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21.01.2016, 13:00

Sportgericht bittet auch Wolfsburg und Bremen zur Kasse

Becherwürfe und Pyrotechnik: Hohe Geldstrafe für HSV

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Bundesligisten Hamburger SV und VfL Wolfsburg wegen Fehlverhalten der Fans jeweils zu Geldstrafen verurteilt. Die Hanseaten müssen wegen zweiter Vorfälle 55.000 Euro berappen, Werder Bremen 35.000 und die Wölfe 12.000 Euro entrichten. Die Vereine haben den Urteilen zugestimmt, sie sind somit rechtskräftig.

Hakan Calhanoglu
Knapp vorbei: Leverkusens Hakan Calhanoglu wird entgeht einem Bierbecher, der aus der HSV-Fankurve geworfen wurde.
© imagoZoomansicht

Das DFB-Sportgericht verurteilte den Hamburger SV wegen zweier Vorfälle unsportlichen Verhaltens seitens der Anhänger zu einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 55.000 Euro. Der erste Fall ereignete sich am 17. Oktober 2015 während der Bundesligapartie gegen Bayer Leverkusen (0:0). Als die Bayer-Ersatzspieler sich am Spielfeldrand warm machten, flogen aus dem Fanblock des HSV Getränkebecher in Richtung der Leverkusener Profis.

Obwohl der Stadionsprecher über die Lautsprecher dazu aufrief, die Becherwürfe zu unterlassen, hörten diese nicht auf. Schiedsrichter Tobias Welz veranlasste letztendlich, dass die Aufwärmbereiche getauscht wurden.

Der zweite Vorfall ereignete sich bei der Auswärtspartie des Bundesliga-Dinos am 12. Spieltag bei Darmstadt 98 (1:1). Vor Anpfiff der Partie im Stadion am Böllenfalltor wurden im Hamburger Zuschauerbereich zahlreiche pyrotechnische Gegenstände abgebrannt, einige davon in den Innenraum geworfen. Dadurch musste Referee Wolfgang Stark den Anpfiff um zwei Minuten verschieben. Zudem wurde nach einer knappen halben Stunde eine Leuchtrakete im Gästeblock gezündet.

Nebelkerzen: 12.000 Euro Strafe für Wolfsburg

Rauch
Kein Durchblick mehr: Rauchentwicklung im Wolfsburger Fanblock in Darmstadt.
© imago

Wegen Fehlverhaltens der eigenen Fans wurde auch der VfL Wolfsburg zur Kasse gebeten. Im Fanblock der Wölfe wurden in der Partie in Darmstadt (1:0) mehrere Nebelkerzen angezündet, die darauf folgende massive Rauchentwicklung führte zu einer Verschiebung des Anpfiffs. Auch im zweiten Durchgang wurden Nebelkerzen abgebrannt.

Bierbecher werden teuer für Werder

Der SV Werder Bremen muss 35.000 Euro Geldstrafe bezahlen, weil seine Fans das Schiedsrichtergespann mit Bierbechern beworfen hatten. Werder-Anhänger waren nach dem Bundesliga-Spiel gegen den FC Ingolstadt am 19. September ausfällig geworden. Ein Dortmunder Spieler bekam zudem in der Begegnung am 31. Oktober einen Bierhalter aus der Bremer Zuschauerblock ab. Ins Strafmaß flossen auch drei Vergehen aus den Spielen bei Darmstadt 98 (22. September), Hannover 96 (3. Oktober) und beim VfB Stuttgart (6. Dezember) ein: Dabei brannten die Fans jeweils Pyrotechnik ab. Die Bremer haben dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

dpa/kon

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