Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
12.02.2016, 15:46

Hamburger SV: Rudnevs wieder die Spitze?

Notnagel Cleber - dieses Mal vertritt er Djourou

Sonntag sind seine Dienste wieder gefragt. Dieses Mal als Aushilfe für den Kapitän. Hamburgs Brasilianer Cleber kennt das schon: Wann immer einer beiden gesetzten Innenverteidiger, Emir Spahic oder Johan Djourou, aussetzen müssen, springt der Modellathlet aus Südamerika ein. Zufrieden ist er mit dieser Rolle nicht, ausfüllen muss er sie dennoch. "Abfinden sollte sich niemand damit, auf der Bank zu sitzen", sagt Bruno Labbadia. Versprechungen kann er Cleber dennoch keine machen.

Darf gegen Mönchengladbach auf seiner bevorzugten Seite ran: HSV-Spieler Cleber.
Darf gegen Mönchengladbach auf seiner bevorzugten Seite ran: HSV-Spieler Cleber.
© imagoZoomansicht

"Er hat eine Entwicklung genommen", bescheinigt der Coach dem Lückenbüßer regelmäßig, sagt aber auch, weshalb er bislang nicht am Duo Spahic/Djourou vorbeikommt: "Es gibt immer noch Dinge, die wir gern bei ihm verändern würden." Mit leichtsinnigen Fehlern macht sich Cleber immer wieder seine eigentlich herausragende Zweikampf-Quote zunichte, Labbadia verrät, dass er erst in der vergangenen Woche eine Videoanalyse mit ihm gemacht hat. "Wir sind durchgegangen, was gut ist, aber auch was er noch besser machen muss."

Zuletzt war Cleber als Spahic-Ersatz als linker Innenverteidiger im Einsatz, gegen Mönchengladbach darf er für den gesperrten Djourou als rechter Part ran. "Das", weiß der Coach, "ist seine bevorzugte Seite, das wird ihm gut tun." Langfristig diesen Job zu bekommen aber scheint derzeit aussichtslos - Labbadia: "Da spielt immerhin unser Kapitän."

Es ist vor allem seiner unbefriedigenden Position als Innenverteidiger Nummer drei geschuldet, dass Cleber durchaus empfänglich ist für Lockrufe aus Brasilien. Immer wieder gibt es lose Anfragen aus der Heimat, zuletzt von Flamengo Rio de Janeiro. Hamburgs Direktor Profifußball Peter Knäbel und Labbadia haben eine unverrückbare Haltung: "Wir können Cleber gar nicht abgeben." Weil er, wie diesen Sonntag, immer wieder gebraucht wird.

Wer agiert ganz vorn?

Auf die Besetzung seines Abwehrzentrums also hat sich Labbadia festgelegt, wer ganz vorn agiert, ist hingegen noch offen: Freitag stürmte im vermeintlichen A-Team als Spitze zunächst Artjoms Rudnevs, später wurde Neuling Josip Drmic vom linken Flügel ins Angriffszentrum vorgezogen. Pierre-Michel Lasogga hingegen blieb nur die Rolle in der B-Elf. Schon ein Fingerzeig für die Partie gegen Mönchengladbach? Oder setzt Labbadia auf den psychologischen Effekt? Im Hinspiel war Lasogga mit einem Doppelpack maßgeblich am 3:0-Erfolg beteiligt.

Sebastian Wolff

Der 8:0-Sieg des HSV jährt sich zum 50. Mal
11:1, 12:0, 3:1 - Die höchsten Siege der Bundesligisten
Hamburger SV
Der höchste Bundesliga-Sieg des Hamburger SV

Im "HSV-Highlight Kalender" steht er ganz oben, der höchste Bundesliga-Sieg der Vereinsgeschichte vom 12. Februar 1966. Heute vor genau 50 Jahren bezwangen die Hamburger den Karlsruher SC mit 8:0. Und die Konkurrenz? Das sind die höchsten Siege der Bundesligisten.
© imago

vorheriges Bild nächstes Bild
12.02.16
 
Seite versenden
zum Thema

weitere Infos zu Cleber

Vorname:Cleber Janderson
Nachname:Pereira Reis
Nation: Brasilien
Verein:Hamburger SV
Geboren am:05.12.1990

weitere Infos zu Labbadia

Vorname:Bruno
Nachname:Labbadia
Nation: Deutschland
Verein:Hamburger SV