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27.01.2016, 14:55

Schuberts Problem mit der Doppelsechs

Dahoud und der Worst Case

Der Worst Case zeichnet sich ab: In Mainz droht die etatmäßige Doppelsechs komplett auszufallen. Auch am Mittwoch konnte Mahmoud Dahoud nicht am Borussen-Training teilnehmen. Der Mittelfeldspieler hatte sich in der Freizeit eine schwere Schnittverletzung an der Hand zugezogen und schon die beiden Einheiten am Dienstag verpasst. Die Zeit bis zum Spiel bei Mainz 05 am Freitagabend ist höchstwahrscheinlich zu kurz, um mit Dahoud planen zu können - ein harter Rückschlag für die Fohlen. Denn auch Granit Xhaka fehlt weiterhin wegen einer Rotsperre.

Mahmoud Dahoud
Fällt wohl aus: Mahmoud Dahoud.
© picture allianceZoomansicht

Bei einem Totalausfall seiner zentralen Mittelfeldfiguren ist bei Andre Schubert Ideenreichtum gefragt. Denn so große Auswahl an möglichen Vertretern herrscht nicht. Havard Nordtveit nahm gegen Dortmund den Posten von Xhaka ein. Aber wer ersetzt Dahoud? Youngster Marvin Schulz, von Haus aus im zentralen Mittelfeld zu Hause? Muss Lars Stindl aus dem Angriff zurückgezogen werden? Gibt es andere Möglichkeiten, Spieler zu versetzen? Für Andreas Christensen wäre die Sechs bekanntes Terrain - doch der Däne wird wohl in der Innenverteidigung benötigt.

Angesichts dieser schlechten Aussichten in Sachen Dahoud darf sich Schubert bei anderen Personalien über bessere Nachrichten freuen. Fabian Johnson (nach Wadenproblemen) und Thorgan Hazard (nach Ohr-Entzündung) kehrten ins Training zurück. Jonas Hofmann pausierte am Mittwoch ein weiteres Mal wegen eines grippalen Infekts, soll aber morgen schon wieder mit dabei sein. Hinter ihm steht für Mainz dennoch ein kleines Fragezeichen.

Hahn vor baldiger Rückkehr?

André Hahn
Feilt so langsam an seinem Comeback: André Hahn.
© picture alliance

André Hahn indes hat sich ein klares Comeback-Ziel gesetzt. "Mitte März beim Rückspiel gegen Schalke will ich wieder dabei sein. Dafür werde ich hart arbeiten", sagte Hahn am Mittwoch. Der Außenbahnspieler hatte sich Ende Oktober bei einem Foul des Schalkers Johannes Geis schwer verletzt (Bruch des Schienbeinkopfes) und absolvierte am gestrigen Dienstag erstmals wieder eine individuelle Einheit auf dem Platz. Die Borussen hoffen, dass Hahn bei optimalem Verlauf schon nächste Woche ins Mannschaftstraining einsteigen könnte.

Jan Lustig

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