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06.02.2016, 12:23

Nur ein Trend spricht klar gegen Hoffenheim

Stevens' Trumpf: Die Statistik

Jetzt kommen die wirklich wichtigen Spiele, dessen sind sich in Hoffenheim alle bewusst. Sechs-Punkte-Spiele gegen direkte Konkurrenten wie der sieben Zähler entfernte Aufsteiger Darmstadt am Sonntag (LIVE! ab 17.30 Uhr bei kicker.de) oder sechs Tage später beim SV Werder Bremen auf dem aktuell fünf Punkte distanzierten Relegationsplatz.

Huub Stevens
Eine von Huub Stevens geführte "Mission Klassenerhalt" ging noch nie schief.
© Getty ImagesZoomansicht

Schafft die TSG tatsächlich zwei Siege, dann sähe das Tabellenbild deutlich freundlicher aus, zudem hätten die Kraichgauer diese zwei Klubs mit in den Abstiegssog gezogen und gehörig unter Druck gesetzt. Dazu allerdings helfen tatsächlich nur Dreier. Und zwei Siege in der Bundesliga nacheinander sind der TSG ewig nicht mehr gelungen. Knapp zwei Jahre ist das her, damals fuhr Hoffenheim innerhalb von vier Tagen sechs Punkte ein. Am Sonntag, 23. März, mit einem 3:2-Erfolg in Leverkusen und am Mittwoch darauf mit einem 3:1 gegen Hannover.

Es gibt aber auch Statistisches, das den Hoffenheimern Hoffnung machen kann. Fakten, die allerdings mit ihrem Trainer in Verbindung stehen. Denn erstens ging eine von Huub Stevens geführte "Mission Klassenerhalt" noch nie schief. Zudem kann der Niederländer eine überzeugende Bilanz in den Spielen gerade gegen die Klubs in Reichweite vorweisen.

Positive Erfolgsquote gegen Tabellenvierzehnte

Bei seinen beiden Rettungstaten in Stuttgart etwa verbuchte der 62-Jährige in elf Duellen mit Klubs aus dem unteren Tabellendrittel sechs Siege und drei Unentschieden. Nur zwei gingen verloren. Noch positiver ist Stevens' Erfolgsquote grundsätzlich gegen Tabellenvierzehnte, wie aktuell Darmstadt. In acht Vergleichen verbuchten Stevens' Mannschaften fünf Siege, drei Remis und keine einzige Niederlage.

Kein Wunder, dass Stevens auch in dieser brenzligen Lage gelassen bleibt. "Wenn man öfter in solchen Situationen war, lernt man, damit umzugehen", erklärt Stevens, der in der vergangenen Saison den VfB erst an den beiden letzten Spieltagen rettete. Am 33. Spieltag gewann der VfB gegen Hamburg auf Platz 14 mit 2:1 und zum Saisonfinale mit dem gleichen Ergebnis in Paderborn, das zu diesem Zeitpunkt auf Rang 16 lag. Beide Spiele musste der VfB gewinnen. Also spielt Stevens die Bedeutung des Spiels gegen Darmstadt am Sonntag herunter: "Danach gibt es auch noch 14 Spiele. Da passiert noch so viel."

Die verflixten Sonntagspiele

Ein Trend spricht allerdings klar gegen Hoffenheim: Die letzten sechs Sonntagspiele hat die TSG allesamt verloren. Alle fünf im Kalenderjahr 2015 und auch das erste in 2016 vergangenen Sonntag in München (0:2). Den letzten Sonntagssieg feierten die Kraichgauer im Dezember 2014 beim 5:0 in Berlin.

Michael Pfeifer

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Vorname:Huub
Nachname:Stevens
Nation: Niederlande