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16.02.2016, 11:43

Hamburger SV: Kacar erhielt den Vortritt

Ekdal - deshalb platzte das Kurz-Comeback

Den Weg zur Ersatzbank hatte er schon im Laufschritt gemacht. Albin Ekdal hatte das entsprechende Signal erhalten und war vergangenen Sonntag bereit für die ersten Bundesligaminuten seit dem 23. Oktober. Doch dann traf Borussia Mönchengladbach kurz vor Schluss zum 3:2 und Bruno Labbadia setzte auf die Robustheit von Gojko Kacar.

Albin Ekdal
Trainiert fleißig für sein Comeback: HSV-Spieler Albin Ekdal.
© imagoZoomansicht

"Eigentlich", verrät der Coach, "wollten wir Albin bringen, nach dem Gladbacher Anschlusstor aber haben wir uns anders entschieden." Der Grund: Ekdal ist erst seit rund einer Woche wieder im Mannschaftstraining, hatte erstmals überhaupt wieder zum Kader gehört - und ist dem ursprünglichen Zeitplan ohnehin voraus. Labbadia setzte deshalb in den Schlussminuten auf Kacars Kopfballstärke und scheute das Risiko mit dem frisch genesenen Schweden.

Dessen Zeit aber kommt wohl schon in Kürze, denn: Vor seiner Verletzung war Ekdal eine feste Größe auf der Doppelsechs, während seiner Abwesenheit suchte Labbadia nach dem idealen Partner neben dem gesetzten Lewis Holtby: Marcelo Diaz war dem Ex-Schalker zu ähnlich und ist inzwischen bei Celta Vigo, Kacar und Gideon Jung hatten selbst mit Verletzungen zu tun und suchten dementsprechend ihre Topform.

Gegen Gladbach hatte der Trainer Jung den Vorzug gegeben und urteilt: "Holtby und Jung haben es gemeinsam gut gemacht. Dennoch spricht nichts dagegen, Albin im richtigen Moment von Anfang an zu bringen." Vielleicht schon am Freitag in Frankfurt.

Sebastian Wolff

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weitere Infos zu Ekdal

Vorname:Albin
Nachname:Ekdal
Nation: Schweden
Verein:Hamburger SV
Geboren am:28.07.1989