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13.02.2016, 11:44

Bremen: Sportdirektor hat Geschäftsführung informiert

Mainzer Interesse an Schröder - Eichin bleibt gelassen

Die Meldung von kicker online, wonach Rouven Schröder als Manager und Heidel-Nachfolger bei Mainz 05 im Gespräch sei, löste bei Werder Bremen keine Aufregung aus. Die Hanseaten waren nicht überrascht, weil der Sportdirektor sie über dieses Gerücht informiert hatte.

Er hat die Geschäftsführung über das Gerücht informiert: Bremens Sportdirektor Rouven Schröder.
Er hat die Geschäftsführung über das Gerücht informiert: Bremens Sportdirektor Rouven Schröder.
© picture allianceZoomansicht

Wo immer eine Stelle als Manager oder Sportdirektor vakant ist, kommt sein Name ins Gespräch: Rouven Schröder wird bei allen Klubs, die auf Personalsuche sind, als Kandidat gehandelt. So war es zuletzt in Düsseldorf und Hannover der Fall. Was dem 40 Jahre alten Kaderplaner bei dem Traditionsverein nicht gerade ungelegen kommt. Offiziell dementiert Schröder zumeist. Oder aber er nimmt nicht Stellung dazu: "Kein Kommentar." Nun ist Mainz 05 interessiert, den Direktor Scouting und Profifußball bei dem Nord-Klub zu verpflichten, wie kicker online am Freitagabend berichtet hat.

Bei Werder nehmen sie diese Meldung mit Gelassenheit auf. Geschäftsführer Sport Thomas Eichin sagte gegenüber verschiedenen Medien: "Ich weiß davon nichts. Wenn die Sache so kurz vor dem Abschluss stände, hätte mich Rouven sicherlich darüber informiert."

Es gibt eine mündliche Verabredung

In Bremen ist bekannt, dass Schröder gern in verantwortlicher Position in der ersten Reihe bei einem Profiklub arbeiten möchte. Im Klub wird zudem registriert, dass er mit Anfragen kokettiert. Es heißt weiter, es gebe eine Absprache zwischen Eichin, seinem direkten Vorgesetzten, und ihm, dass er bei einer entsprechenden Offerte die Freigabe aus seinem noch bis 2017 laufenden Vertrag erhielte. Eine solche mündliche Verabredung gibt es nach kicker-Informationen.

Ob Schröder im aktuellen Fall keine Steine in den Weg gelegt würden, sollten sich die Bemühungen der Mainzer demnächst konkretisieren, wollte bei Werder am Samstag niemand bestätigen. Werder-Chef Klaus Filbry verwies auf den laufenden Vertrag Schröders, sagte nur: "Dieses Thema müsste dann intern besprochen werden." Überdies sei dies in erster Linie eine Angelegenheit, für die Kollege Eichin in seiner Eigenschaft als Verantwortlicher für den Sportbereich zuständig sei.

Dieser will auf Spekulationen basierende hypothetische Fragen nicht beantworten: "So lange Rouven nicht auf mich zukommt und mich über das Interesse anderer Klubs informiert, äußere ich mich nicht."

Hans-Günter Klemm

 
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