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10.01.2016, 16:08

Darmstadt: 1:1 gegen Kasimpasa mit drei Innenverteidigern

Schusters neue Option: Sulu, Rajkovic und Caldirola

Es wird langsam ernst beim SV Darmstadt 98, knappe zwei Wochen vor dem Rückrundenauftakt in Hannover. Im letzten Test während des Trainingslagers bot Dirk Schuster seine aktuell vermeintlich beste Elf auf. Gegen Kasimpasa Istanbul, den Vierten der türkischen Süper Lig, für den der Ligabetrieb bereits eine Woche früher wieder startet, erreichten die Lilien am Ende ein verdientes 1:1 (0:1). Kommenden Samstag kommt zur Generalprobe der 1. FC Nürnberg ans Böllenfalltor.


Aus Darmstadts Trainingslager in Lara/Türkei berichtet Carsten Schröter

Mario Vrancic
Behielt vom Punkt die Nerven: Darmstadts Mario Vrancic.
© imagoZoomansicht

In Abwesenheit der Säulen Jan Rosenthal (aus persönlichen Gründen am vorigen Dienstag abgereist), Sandro Wagner (zur Untersuchung seiner Sprunggelenkblessur auch nach Deutschland abgereist) und Marcel Heller (Aufbautraining nach Erkältung) konnte in der Offensive allerdings von einer Stammbesetzung keine Rede sein. Da auch Dominik Stroh-Engel (Schlag auf den Fuß) zunächst noch geschont wurde, gab Marco Sailer die einzige Spitze.

In der Viererkette testete Schuster hingegen eine für den Ligastart durchaus mögliche Formation - mit Slobodan Rajkovic als Nebenmann von Kapitän Aytac Sulu im Zentrum und dem bisherigen Innenverteidiger Luca Caldirola als Linksverteidiger.

Darmstadt zweimal im Elfmeter-Pech

Schuster zum kicker: "Slobodan trainiert sehr gut und eröffnet uns neue Möglichkeiten. Die Variabilität ist dadurch viel größer geworden. Ich denke, dass wir da einen Qualitätsspieler dazubekommen haben und dass wir an ihm noch viel Freude haben werden." Die Worte des Lilien-Trainers hören sich wie ein Urteil über einen Neuzugang an. Das ist Rajkovic nicht mehr wirklich, er kam allerdings auch erst Ende September aus der Vereinslosigkeit (sein Vertrag beim HSV war im Juni 2015 ausgelaufen), als das Lilien-Team schon eingespielt war.

Das Spiel selbst war geprägt von Elfmeter-Situationen. Zunächst eine Fehlentscheidung zugunsten von Istanbul, als der Schiedsrichter nach einem normalen Lauf-Duell zwischen Sulu und Eren Derdiyok auf den Punkt zeigte (12.). Der frühere Bundesliga-Spieler (Leverkusen, Hoffenheim) trat selbst an und verwandelte sicher. Vier Minuten später verweigerte der Unparteiischen den Lilien einen klaren Strafstoß, als Mario Vrancic gefoult worden war.

Schrecksekunde für Rausch

Viele Torraumszenen bekamen die rund 100 Zuschauer in der Gloria Sports Arena ansonsten nicht zu sehen. Die Highlights: Derdiyok scheiterte nach dem Seitenwechsel an Platins (55.), auf der Gegenseite feuerte Yannick Stark aus 30 Metern einen Lattenkracher ab (64.). Drei Minuten später hieß es wieder Elfmeter - diesmal zu Recht, nach klarem Foul an Sandro Sirigu (67.). Vrancic ließ sich diese Ausgleichschance nicht entgehen. Weitere Chancen gab es nicht mehr, dafür eine kurze Schrecksekunde, weil Konstantin Rausch wegen einer Schienbeinblessur ausgewechselt werden musste. Laut eigener Aussage soll diese jedoch nicht allzu schlimm sein.

Vor dem Hintergrund der Ausfälle und der Tatsache, dass Schuster nach einer guten Stunde munter durchwechselte, erzielte Darmstadt ein mehr als respektables Ergebnis gegen ein aktuelles türkisches Topteam. Insbesondere die Abwehr mit drei gelernten Innenverteidigern empfahl sich für weitere Bewährungsproben.


Statistik

Darmstadt: Platins - Garics/46. Jungwirth, Sulu/46. Gorka, Rajkovic/62. Junior Diaz, Caldirola/62. Holland - Niemeyer/46. Stark, Gondorf/62. Stegmayer - Kempe/62. Sirigu, Rausch/62. Ivana - Vrancic - Sailer/80. Stroh-Engel

Kasimpasa Istanbul: Köse/46. Isaksson - Popov/46. Abdullah, Titi, Omeruo, Veigneau - Sari, Castro Pereira/75. Bozhikov - Adem Büyük/79.Büyüksal, Scarione/72. Hakan Arslan, del Valle/86. Ferhat Kiraz - Derdiyok/75. Tunay Torun

Tore: 0:1 Derdiyok (12., Foulelfmeter), 1:1 Vrancic (68., Foulelfmeter)

Zuschauer: 100 in Belek

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