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08.01.2016, 15:49

Bremen: Der Trainer musste mit muskulären Problemen passen

Verletzter Skripnik: Abstiegskampf ohne Angstgefühle

Der erste Verletzte bei Werder Bremen am ersten Tag des Trainingslagers in der Türkei: Viktor Skripnik hat es erwischt. Der Trainer machte bei Laufübungen mit und musste die Übung abbrechen, weil er ein Ziehen im Oberschenkel verspürt hat. Der 45-Jährige nahm das Missgeschick mit Humor und lobte seine Profis, die ohne Probleme die intensive Einheit absolviert haben. Trotz der Schrecksekunde gab sich Skripnik zuversichtlich im Hinblick auf den Abstiegskampf: "Wir brauchen keine Angst zu haben. Wir können es schaffen."


Aus dem Bremer Trainingslager in Belek berichtet Hans-Günter Klemm

Viktor Skripnik
Da geht's lang: Werder-Coach Viktor Skripnik gibt die Richtung vor.
© imagoZoomansicht

Anfangs konnte er gut mithalten, doch plötzlich passierte es: Viktor Skripnik fasste sich an den rechten Oberschenkel und stieg aus. "Ich habe ein Ziehen gespürt", schilderte der Coach. Damit habe er Erfahrung noch aus seiner aktiven Zeit. Sein Muskel drohte zuzumachen, also hörte der 45-Jährige lieber auf und brach das Lauftraining ab, das er mit seinen Profis absolviert hatte.

Hoffentlich kein böses Omen für das Trainingslager in Belek: Der erste Verletzte am ersten Tag. Der Trainer nahm es scherzhaft. "Laufen konnte ich früher immer, mit Fußball hatte ich weniger zu tun", flachste der gefürchtete Verteidiger, der es durchaus auch verstanden hat, einen gepflegten Ball zu spielen. Skripnik bei der intensiven Einheit am Ball, wie Thomas Eichin, der Geschäftsführer, der über eine Stunde lang ein persönliches Fitnessprogramm bei Sonnenschein startete. Es erstaunte schon. Der Trainer lieferte dafür eine humorvolle Begründung: "Ich wollte mich mit Claudio Pizarro unterhalten."

"Jedes Spiel ist ein kleines Finale."

Es blieb die einzige Schrecksekunde für die Hanseaten, die mit einer intensiven Einheit das Programm begannen. "So schnell wie möglich soll die Mannschaft fit sein", hat sich Skripnik zum Ziel gesetzt. Der angeschlagene Trainer sprach von 17 wichtigen Spielen in der Liga plus Pokalspiel in Leverkusen: "Jedes Spiel ist ein kleines Finale."

Seinen Schützlingen sprach der Ukrainer nach dem 7:0-Erfolg im Test gegen Adana Demispor ein Gesamtlob aus. Er sei froh, diese Leute zu haben, die sich vor harter Arbeit nicht scheuten: "Jeder ist heiß, jeder ist bereit sich zu quälen." Aus diesem Grunde sei er total ruhig und zuversichtlich, so Skripnik über die Aussichten im Abstiegskampf. "Wenn wir positiv bleiben, können wir es schaffen, wieder vom Keller nach oben zu kommen."

Werder muss sich zu Hause steigern

In der Hinserie gewann Werder nur vier Punkte in den Heimspielen. Skripnik weiß, dass sich dies ändern muss. Von einem Heimkomplex will er nichts wissen, setzt darauf, dass in der Rückrunde die Aufgaben im Weserstadion gegen die unmittelbare Konkurrenz gelöst werden: "Wir müssen und brauchen keine Angst zu haben. Wir sind gut genug für diese Liga. Auch zuletzt haben wir teilweise guten Fußball gezeigt. Uns hat nur die Konstanz gefehlt." Dabei ist sich der erfahrene Fußballlehrer indes bewusst, dass es zuhause eine Wende geben muss: "Ohne Heimsiege schaffen wir es nicht, in der Bundesliga zu bleiben."

Claudio Pizarro
Wenn er fit bleibt, könnte er für Werder "eine gute Rolle spielen": Claudio Pizarro.
© imago

Hoffnungsträger Pizarro

Ein Garant dafür, dass der Erfolg wiederkehrt, ist für ihn sein Gesprächspartner bei der morgendlichen Laufrunde, die so abrupt endete. Ein "Claudio in dieser Form" könne wichtig werden, meinte Skripnik und stellte den verbesserten körperlichen Zustand des prominenten Altmeisters heraus. Sollte "Pizza" von Verletzungen und Wehwehchen verschont bleiben und schnell seinen Rhythmus finden, so könnte er für den Abstiegskandidaten "eine gute Rolle spielen", sagt Skripnik. Clever und schlau will er dabei vorgehen, genau beobachten und den 35-Jährigen auch mal schonen und gegebenenfalls aus dem Trainingsprogramm herausnehmen.

Damit mit Pizarro nicht das geschieht, was bei ihm passiert ist: Anzeichen von muskulären Problemen, die ihn zurückwerfen würden.

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