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08.01.2016, 19:30

Hoffenheims Manager Rosen blockt Anfragen ab

Gewitter beendet erstes TSG-Training in Südafrika

Um 18.15 Uhr Ortszeit ging es dann endlich erstmals auf den Platz im Trainingslager in Südafrika. Nach einem knapp elfstündigen Flug durch die Nacht war der 50-köpfige Tross der TSG vormittags in Johannesburg gelandet und musste noch die 180 Kilometer nach Rustenberg mit dem Bus zurücklegen, ehe mittags das Hotel "The Royal Marang", wo während der WM 2010 Englands Nationalmannschaft stationiert war, erreicht wurde.

Stehen in regem Austausch: 1899-Manager Alexander Rosen (l.) und Huub Stevens.
Stehen in regem Austausch: 1899-Manager Alexander Rosen (l.) und Huub Stevens.
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Aus Hoffenheims Trainingslager im südafrikanischen Rustenburg berichtet Michael Pfeifer

Anschwitzen war bei immer noch 32 Grad am frühen Abend eigentlich nicht erforderlich, dennoch schickte Huub Stevens seine Mannen erst noch in den Kraftraum, ehe der direkt am Hotel gelegene und sehr gut gepflegte Rasenplatz erstmals in Beschlag genommen wurde. Mit einfachen Passfolgen ließ es Stevens locker angehen, es galt, die Reise aus den Beinen zu kriegen und sich langsam an die Temperaturen zu gewöhnen. Danach wurde das Tempo in Spielformen wie variablen 4-gegen-4-Systemen angezogen. Kurz vor ihrem Untergang ließ die Intensität der Sonne doch spürbar nach, in den Mittagsstunden wurden 38 Grad im Schatten erreicht. Morgens früh und in den Abendstunden soll deshalb trainiert werden in der Woche im südafrikanischen Sommer.

"Die Bedingungen sind sehr gut", freute sich Stevens, der vor allem von den Platzverhältnissen angetan war. "Die Jungs sind konditionell sehr fit, aber es fehlt ihnen noch etwas an der Spritzigkeit. Daran möchten wir arbeiten und natürlich müssen wir uns auch im taktischen Bereich weiterhin verbessern." Zwei müssen darauf noch ein bisschen warten, Nadiem Amiri (Oberschenkelprobleme) und Steven Zuber (Sprunggelenk) müssen sich weiterhin auf individuelle Laufeinheiten beschränken.

Am Ende des ersten Trainingstages gewann dann aber doch das Wetter die Oberhand, nach 75 Minuten auf dem Platz musste die Einheit wegen eines direkt über das Hotel ziehenden Gewitters abgebrochen werden.

Rosen blockt lukrative Anfragen ab

Nicht abgebrochen sind die Fahndungen nach möglichen neuen Spielern für die Kraichgauer. Manager Alexander Rosen bekräftigte vor Ort noch einmal, dass jederzeit noch ein oder zwei Verstärkungen dazukommen könnten, die TSG aber durchaus auch ohne Neuzugänge in die Rückrunde gehen könnte. Die Tendenz scheint aber klar zu einer weiteren Verpflichtung zu gehen. Im Übrigen bestätigte Rosen, dass auch äußerst lukrative Anfragen für Hoffenheimer Topleute vorlägen, "aber wir haben entschieden, die Gruppe so zusammenzuhalten". Nur eine Ausleihe junger Talente mit wenig Spielpraxis sei denkbar.

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08.01.16
 
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