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16.01.2016, 10:20

In der Schweiz wird ein Wolfsburger Angebot erwartet

Großangriff bei Embolo?

Der VfL Wolfsburg ist auf Stürmersuche. Nach der schweren Fußverletzung von Bas Dost (Mittelfußbruch), der mindestens zwei Monate fehlen wird, muss Ersatz her. Seit geraumer Zeit fest im Visier: Basels Breel Embolo. Jetzt wird der VfL, so heißt es in der Schweiz, noch einmal einen Großangriff auf das 18-jährige Talent starten.


Aus Wolfsburgs Trainingslager in Lagos berichtet Thomas Hiete

Breel Embolo
Wurde in der Schweiz als Newcomer des Jahres ausgezeichnet: Breel Embolo.
© imagoZoomansicht

"Nichts Neues", sagte Klaus Allofs am Freitag zum kicker. Keine offizielle Bewegung also in Sachen Stürmersuche. Hinter den Kulissen freilich arbeitet der Wolfsburger Manager unter Hochdruck an Verstärkung für den VfL-Angriff. Die könnte im Idealfall Breel Embolo heißen. Seit Monaten ist Wolfsburg heiß auf den Schweizer, der beim FC Basel spielt. Hatte Allofs zu Weihnachten noch die Tür zu einem Transfer des 18-Jährigen geschlossen, so öffnete er diese nach der Dost-Verletzung wieder einen Spalt. "Man muss die Lage neu bewerten. Man muss sehen, was machbar ist, was nicht machbar ist. Dass so ein Spieler dann natürlich auch wieder näher betrachtet wird, ist klar."

Dabei besteht in Sachen Spieler längst Einigkeit: Allofs und Trainer Dieter Hecking, die Embolo gemeinsam Ende November beim 2:2 des FCB gegen den AC Florenz von der Tribüne aus beobachteten, sind von dem Schweizer vollauf überzeugt. Zuletzt jedoch hieß es, dass sich Basel mit seinem Stürmer, für den der Klub zunächst eine Ablöse von 25 Millionen Euro aufgerufen hatte, geeinigt habe, dass es keinen Wintertransfer gebe. Der kicker erfuhr nun: In der Schweiz rechnet man fest damit, dass der VfL mit einem neuen Angebot, das über 30 Millionen Euro liegen soll, einen erneuten Anlauf starten wird.

Finanziell dürfte es möglich sein: Durch die Sommerverkäufe von Kevin De Bruyne (für 75 Millionen Euro zu Manchester City) und Ivan Perisic (für 18 Millionen zu Inter Mailand) sowie die bevorstehende Zwölf-Millionen-Euro-Einnahme durch den Transfer von Timm Klose zu Norwich City sind die VfL-Kassen gut gefüllt. Und das Plus beim jungen Embolo im Vergleich zum zehn Jahre älteren Mame Diouf ist, dass der Schweizer Nationalspieler bei entsprechender Entwicklung in ein paar Jahren gewinnbringend weiterverkauft werden könnte. Jedoch sind auch weitere Klubs an Embolo dran. Manchester United und der FC Everton zum Beispiel, dem Vernehmen nach auch Real Madrid und der FC Barcelona. Klaus Allofs braucht gute Argumente. Und sehr viel Geld.

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