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24.01.2016, 19:12

Hertha: Langkamp und Skjelbred angeschlagen

1:1 gegen Braunschweig: Kraft foult Kumbela, Stocker trifft

Herthas erste Reihe hatte sich am Samstag in der Bundesliga zu einem 0:0 gegen den FC Augsburg gemüht, die zweite Garde bestritt am Sonntag ein Testspiel gegen den Zweitliga-Fünften Eintracht Braunschweig und kam zu einem 1:1.

Wurde von Hertha-Keeper Thomas Kraft zu Fall gebracht: Braunschweigs Domi Kumbela (r.).
Wurde von Hertha-Keeper Thomas Kraft zu Fall gebracht: Braunschweigs Domi Kumbela (r.).
© imagoZoomansicht

"Das war ein guter Gegner, der Platz war auch okay", resümierte Pal Dardai nach der Begegnung auf dem Berliner Schenckendorffplatz. "So ein Spiel ist etwas anderes als Training, gerade in den Zweikämpfen. Das ist Wettbewerb und gerade für die Spieler, die lange verletzt waren, sehr wichtig." Valentin Stocker, der einen exakt getimten Pass von Alexander Baumjohann verwertete, glich zum 1:1 aus (36.). Die frühe Führung für den Zweitligisten hatte Patrick Schönfeld per Foulelfmeter besorgt (3.), zuvor hatte Hertha-Schlussmann Thomas Kraft Eintracht-Angreifer Domi Kumbela zu Fall gebracht.

"Das war ein Missverständnis zwischen Thomas und Peter Pekarik", sagte Dardai. "Beide haben wenig gespielt in letzter Zeit." Rechtsverteidiger Pekarik (nach Schulter-Operation) saß am Samstag in der Bundesliga gegen Augsburg zumindest schon wieder auf der Bank, Keeper Kraft wähnt sich nach einer langwierigen Kapselverletzung in der Schulter "noch nicht bei 100 Prozent". Deshalb vertrat ihn gegen den FCA Torhüter-Talent Nils Körber als Backup für Stammtorwart Rune Jarstein.

Stark, Hegeler und van den Bergh hinterließen einen positiven Eindruck

Gegen Braunschweig blieb Berlins Offensive bis auf das Tor harmlos. Einen positiven Eindruck machten - bis auf einen Aussetzer kurz nach dem Seitenwechsel - Niklas Stark sowie Jens Hegeler und Johannes van den Bergh. Zur zweiten Halbzeit formierte Dardai seine Viererabwehr trotz identischer Besetzung neu. Pekarik wechselte von der rechten auf die linke Abwehrseite, Yanni Regäsel ging aus dem Zentrum auf seine angestammte rechte Abwehrseite. In die Innenverteidigung rückte dafür der zuvor links aufgebotene van den Bergh. Der etatmäßige linke Flügelspieler Maximilian Mittelstädt durfte sich nach seiner Einwechslung wie bereits zuletzt im Trainingslager in Belek gegen Borussia Mönchengladbach (2:2) im defensiven Mittelfeld versuchen.

Braunschweig mit klareren Torchancen

Die Braunschweiger, bei denen niemand aus der Startelf durchspielte, hatten trotz der vielen Wechsel nicht nur deutlich mehr, sondern auch klarere Torchancen als der Bundesliga-Dritte. Nik Omladic setzte einen Freistoß knapp über das Tor (63.), Damir Vrancic köpfte eine Omladic-Ecke an die Latte (73.), ein Schuss von Gerrit Holtmann strich am langen Eck des Hertha-Tores vorbei (85.). Folgerichtig sagte Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht nach Spielende: "Das Spiel gegen den Ball hat mir gut gefallen, aber wir brauchen einfach zu viele Torchancen."

Anders die Berliner, die ihre einzige Möglichkeit nutzten - und bei denen sich am Tag nach dem Rückrunden-Start zwei Stammspieler mit Blessuren abmeldeten. Sebastian Langkamp (Bluterguss am Zeh) und Per Skjelbred (Prellung am Sprunggelenk) sind angeschlagen, sollen aber am Samstag in Bremen zur Verfügung stehen. Tolga Cigerci (kleiner Muskelfaserriss in der Wade) ist hingegen aus Verletzungsgründen auch für das zweite Rückrunden-Spiel kein Kandidat.

Steffen Rohr

 
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