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29.01.2016, 10:31

Bremen: Der Oldie spielt wieder eine Hauptrolle bei Skripnik

Pizarro: Die Sehnsucht nach dem Heimtor

Nach dem guten Start in die Rückrunde strahlt Claudio Pizarro noch mehr als gewöhnlich. Der Torjäger fordert nach dem Erfolg auf Schalke nun gegen die Berliner Hertha die Rückkehr zur Heimstärke. Nur so könne der Klassenerhalt gelingen. Dabei sehnt sich der Altmeister, in dieser Saison bisher auswärts dreimal erfolgreich, nach einem Tor im Weserstadion. Der wiedererstarkte Torjäger, der seine Zukunftspläne offen lässt: "Es ist nun mal schöner, vor den eigenen Fans zu treffen."

Möchte liebend gerne mal wieder im Weserstadion jubeln: Bremens Torjäger Claudio Pizarro.
Möchte liebend gerne mal wieder im Weserstadion jubeln: Bremens Torjäger Claudio Pizarro.
© imagoZoomansicht

Gut gelaunt erscheint er zum Pressetermin. Mit sich und der Welt ist Claudio Pizarro zufrieden, erst recht mit seinem Arbeitgeber Werder nach dem geglückten Start in die Rückrunde. Dieser lässt den Sonnyboy noch mehr strahlen als ohnehin. Also berichtet der Altmeister, der bei Werder nun die ihm zugedachte Hauptrolle im nicht gerade üppig mit prominenten Akteuren besetzten Ensemble spielt, von seiner guten körperlichen Verfassung und seinem Lauf sowie vom wichtigen Sieg auf Schalke: "Ein guter Anfang ist immer wichtig, gerade gegen einen solch starken Gegner."

Die Bremer haben mal wieder ihr Sonntagsgesicht bei Auswärtsspielen gezeigt. Doch allein mit den Erfolgen in fremden Stadien, so weiß der 37-Jährige aus seiner langjährigen Erfahrung, ist es nicht getan. Auch daheim muss die vom Abstieg bedrohte Truppe an die Leistungen anknüpfen, die sie fern der Weser regelmäßiger und konstanter abruft. "Wir müssen nun auch zu Hause gewinnen", stellt Pizarro eine nachvollziehbare Forderung auf, um den Klassenerhalt zu bewerkstelligen. "Wenn wir Hertha schlagen, können wir vielleicht eine Serie starten wie in der letzten Saison."

"Tony Ujah und ich werden es schon richten"

Mithelfen dabei möchte Pizarro, der sich gut fühlt und hofft, dass dieses positive Gefühl noch länger anhält. Sinnvollerweise auch am Samstag, wenn die Norddeutschen auf die stabile Defensive der Berliner treffen, vor der sich Pizarro jedoch nicht bange machen lässt: "Tony Ujah und ich werden es schon richten."

Pizarro wünscht sich die Heimstärke zurück

An Selbstvertrauen hat es ihm noch nie gemangelt. Selbst in der schlechten Phase strahlte der Lateinamerikaner jenen Optimismus aus, der bei manch anderen im Team verloren gegangen schien. Nun zum Stammspieler aufgerückt, verspricht der erstarkte Stürmer wieder große Taten. Dreimal hat er bislang getroffen in dieser Saison, alle drei Tore in Auswärtsspielen markiert. Die individuelle Bilanz des Torjägers entspricht somit der allgemeinen Lage der Grün-Weißen, die im Weserstadion geschwächelt und nur vier der 18 Zähler geholt haben. "Pizza" wünscht sich die Heimstärke zurück und ersehnt für sich ein Heimtor: "Es ist nun mal schöner, im Weserstadion vor den eigenen Fans zu treffen."

Tabellenrechner 1.Bundesliga

Wann dies für ihn das letzte Mal der Fall gewesen ist, weiß der Musterprofi nicht anzugeben. Ein Reporter muss ihm auf die Sprünge helfen: Es war bei seinem zweiten Werder-Engagement. 2012 gegen Schalke 04, im letzten Saisonspiel bei der 2:3-Niederlage, als ihm gleich zwei Tore gelangen.

"Mein Kopf sagt mir, dass ich noch weitermachen kann"

Die auf ihn und Clemens Fritz, den zweiten Oldie, der am letzten Wochenende aufhorchen ließ, gemünzten "Opa-Schlagzeilen" haben den Senior amüsiert. Über sein Karriereende hat er sich noch keine Gedanken gemacht. "Mein Kopf sagt mir, dass ich noch weitermachen kann", meint der bis zum Saisonende verpflichtete Routinier, der dennoch auf seinen Körper hören will, um den rechten Zeitpunkt des Rücktritts zu erwischen. Bisher sende sein Körper noch positive Signale, versichert Pizarro, der verneint, dass es eine Absprache mit Manager Eichin über die Zukunftspläne gegeben hat. Eichin hatte zuvor betont, "dass wir etwas ausgemacht haben. Doch erst einmal müssen wir Punkte holen". Der Plan sieht in etwa so aus: Es soll abgewartet werden, wie sich alles beim "Glücksfall Pizarro" (Eichin) entwickelt. Zu gegebener Zeit werden sie sich dann zusammensetzen und beraten, ob der nimmermüde Techniker noch ein Jahr dranhängt.

Hans-Günter Klemm

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© picture alliance

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weitere Infos zu Pizarro

Vorname:Claudio
Nachname:Pizarro
Nation: Italien
  Peru
Verein:Werder Bremen
Geboren am:03.10.1978

1. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München50:952
 
2Borussia Dortmund52:2444
 
3Hertha BSC29:2134
 
4Bayer 04 Leverkusen29:2131
 
5FC Schalke 0426:2630
 
6Bor. Mönchengladbach35:3429
 
7VfL Wolfsburg29:2527
 
81. FSV Mainz 0524:2427
 
91. FC Köln20:2525
 
10FC Ingolstadt 0412:2023
 
11Hamburger SV21:2722
 
12FC Augsburg21:2621
 
13Eintracht Frankfurt24:3021
 
14SV Darmstadt 9819:2921
 
15VfB Stuttgart27:3921
 
16Werder Bremen23:3619
 
17TSG Hoffenheim18:2814
 
18Hannover 9619:3414

weitere Infos zu Skripnik

Vorname:Viktor
Nachname:Skripnik
Nation: Ukraine
Verein:Werder Bremen

Vereinsdaten

Vereinsname:Werder Bremen
Gründungsdatum:04.02.1899
Mitglieder:36.500 (01.07.2016)
Vereinsfarben:Grün-Weiß
Anschrift:Franz-Böhmert-Straße 1c
28205 Bremen
Telefon: (04 21) 43 45 90
Telefax: (04 21) 49 35 55
E-Mail: info@werder.de
Internet:http://www.werder.de