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30.01.2016, 22:25

Dortmund: Klare Aussage pro Videobeweis

Tuchel und Hummels: Verständnis für FCI-Frust

Mit Müh und Not und viel Glück hat Borussia Dortmund das Spiel gegen den FC Ingolstadt mit 2:0 gewonnen. Matchwinner war Afrikas "Fußballer des Jahres" Pierre-Emerick Aubameyang, vor der Partie mit Blumen von der Vereinsführung geehrt, mit seinen Saisontreffern 19 und 20. Thomas Tuchel, Trainer des Tabellenzweiten sprach anschließend von einem "dreckigen Sieg" und von einem lange fehlenden Rhythmus der Mannschaft. Es sei "sehr gut, dass aus der Unzufriedenheit kein Frust wurde". Unzufrieden waren nach der Partie aber vor allem die Ingolstädter.

Mats Hummels
Nach seinem Eigentor beschwert sich Mats Hummels beim Schiedsrichter-Gespann - und bekommt Recht.
© imagoZoomansicht

FCI-Keeper Ramazan Özcan war vor laufender "Sportschau"-Kamera nicht gut auf Schiedsrichter Guido Winkmann (Kerken) zu sprechen: Da das 1:0 durch Aubameyang aus einer Abseitsstellung erzielt worden war, aber vom Schiedsrichter-Team anerkannt wurde, sprach er davon, dass es "offenbar ein Unterschied sei, ob sich ein Weltmeister beschwere oder der Torhüter vom FC Ingolstadt". Alle im Stadion hätten die Szene auf der Leinwand beurteilen können. Winkmann hätte das Tor zurücknehmen können, genauso wie er zuvor das vermeintliche Eigentor von Hummels wegen eines Fouls von Lezcano an Hummels zurückgenommen hatte.

Hummels zeigte Verständnis für den Unmut der Schanzer: "Wenn man ein Abseitstor kassiert und die Heimmannschaft den Fehler macht, es auf der Video-Leinwand einzublenden, dann ist das doppelt und dreifach ärgerlich." Natürlich hätte das Schiedsrichterteam eine einmal getroffene Tatsachenentscheidung nicht aufgrund der Einspielung zurücknehmen dürfen. Dass er das Hummels-Eigentor wieder aberkannt habe, erklärte Winkmann, ebenfalls gegenüber der "ARD-Sportschau" mit einem entsprechenden Hinweis seines Assistenten: "Der Assistent hat sofort über Headset gerufen: 'Foul, Foul, Foul! Er trifft ihn unten am Fuß.' Deswegen habe ich das Eigentor dann zurückgenommen."

Auf jeden Fall hat die Debatte um den Videobeweis durch diese Partie neue Nahrung bekommen. Und Kapitän und Trainer des BVB haben dazu eine klare Meinung: "Ich bin klar für den Videobeweis. Das bin ich schon seit langer Zeit, und das wird sich auch nicht ändern. Es wäre wichtig, wenn nur regelkonforme Tore fallen. Gefühlt müsste man bei zehn bis 15 Prozent der Tore anders entscheiden", sagte Hummels bei Sky.

Und auch Tuchel legt sich fest: "Es kann nicht sein, dass die vier Schiedsrichter es nicht wissen, aber jeder im Stadion mit einem Smartphone weiß es zehn Sekunden später", so der BVB-Coach im Hinblick auf das Abseitstor von Aubameyangs. Tuchel weiter: "Ich bin glühender Verfechter davon, jedes Tor zu überprüfen." Im konkreten Fall war nicht mal ein Smartphone nötig: Alle Zuschauer hatten sich auf der Videoleinwand selbst überzeugen können.

sam

30.01.16
 

kicker-sportmagazin

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