweimal nicht im Kader. Die Kritik am Ivorer verpackt Veh elegant: "Es war im Training nicht so, dass wir sagen, zu 100 Prozent spielt Djakpa." Wahrscheinlicher ist eine Besetzung der defensiven Außenbahnen mit Makoto Hasebe und Yanni Regäsel.

Entwarnung gab es zudem an der Front der Kränkelnden: Sowohl der unverzichtbare Goalgetter Alex Meier als auch Abwehrchef Carlos Zambrano trainierten nach ihrer Erkältung wieder, beide werden am Freitag wohl wieder spielen können.

Patrick Kleinmann

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weitere Infos zu Meier

Vorname:Alexander
Nachname:Meier
Nation: Deutschland
Verein:Eintracht Frankfurt
Geboren am:17.01.1983

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Vorname:Constant
Nachname:Djakpa
Nation: Elfenbeinküste
Verein:Eintracht Frankfurt
Geboren am:17.10.1986

weitere Infos zu Zambrano

Vorname:Carlos
Nachname:Zambrano
Nation: Peru
Verein:Rubin Kasan
Geboren am:10.07.1989

1. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München56:1159
 
2Borussia Dortmund54:2451
 
3Hertha BSC30:2436
 
4Bayer 04 Leverkusen31:2335
 
5Bor. Mönchengladbach43:3835
 
6FC Schalke 0431:2934
 
71. FSV Mainz 0529:2833
 
8VfL Wolfsburg32:2931
 
91. FC Köln24:2829
 
10FC Ingolstadt 0416:2329
 
11VfB Stuttgart34:4228
 
12Hamburger SV25:3027
 
13FC Augsburg24:3124
 
14SV Darmstadt 9823:3424
 
15Eintracht Frankfurt27:3722
 
16Werder Bremen25:4420
 
17TSG Hoffenheim22:3318
 
18Hannover 9619:3714

weitere Infos zu Veh

Vorname:Armin
Nachname:Veh
Nation: Deutschland
Verein:Eintracht Frankfurt