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21.01.2016, 16:37

Wolfsburg: Kein Aktionismus bei der Stürmersuche

Resthoffnung auf Luiz Gustavo

"Zentrale Probleme" in Wolfsburg: Nicht mit der vermeintlich optimalen Besetzung im Mittelfeld kann der VfL am Sonntag in Frankfurt (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) antreten. Trainer Dieter Hecking sieht aber Alternativen. Unterdessen geht die Suche nach einem neuen Stürmer beim Champions-League-Achtelfinalisten weiter, während Nicklas Bendtner bei Crystal Palace auf dem Zettel steht.

Luiz Gustavo
Trainiert seit Mittwoch mit der Mannschaft: Luiz Gustavo.
© imagoZoomansicht

Wo steht meine Mannschaft? Und was kommt am Wochenende auf sie zu? Fragen, die sich wie alle Kollegen auch Dieter Hecking vor dem Spiel bei Eintracht Frankfurt stellt. "Was wir erwarten können, ist eine Mannschaft, die versuchen wird, aktiv gegen uns Fußball zu spielen", ist sich Wolfsburgs Trainer sicher, "darauf müssen wir uns einstellen." Und dagegenhalten, unter anderem mit einer gut aufgestellten Defensive.

Torhüter Diego Benaglio ist nach einem grippalen Infekt auf dem Weg der Besserung, Koen Casteels stünde als verlässlicher Ersatz bereit. Doch die Probleme beim VfL liegen vor allem im defensiven Mittelfeld, denn das vermeintlich beste Personal steht dort nicht zur Verfügung. Ziemlich sicher ausfallen wird hier Maximilian Arnold, den eine Kniereizung außer Gefecht setzt. "Maxi hat nicht trainiert, das ist kein gutes Zeichen", so Hecking am Donnerstag, ausschließen wollte er dennoch nichts: "Vielleicht ist er doch dabei, wenn auch nicht in der Startformation. Wir haben noch drei Tage Zeit."

Luiz Gustavo trainiert wieder

Resthoffnung auf einen Einsatz besteht bei Arnolds etatmäßigem Nebenmann Luiz Gustavo, der nach überstandenen Knieproblemen seit Mittwoch mit der Mannschaft trainiert. Hecking: "Das Knie zeigt keine Reaktion, was erst einmal sehr positiv zu bewerten ist. Inwieweit das reicht, werden wir sehen."

Wie auch immer: Das Vertrauen gilt ansonsten den Stellvertretern Josuha Guilavogui und Christian Träsch. Letzterer spiele eine sehr gute, konstante Saison, bescheinigt ihm sein Trainer: "Wir haben im zentralen Mittelfeld ein paar Sorgenfalten. Christian ist ein sehr vielseitiger Spieler. Wir haben ihn nun die ganze Zeit auf der Sechs spielen lassen. Er fühlt sich dort wohl, ist sehr mobil, hat gute Balleroberungen. Ich denke, er wird die Rolle, wenn er sie am Sonntag erhält, gut spielen."

Allofs: "Wir würden gerne etwas machen"

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Unterdessen geht die Suche nach einem Ersatz für den verletzten Top-Stürmer Bas Dost weiter, allerdings ohne Aktionismus, wie Klaus Allofs hervorhebt. Neue Namen brachte die Gerüchteküche zunächst noch nicht hervor. "Wir müssen reagieren und haben unsere Kandidaten, die ja auch schon in Richtung Sommer in unserem Notizbuch stehen", deutet der Manager mögliche Vorgriffe auf die nächste Transferperiode an. "Wir versuchen abzuarbeiten, ob das jetzt schon geht."

Die Wahrscheinlichkeit, dass schon bis zum 31. Januar etwas funktioniert, sei groß. "Wir wollen möglichst schnell mit den neuen Spielern arbeiten. Wir würden gerne etwas machen, sehen uns aber nicht in einer Notsituation, in der wir verzweifelt nach einer Lösung suchen. Sollten wir keine zufriedenstellende in Aussicht haben, könnte auch der Januar verstreichen, ohne dass wir etwas getan haben."

Bendtner zu Crystal Palace?

Niklas Bendtner wird die Wolfsburger Offensivprobleme derweil kaum noch lösen. Der englische Erstligist Crystal Palace soll an einem Ausleihgeschäft von Bendtner interessiert sein. "Bendtner ist verfügbar, es gibt aber auch noch andere Optionen, die wir prüfen", wurde Teammanager Alan Pardew im Guardian zitiert: "Wir suchen jemanden, der zu uns passt und uns weiterhelfen kann."

Michael Richter

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