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25.01.2016, 12:35

Gladbach: "Das Knie fühlt sich gut an"

Herrmann ist zurück auf dem Platz

Das Ende der Winterpause macht es nicht unbedingt besser für Patrick Herrmann. Jetzt, da der Ball wieder rollt und die Mannschaft um Bundesligapunkte kämpft, kribbelt es eher noch ein bisschen mehr bei dem Mittelfeldspieler. Beim 1:3 gegen Borussia Dortmund am Samstag saß Herrmann auf der Tribüne und drückte die Daumen. Bis er aktiv wieder mithelfen kann, wird es noch dauern.

Patrick Herrmann
Sein Knie hat sich nach Kreuzbandriss wieder stabilisiert: Patrick Herrmann.
© imagoZoomansicht

"Von oben den Kollegen zuzuschauen, ist wirklich kein tolles Gefühl. Daran gewöhnt man sich nicht. Ich sehne dem Tag entgegen, an dem ich wieder dabei bin. Am liebsten möchte man direkt runter, sich umziehen und spielen", sagt Herrmann.

Immerhin besteht wieder ein gewisser räumlicher Kontakt zu den Mitspielern. Herrmann hat innerhalb der Reha-Maßnahme einen wichtigen Schritt hinter sich: Er ist zurück auf dem Rasen. Das linke Knie, in dem im September das hintere Kreuzband gerissen war, ist stabil, die konservative Behandlungsmethode, also der Verzicht auf eine Operation, zeigt die erhoffte Wirkung.

"Ich war jetzt schon ein paar Mal draußen auf dem Platz und mache viel mit dem Ball. Technikschulung, passen oder dribbeln - alles, um wieder reinzukommen. Es klappt gut, das Knie fühlt sich gut an. Ich dachte, ich hätte etwas mehr Probleme", sagt Herrmann. Völlig beschwerdefrei ist der Nationalspieler allerdings nicht. Nach der monatelangen Pause ohne die ganz hohe Beanspruchung muss sich das Knie und die Muskulatur erst wieder an die Bewegungen gewöhnen. "Ganz schmerzfrei geht es noch nicht", gesteht Herrmann, "aber das kommt auch nicht ganz unerwartet nach der langen Pause."

Rückkehr ins Mannschaftstraining noch offen

Zu weit nach vorne schauen möchte der Flügelflitzer nicht. Ein konkreter Zeitplan, wann er ins Mannschaftstraining zurückkehrt und womöglich auch wieder spielen kann, existiert nicht. "Erst wenn ich keine Beschwerden mehr habe, will ich ins Mannschaftstraining einsteigen. Daher kann man auch keine Prognose treffen. Vielleicht wird es Februar, vielleicht doch erst März - ich warte ab und schaue von Woche zu Woche", so der 24-Jährige, "aber insgesamt ich bin zuversichtlich."

Optimismus herrscht bei Herrmann auch bezüglich Borussias nächsten Spielen: "Gegen Dortmund kann man verlieren, aber wir haben in der Hinrunde gesehen, was nach einer Auftaktniederlage noch alles möglich ist. Die ganz wichtigen Spiele kommen erst noch."

Jan Lustig

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 25.01., 11:54 Uhr
Gefährliches Spektakel - Warum es Gladbach schwer haben könnte
Für Borussia Mönchengladbach gibt es in dieser Saison gegen Borussia Dortmund nichts zu holen. Nach dem 0:4 in der Hinrunde folgte eine 1:3-Pleite zum Auftakt der Rückrunde. Oscar Wendt bemängelte danach, dass man sich selbst in Probleme bringe. Allerdings bricht im Verein angesichts der vielen Gegentore niemand in Panik aus. "Es ist wichtig, dass man daraus lernt", unterstreicht Wendt.
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weitere Infos zu Herrmann

Vorname:Patrick
Nachname:Herrmann
Nation: Deutschland
Verein:Bor. Mönchengladbach
Geboren am:12.02.1991

Vereinsdaten

Vereinsname:Bor. Mönchengladbach
Gründungsdatum:01.08.1900
Mitglieder:77.300 (01.07.2016)
Vereinsfarben:Schwarz-Weiß-Grün
Anschrift:Hennes-Weisweiler-Allee 1
41179 Mönchengladbach
Telefon: 01806-181900
Telefax: (0 21 61) 92 93 10 09
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