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12.02.2016, 13:50

Hannover: 5000 Fans belgeiten 96 nach Dortmund

"Mentaltrainer" Schaafs Forderungen: "Müssen uns wehren"

Bereits sieben Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz für Hannover. Der psychische Druck nimmt zu. Kommt zum reinen Abstiegskampf auch noch ein Kopfproblem hinzu? Und jetzt geht es zum Tabellenzweiten nach Dortmund. Doch für den 96-Trainer zählen trotz der Schwere der Aufgabe keine Ausreden.

Hiroki Sakai gegen Uffe Bech
Über positive Zweikampfführung will 96-Coach Thomas Schaaf das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken.
© imagoZoomansicht

"Wir brauchen die Punkte, die uns befähigen, in der Liga zu bleiben, über nichts anders machen wir uns Gedanken", sagt Thomas Schaaf. Tatsächlich aber zeigt sich in den letzten Spielen: Die Abstiegsangst geht um in seiner Mannschaft, deutlich zu sehen beim leblosen 0:1 jüngst gegen Mainz. Kommt zum reinen Abstiegskampf auch noch ein Kopfproblem hinzu? "Klar wirken die Spieler gehemmt, deshalb haben wir in dieser Woche im Training verstärkt daran gearbeitet. Es geht darum zu verdeutlichen, dass etwa positive Zweikampfführung das Zutrauen in die eigenen Stärken zurückbringt", sagt der Trainer. Dies geschehe automatisch, wenn die 96-Fans Engagement auf dem Platz sehen und entsprechend honorieren. Denn in der Anhängerschaft lebt die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch - nach Dortmund begleiten das Team 5000 Rote. "Ein zusätzlicher Anreiz", so Schaaf.

Angesichts von acht verletzungsbedingten Ausfällen am Samstag wird erneut kräftig rotiert zwischen Startelf, Bank und Tribüne. Leidtragender zuletzt war etwa Miiko Albornoz, der nach Tribünenintermezzo wieder in den Kader rücken wird, es traf aber auch Salif Sané, der im bisherigen Saisonverlauf noch zu den solidesten Akteuren gehörte, Gelbsperren-bedingt aus dem Team flog und sich über die Bank wieder zurückarbeiten musste. Die prominente neue Sturmbesetzung hilft erstmal nicht dabei, Zählbares zu verbuchen: Die bundesligaerfahrenen, aber nun verletzten Adam Szalai und Hugo Almeida fehlen.

Schaaf wird in diesen Tagen auch zum Mentalcoach. Selbstvertrauen jedenfalls vermittelt eine eingespielte Stammformation, wie das Beispiel der Aufsteiger aus Darmstadt und Ingolstadt beweist. Angesichts der derzeitigen Verletztenmisere ist dies bei 96 unmöglich. Umso wichtiger, dass der 54-Jährige die Ruhe bewahrt und vorlebt. "Ich erwarte von jedem, dass er das Optimale aus sich herausholt. Jetzt sind halt die bisher weniger Eingesetzten dran, sich zu beweisen." Für das Spiel an diesem Samstag gegen Dortmund betont der Coach: "Die Niederlagenserie darf kein Argument sein. Wenn wir anders als gegen Mainz auf unsere Fortschritte aufbauen, kann es auch ein Vorteil sein, dass fast niemand mehr etwas von uns erwartet."

Sein Team dagegen wolle schnellstmöglich beweisen, dass es wettkampftauglich ist. "Ich habe es eingefordert, den Kopf möglichst freizumachen, ich habe viel erklärt. Aber entscheidend ist die Handlung auf dem Platz." Noch lebt die Hoffnung, doch Punkte müssen her. Am besten schon in Dortmund.

Torben Ritzinger

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Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München53:1056
 
2Borussia Dortmund53:2448
 
3Bayer 04 Leverkusen31:2235
 
4Hertha BSC29:2335
 
5FC Schalke 0430:2833
 
61. FSV Mainz 0527:2533
 
7Bor. Mönchengladbach42:3832
 
8VfL Wolfsburg31:2830
 
91. FC Köln24:2729
 
10VfB Stuttgart33:4127
 
11Hamburger SV25:3026
 
12FC Ingolstadt 0414:2326
 
13SV Darmstadt 9822:3124
 
14FC Augsburg23:3121
 
15Eintracht Frankfurt27:3721
 
16Werder Bremen25:4220
 
17TSG Hoffenheim19:3115
 
18Hannover 9619:3614

weitere Infos zu Schaaf

Vorname:Thomas
Nachname:Schaaf
Nation: Deutschland


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