Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
14.01.2016, 19:51

VfL-Manager über die Stürmersuche - E-Mails für Allofs

Die Haken bei Diouf und Embolo

Die Verletzung von Bas Dost und die Folgen: Nachdem sich der Stürmer des VfL Wolfsburg im Training einen Mittelfußbruch zugezogen hat und den Niedersachsen voraussichtlich mindestens zwei Monate nicht zur Verfügung steht, hat sich Manager Klaus Allofs umgehend auf die Stürmersuche begeben. Er fahndet nach einem Hochkaräter für den Angriff - keine leichte Aufgabe.


Aus Wolfsburgs Trainingslager in Lagos berichtet Thomas Hiete

Hat das Interesse der Wolfsburger: Mame Diouf.
Hat das Interesse der Wolfsburger: Mame Diouf.
© Getty ImagesZoomansicht

Das Handy hat er wieder häufiger am Ohr. Während seine Mannschaft auf dem Trainingsplatz arbeitet, steht Klaus Allofs am Donnerstagvormittag daneben und telefoniert. Es fällt nicht schwer zu vermuten, dass der Manager in Sachen Stürmersuche die Drähte glühen lässt. Und nicht nur das: "Eines ist klar", sagt Allofs: "In dem Moment, in dem so etwas passiert, nimmt die Mail-Häufigkeit zu."

Wolfsburg nach dem Dost-Schock: Berater preisen ihre Spieler an, Kontaktmänner wittern das große Geschäft. Und das könnte beim VfL in diesem Januar tatsächlich zu machen sein. Der VfL-Einkäufer sagt offen: "Wir setzen uns intensiv mit den Möglichkeiten auseinander. Wir prüfen, was machbar ist." Gleichwohl unterstreicht Allofs, dass der Weg der wirtschaftlichen Vernunft, der in Zeiten der VW-Krise eine noch größere Rolle spielt, nicht verlassen werden soll und kann.

Völlig unvorbereitet trifft der Ausfall seines besten Mittelstürmers den VfL freilich nicht. "Wir haben eine Liste von Spielern, die wir gut finden, die für uns vielleicht mal eine Rolle spielen könnten", sagt Allofs. Aus Namen für die Zukunft könnte nun schneller als geplant Realität werden. Dass der VfL durchaus auch bereit ist, tiefer in die Tasche zu greifen, lässt diese Aussage vermuten: "Wenn wir jetzt was machen, wäre es ein Vorgriff auf das nächste Jahr", so Allofs, der Ähnliches formulierte, bevor er sich in den vergangenen Wintertransferphasen Spieler wie Kevin De Bruyne (22 Millionen Euro) und André Schürrle (32 Millionen) angelte.

Diouf steht auf dem Zettel

Diverse Kandidaten sind bekannt. Mame Diouf zum Beispiel (der kicker berichtete). Es spricht vieles für den Ex-Hannoveraner, der die Bundesliga kennt, dorthin zurück möchte, der in der Champions League spielberechtigt wäre. Letzterer Punkt, bestätigt Allofs grundsätzlich, "wäre wünschenswert" bei dem neuen Mann. Bei Diouf gibt's jedoch auch einen Haken: Stoke City möchte den Senegalesen nach kicker-Informationen nur verkaufen. Und die horrenden Summen, die auf dem britischen Markt aufgerufen werden, sind bekannt.

Als sich der VfL vor rund anderthalb Jahren schon einmal intensiv mit Diouf beschäftigte, da war er ablösefrei. Hinzu kommt: Jetzt ist der Afrikaner 28 Jahre alt, der Wiederverkaufswert, der in den Überlegungen von Allofs immer eine Rolle spielt, wäre gering. Deswegen werden auch potenzielle Kandidaten wie Adrian Ramos (Dortmund, 29) oder Mario Gomez (Besiktas, 30) erst einmal nicht intensiv verfolgt. Die Personalie Diouf ordnet Allofs als "ganz kalt" ein. Das letzte Wort oder nur ein Teil des Pokers, der in den nächsten zwei Januar-Wochen auf allen Transferebenen toben wird?

Alternative Embolo ist auch nicht ganz einfach

Für wird eine stattliche Ablösesumme fällig: Breel Embolo.
Für wird eine stattliche Ablösesumme fällig: Breel Embolo.
© Getty Images

Ebenfalls als "nicht diese heiße Spur" bezeichnet Allofs ein vermeintlich erneutes Wolfsburger Werben um Basels Breel Embolo. Gleichwohl räumt der Planer, der vor Wochen einen Wintertransfer des Schweizer Youngsters noch ausgeschlossen hatte, nun ein: "Man muss die Lage neu bewerten. Man muss sehen, was ist machbar, was ist nicht machbar. Dass so ein Spieler dann natürlich auch wieder näher betrachtet wird, ist klar."

Doch auch beim 18-Jährigen gibt es Haken: Es fängt an bei der Ablöse, wo dem FC Basel zuletzt 25 Millionen Euro vorschwebten - Tendenz steigend. Zudem steht Embolo auch bei den ganz großen Klubs auf dem Einkaufszettel, Real Madrid oder der FC Barcelona sollen, so heißt es, mittlerweile eher das Ziel des Eidgenossen, der in dieser Saison bislang fünf Tore in der Schweizer Super League erzielt hat, geworden sein.

Klar ist auf jeden Fall, dass der neue Stürmer ein Mann mit Zukunft sein soll. Allofs unterstreicht: "Es kann keine Lösung für ein halbes Jahr sein, das macht keinen Sinn." Den Fahndungsbereich umschreibt der Manager so: "Ich glaube nicht, dass wir im Schnellschuss einen unerfahrenen Spieler aus einer kleineren Liga holen. Es sei denn, es gibt jemanden, den man schon längere Zeit beobachtet." Einen wie Breel Embolo...

Alle Transfers der Bundesliga
 
Seite versenden
zum Thema

weitere Infos zu Embolo

Vorname:Breel
Nachname:Embolo
Nation: Schweiz
Verein:FC Schalke 04
Geboren am:14.02.1997

Vereinsdaten

Vereinsname:VfL Wolfsburg
Gründungsdatum:12.09.1945
Mitglieder:21.500 (01.07.2016)
Vereinsfarben:Grün-Weiß
Anschrift:In den Allerwiesen 1
38446 Wolfsburg
Telefon: (0 53 61) 89 03 0
Telefax: (0 53 61) 89 03 15 0
E-Mail: fussball@vfl-wolfsburg.de
Internet:http://www.vfl-wolfsburg.de


DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel eMagazine kicker MeinVerein FußballQuiz GloryRun