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15.01.2016, 10:13

Stuttgarter Defensivmann will sich durchbeißen

Hlousek liebt den VfB und sagt Slavia Prag ab

Der Kader des VfB Stuttgart wächst. Mit Artem Kravets und Kevin Großkreutz kamen von Dynamo Kiew und Galatasaray Istanbul zwei neue Spieler dazu. Abgänge können die Schwaben dagegen keine vermelden. Die freigegebenen Odisseas Vlachodimos und Carlos Gruezo suchen weiterhin einen neuen Klub - und Adam Hlousek denkt nicht daran, zu gehen.

Stuttgarts Defensivspieler Adam Hlousek
Will unbedingt in Stuttgart bleiben: VfB-Defensivspieler Adam Hlousek.
© imagoZoomansicht

Der Tscheche, der beim Meister von 2007 längst eine Nebenrolle spielt, könnte sich zwar umorientieren, lehnt einen Wechsel allerdings ab. Zuletzt hatte Slavia Prag, sein Heimatverein, seine Fühler nach dem Nationalspieler ausgestreckt - und sich eine Absage abgeholt. "Ich habe davon gehört, aber das Interesse ist nicht konkret geworden", erklärt Hlousek, der im Sommer 2014 für rund 1,5 Millionen Euro vom 1. FC Nürnberg kam. "Allerdings wäre es auch egal gewesen, denn ich will nicht weg."

Stattdessen bekennt sich der als Linksverteidiger geholte und zuletzt fast nur noch als Innenverteidiger gebrachte Profi offen zum VfB und lässt eine Art Liebeserklärung vom Stapel. "Ich will in Stuttgart bleiben, auch wenn ich nicht so viel spiele. Ich fühle mich im Verein, in der Mannschaft, in der Stadt und der Umgebung sehr wohl", sagt der 27-Jährige, dessen letzter Startelfeinsatz im VfB-Trikot vom 4. Spieltag beim 1:2 bei Hertha BSC datiert. "Auch wenn es unlogisch klingt: Ich liebe diesen Verein und bin glücklich hier."

Auch wenn es unlogisch klingt: Ich liebe diesen Verein und bin glücklich hier.Adam Hlousek

Entsprechend bewegt sich der siebenfache Nationalspieler Tschechiens im Kreis der Kollegen. Immer freundlich, offen, hilfsbereit, wenn es um die Integration von Talent Jan Kliment geht, und immer voller Elan bei jeder Übungseinheit. Dass er in seiner Heimat in Prag, wo seine Familie lebt, bei Slavia mehr Einsatzzeiten hätte und vielleicht sogar um Meister- oder Pokalehren gebracht werden könnte, ist zweitrangig. "Abstiegskampf macht keinem Spieler Spaß", sagt Hlousek, "aber ich bin Fan des VfB und der Bundesliga. Dazu gibt es keine Alternativen."

Der Vertrag des früheren Nürnbergers läuft noch bis 2018. Zeit, die Hlousek nicht im Freizeitmodus absolvieren will. "Ich gebe weiterhin alles und bin jederzeit einsatzbereit. Den Rest entscheidet der Trainer."

George Moissidis

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15.01.16
 
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weitere Infos zu Hlousek

Vorname:Adam
Nachname:Hlousek
Nation: Tschechien
Verein:Legia Warschau
Geboren am:20.12.1988

1. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München48:949
 
2Borussia Dortmund50:2441
 
3Hertha BSC26:1833
 
4Bor. Mönchengladbach35:3329
 
5Bayer 04 Leverkusen26:2128
 
6FC Schalke 0424:2627
 
7VfL Wolfsburg28:2426
 
81. FSV Mainz 0523:2424
 
91. FC Köln19:2424
 
10FC Ingolstadt 0412:1823
 
11Hamburger SV20:2522
 
12SV Darmstadt 9819:2721
 
13FC Augsburg21:2620
 
14Eintracht Frankfurt24:3020
 
15VfB Stuttgart25:3818
 
16Werder Bremen20:3318
 
17TSG Hoffenheim18:2614
 
18Hannover 9619:3114

Vereinsdaten

Vereinsname:VfB Stuttgart
Gründungsdatum:09.09.1893
Mitglieder:46.000 (01.07.2016)
Vereinsfarben:Weiß-Rot
Anschrift:Mercedesstraße 109
70372 Stuttgart
Telefon: 01 80 6 - 991893
Telefax: (07 11) 55 00 71 96
E-Mail: service@vfb-stuttgart.de
Internet:http://www.vfb.de