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16.01.2016, 12:11

BVB-Trainer hofft noch auf die eine oder andere Verstärkung

Tuchel: Verstärkungen sind "absolut notwendig"

Am Samstagmorgen hat Borussia Dortmund nach acht Tagen das Emirat Dubai wieder verlassen. Trainer Thomas Tuchel zog ein positives Fazit des Trainingslagers am Persischen Golf, bekannte aber auch, dass es einen Wermutstropfen gebe. Und er widersprach in Sachen Wintertransfers indirekt Sportdirektor Michael Zorc und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.


Aus dem Dortmunder Trainingslager in Dubai berichtet Jan Reinold

Thomas Tuchel
Hofft noch auf die eine oder andere Verstärkung: BVB-Trainer Thomas Tuchel.
© imagoZoomansicht

Zwei Testspiele, zwei deutliche Siege; eine Trainingsanlage, die keine Wünsche offen ließ; viel Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen um die 23, 24 Grad. "Ich bin", sagte Tuchel nach dem 4:1 gegen Jeonbuk zum Abschluss des Trainingslagers in Dubai, "sehr zufrieden, weil wir sehr fleißig waren. Wir haben ein sehr gutes Gefühl".

Acht Tage lang arbeitete Dortmund in Dubai. Von der hochmodernen Trainingsanlage in Nad Al Sheba, die sich im Besitz des Erbprinzen Scheich Hamdan bin Muhammad bin Raschid Al Maktum befindet und vor den Toren der Stadt in der Wüste liegt, zeigten sich alle Beteiligten mehr als angetan. Weniger optimal war die Distanz zwischen dem Teamhotel, das in der Stadt am Dubai Creek lag, und den Trainingsplätzen. Etwa 20 Kilometer betrug die einfache Entfernung, was dazu führte, dass Spieler, Trainer und Betreuer bei bis zu zwei Trainingseinheiten täglich häufig zwei Stunden (und mehr) im Auto bzw. in Kleinbussen verbrachten. Zudem beeinträchtigte die eine oder andere Feier im malerischen, aber auch weitläufigen Teamhotel die (Nacht-)Ruhe. Diese Punkte meinte Tuchel allerdings nicht, als er am Freitagnachmittag davon sprach, dass es auch einen "Wermutstropfen" gebe. Vielmehr ging es um Marcel Schmelzer und, vor allem, um Sven Bender.

Schmelzer könnte am Montag ins Mannschaftstraining zurückkehren

Beide Profis konnten seit dem Vorbereitungsbeginn am 4. Januar aufgrund von "muskulären Problemen" (offizielle Diagnose des Klubs) noch nicht mit der Mannschaft trainieren. Während Tuchel bei Schmelzer eine Rückkehr ins Teamtraining bereits am Montag für möglich hält ("Das ist mein Gefühl"), meinte er zu Bender: "Wir kennen nicht genau die Ursache, es ist ein bisschen diffus. Es bleibt die Hoffnung, dass es trotzdem noch schnell geht."

Auch aufgrund dieser beiden Ausfälle hofft der Trainer noch auf die eine oder andere Verstärkung. "Ich glaube schon, dass wir noch einen oder zwei Spieler dazu bekommen und auch brauchen, um die Qualität im Training hochzuhalten. Es ist ein sehr enger Kader", erklärte Tuchel: "Wir haben viele Spiele zu spielen, ab Februar geht es in die englischen Wochen. Wir wollen wettbewerbsfähig sein und eine hohe Leistungsdichte haben. Deshalb ist es absolut notwendig."

Zorc: Neuverpflichtungen "kein Muss"

Interessanterweise klang das deutlich anders als das, was Sportdirektor Michael Zorc und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zuletzt zu dem Thema beigesteuert hatten. Die BVB-Offiziellen waren nämlich - auch aus taktischen Gründen - darum bemüht gewesen, den Eindruck zu vermitteln, dass Neuverpflichtungen zwar eine Überlegung seien, aber beileibe "kein Muss", wie Zorc noch vor dem Abflug nach Dubai formuliert hatte.

Ob einer der bis zu zwei angestrebten Winter-Neuzugänge, die für den BVB also kein Muss, aber gleichzeitig absolut notwendig sind, der Mainzer Yunus Malli ist, wollte Tuchel erwartungsgemäß nicht verraten. "Wer weiß, ob er überhaupt ein Thema ist", sagte er mit einem Grinsen zu den Journalisten und empfahl: "Da müssen Sie sich überraschen lassen."

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